Begründet Glauben

Begründet Glauben

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00:00:01: Herzlich willkommen zu einer neuen Episode des Begründet Glauben Podcasts.

00:00:10: Wir glauben, dass Glaube unserem Lebens Sinn gibt und das Glaube auch rational Sinn ergibt!

00:00:15: Mein Name ist Alexander Fink.

00:00:17: ich leite das Institut für Glaube in Wissenschaft und wir freuen uns immer über finanzielle Unterstützung unter iguw.de unterstützen.

00:00:25: Herzlich willkommen zum vierten Teil unseres Blicks auf das Leben von Jürgen Spieß, dem Gründer des Instituts für Glaube und Wissenschaft.

00:00:33: Wir haben schon etwas gehört über seine Bekehrung, über seine ersten Vorträge dann die letzte Folge.

00:00:39: der dritte Teil beschäftigte sich mit seiner Ehe, mit Christiane und mit dem tragischen Unfall, der sein Leben massiv verändert hat.

00:00:47: Und ja auch er selber war stark in Mitleidenschaft gezogen körperlich und ein Jahr lang gar nicht groß in der Lage, sich ohne Hilfsmittel vorzubewegen.

00:00:58: Und wir befinden uns jetzt im Jahr neunzehntundachtachzig.

00:01:01: Jürgen du bist wieder hier mit mir!

00:01:03: Jetzt ist die Frage wie ging's da weiter?

00:01:05: Du hast ja noch erzählt, wie das mit den Ärzten alles gar nicht so einfach war.

00:01:09: Du dann aber nach etwa einem Jahr doch wieder auf die Beine kamst.

00:01:13: Ja, das ist richtig.

00:01:14: also... Möcht mich nur loben über die Ärzte äußern.

00:01:18: Ich hatte ja letztes Mal gesagt, es gibt mir das Wort von Jesu so wie du behandelt werden möchtest, so behandelt dein Nächsten.

00:01:23: und ich habe damals gedacht kann man nicht bei jedem Arzt vorstellen, dass er so behandeln möchte, möchte aber ausdrücklich sagen Es gibt vielleicht Ärzten, die wirklich so behandelt werden wollen.

00:01:31: Gibt ja auch sehr sachlich orientierte Menschen.

00:01:34: Also das fand ich manchmal etwas befremdlich.

00:01:37: Ja, ich war dann backen während des Jahres achtzig doch ziemlich außer Gefecht gesetzt, hatte dann Krücken auf den ich gelaufen bin und bekam da eine Anfrage von einer christlichen Gruppe in Konstan.

00:01:49: Das war keine SMD-Gruppe, aber ein Gruppe die ich kannte.

00:01:52: Die haben mich eingeladen zu einem Hörsaalvortrag zum Thema der Grund der christlichen Hoffnung einen Althistoriker über die Auferstehung von Jesus Christus.

00:02:02: Und da dachte ich einmal das ist wirklich ein gutes Thema, natürlich sind nicht alte Historiker, dass ich mich zur Auferstärkung äußere Und dann war ich darüber erstaunt, dass sie als Datum den ersten Jahrestag des Unfalls gewählt haben.

00:02:14: Ich nehme an das wussten Sie nicht aber das hat mich schon ziemlich motiviert und mir gedacht wird sicher ein ganz interessanter Abend.

00:02:21: da ist es auch geworden zwar in der Mensa es waren an sich wenig Leute da aber die waren sehr angesprochen und ich glaube auch der eine oder andere hat da sein Leben nach diesem Vortragsabend verändert weil später so gehört habe Also das war im Jahre, und ich hatte ja schon gesagt eigentlich habe ich mich nicht für jemanden gehalten der Vorträge halten kann oder sollte.

00:02:45: Ich wurde immer wieder eingeladen und hab dann akzeptiert okay ich mache das so gut ich kann.

00:02:51: Und dann war ein ziemlich wichtiges Datum im Januar, in Münster einen Vortrag gehalten.

00:02:58: Auch über die Auferstehung und das waren Hörsaal nach meiner Erinnerung mit zwei hundert oder etwas mehr als zweieinhalb Plätzen.

00:03:04: Der war total überfüllt!

00:03:06: Die Leute saßen auf der Treppe überall.

00:03:10: Es gab viele Fragen und ich hatte einen wirklich guten Eindruck von dem Abend dass die Leute angesprochen waren.

00:03:17: Und da ist dann nochmal eine Wende in meinem Leben eingetreten, das sage ich mit zwei Freunden nach dem Abend noch zusammen.

00:03:24: Und dann sagt der Einer eigentlich, müsstest du morgen Abend wiederkommen und noch einen Vortrag halten?

00:03:30: Denn die Leute, die dich heute Abend erlebt haben, die würden morgen Abend Wiederkommen.

00:03:34: Aber das war nicht vorgesehen!

00:03:35: Ich bin immerhin gefragt ob ein Vorträger hat.

00:03:38: Aber irgendwie hat mir es eingeleuchtet... ...und dann hatte ich ne Anfrage aus Heidelberg für zwei Abende zum ersten Mal hintereinander und da habe ich auch den Wert gesehen, wenn man zwei Vorträge oder sogar noch mehr im gleichen Ort hält.

00:03:51: Weil ich dann beim zweiten Abend während meines Vortrags vor mir in Gesichter gesehen habe ... mit denen ich mich gestern Abend unterhalten hatte nach dem Vortrag.

00:04:01: Und das macht enorm was aus, wenn du auf einmal dann einen Eindruck hast ja... Mit dem hab' ich gesprochen und ich weiß was den an dem, dem mal interessiert war sich jetzt verhandelt.

00:04:08: Und habe ihn sozusagen angesprochen, dass ich das persönlich gesagt habe.

00:04:12: Sondern auf einmal wusste ich hat der hat Interesse, darüber haben wir uns gestern abend unterhalten.

00:04:15: Das hat schon etwas ausgemacht und ich hab gesagt, ich bin bereit auch mehr als zwei Abende zu machen.

00:04:21: Und dann war es in Münster, das war ja der Startpunkt in Münstern,... wie er dann für den November, drei in achtzig so, das stand immer dann Hochschultage.

00:04:32: So drei Abende gemacht hat.

00:04:34: und da gab es drei christliche Gruppen außer der SMD noch die Navigatoren und der EC und die drei hatten eines gemeinsam sie gingen alle drei in die gleiche Evangelische Kirche in die Matthäus Gemeinde in Münster und hatten da ihre Mitarbeiterstunden und der Fahrer der Gemeinde hat die dann gewinnen können sich hinbehrt dieser Hochschultager zu stellen.

00:04:58: und dann haben wir gesagt okay, wir machen drei Abende.

00:05:00: Wir haben das nach den drei Fragen von Immanuel Kant gemacht.

00:05:03: also was kann ich wissen?

00:05:05: Was darf ich hoffen?

00:05:06: Was soll ich tun?

00:05:06: Machen wir zu diesen drei Abenden, machen wir Vorträge.

00:05:09: Und dann wurde mir vorher mitgeteilt dass es leider so ist, dass man nicht den Hörsaal bekommen hat, den man bekommen wollte sondern nur leider den größten mit fünfhundert Plätzen.

00:05:20: Da dachte ich, na ist immer schlecht.

00:05:22: Also wenn man einen Vortrag hält und hat nur leere Stühle vor sich.

00:05:26: Das ist immer emotional nicht so ganz erfreulich.

00:05:31: aber also ich war dann wirklich sprachlos als ich am ersten Abend den Hörsaal betrat.

00:05:38: der war voll waren fünfhundert Leute da.

00:05:40: Der ganze Saal war voll es war noch eine ganze Reihe Professoren aus von der Uni Münster und dann habe ich diese drei Abende da gehalten und dann Rückfragen.

00:05:50: Vorher an dem Abend, bevor ich nach Münzer gefahren bin, war ich übrigens in Aachen und habe den Eröffnungsvortrag gehalten zur Gründung der Inkligsgesellschaft.

00:05:58: Die Inklingsgesellschaft, die sich mit den Werken von C.S.

00:06:01: Lewis, Tolke & Doris Sassayas, Chesset und anderen beschäftigt haben sich gegründet, drei in achtzig Anlässlich des zwanzigsten Todestags von Cs Lewis Und hatten mich gebeten den Eröffnungspfortrag zu halten – in der Sparkasse zu Aachen.

00:06:16: Und

00:06:17: die gibt es heute noch?

00:06:20: Ja, da hat mich dann der Fachreiter von der Matthäusgemeinde abgeholt in Aachen nach dem Vortrag an der Münze gefahren und da die drei Vorträge halten.

00:06:29: Das war der Startpunkt auch öfter dann in anderen Gruppen solche Abende anzubieten.

00:06:37: Ich war damals Leiter der Schulenenarbeit.

00:06:40: Nach dem Unfall tot meiner Familie bin ich nach Marburg gezogen und war Leiter des Schulenenarbeits.

00:06:47: Und hatte dann die Möglichkeit immer vor den Studentengruppen über meine Arbeit zu berichten.

00:06:51: Dann habe ich natürlich erzählt, was wir in Münster erlebt haben und das ist eigentlich immer etwas besonders Positives wenn man von etwas reden kann, was man erlebt hat.

00:06:59: Also es hat nicht nur Ideen gehabt, was mal einmal machen sollte, das ist auch gut.

00:07:03: Sondern er sagt, ich war jetzt in Münstern, aber haben die drei Abende gehabt – so war das!

00:07:07: Das hat auch mancher SMD-Gruppe motiviert... zu sagen, ja das könnten wir bei uns eigentlich auch machen.

00:07:12: Mal so drei Abende mit einem Referent.

00:07:14: Also darum ging es ja auch ein Referent und dann eben drei Themen um Menschen anzusprechen.

00:07:19: Und dann hatte ich davon gehört dass also in Großbritannien es öfter solche Sachen gibt und ich war dann im Februar, war ich dann, Februar.

00:07:33: Später war ich in Oxford, um an einer solchen Woche teilzunehmen und zu sehen wie machen die Engländer.

00:07:37: Es waren ganz riesig... Die hatten da allein noch ein Fünfhundert Christen.

00:07:41: Aber ich habe doch einiges lernen können, wie sie die Vorträge halten.

00:07:48: Der Redner hat dann abends zu seinem Thema auch immer noch ... im Text aus dem Johannes Evangelium ausgelegt.

00:07:54: Man hat auf alle Tische, also in den Hörsälen lag überall ein Johannes Evangeliums.

00:07:58: Dann hat er zitiert und guckt danach Seite dreizehnt.

00:08:00: ich lege sie in die Geschichte jetzt mal vor und hatte mir diese Geschichte gesprochen.

00:08:04: es gab eine ganze Reihe von ehrenamtlichen Mitarbeitern für die ganze Woche.

00:08:09: man hat tagsüber Veranstaltungen gemacht also nicht nur die Abendveranstaltung sondern tagsüber vielleicht in einem Wohnheim eingeladen wo dann auch der Referent oder andere Kursreferat gehalten haben und immer eingeladen hat, heute Abend gibt es ein größeres Referat zu diesem oder jedem Thema.

00:08:26: Und zwar habe ich einiges gelernt von dieser Woche in Oxford auch bis dahin dass man dann nach dem Vortrag eingelaten hat wenn die Rückfragen vorbei waren.

00:08:37: Wenn es Leute gibt, die Interesse haben wie wird man Christ?

00:08:40: Wie lebt man als Christ, dass sie noch hier bleiben können?

00:08:43: Die anderen könnten es in Würsel verlassen.

00:08:45: draußen kann man auch Tee und Kaffee trinken oder was.

00:08:48: Und die, die Interesse haben bleiben... ...und dann kann man darüber noch miteinander reden.

00:08:52: Das waren Dinge, die ich alle da in Oxford gehört hatte und gesehen hatte, erlebt hatte,... ...und habe auch versucht, die ja in Deutschland umzusetzen.

00:08:59: Also schon Jahr Vier- und Acht..., also Drei- und Arzt war das erste Mal November Drei-, Arzt standen... ...Vier-und-Acht-Gardt-Vorträge und acht darüber hinaus.

00:09:05: Das hab' ich gemacht und andere haben auch das System angeschlossen.

00:09:09: Es gab dann andere Reisekretäre, die auch sowas gemacht haben.

00:09:12: Manchmal haben auch vier Abende gemacht.

00:09:15: Ich fand das eine ganz tolle Sache, dass da ein Vertrauensverhältnis entsteht zwischen dem Redner und dem Publikum.

00:09:22: Und dass es wirklich Leute gab, die jeden Abend gekommen sind, wo man dann auch in der Entwicklung sah – in den Gesprächen anschließend.

00:09:29: Das war etwas, wofür ich sehr dankbar bin, dass dieser Freundin Münster mich auf die Idee gebracht hatte.

00:09:36: Auf die Idee wäre ich nie selber gekommen.

00:09:38: Ich bin eingeladen zum Vortrag, das war zu üblich auf Marcin Fortra und da fäll ich wieder nach Hause.

00:09:43: Und die spektakulärste Veranstaltung dem Rahmen habe ich im Jahr neunundachtzig erlebt in Wien.

00:09:50: Die Gruppe hat mich in Wnen eingeladet.

00:09:52: Das war so eine kleine Gruppe, waren nur fünfundzwanzig Leute, waren kaum Österreicher, waren mehr ein internationales Team, die wollten auch so Hürsal-Vortee gemacht.

00:09:58: Es ist dann auch basiert, dass Leute von allen möglichen anderen Teilen auch Europas angereist sind, um diese höchsternvorträgliche Anzugung und sich zu belegen.

00:10:07: kann man das bei uns auch machen.

00:10:08: Oder wie läuft es eigentlich hier?

00:10:10: Wie ist das mit dem Interesse?

00:10:11: Und so gab's die Veranstaltung in Wien im Jahre neunundachtzig.

00:10:16: da sind übrigens Leute aus Ungarn und Polen gewesen, die das angeguckt haben ob sie sowas... Das war noch vor der Wende.

00:10:23: Das war also am November neun achtzig in Polen, in Bien Und das war eine der eindrücksten Wochen, die ich überhaupt da gemacht habe.

00:10:31: Diese fünfundzwanzig Leute haben sehr gebetet für viele Adressen, die sie hatten und so... ...und es waren etwa dreihundert Leute bei den Vorträgen.

00:10:41: Am meisten am letzten Vortrag ging's ja um Thema Wahrheit also alles relativ hieß das.

00:10:46: Relativ gut, relativ wahr, relativ schön.

00:10:49: So irgendwie waren vier Themen und eines war relativ wahr.

00:10:53: Da kamen die meisten.

00:10:54: geradebei dem, weil ich auch sehr wichtig halte waren ungefähr dreihundert Leute.

00:10:59: und da habe ich anschließend erfahren, man hat dann auch bei diesen Nachtreffen so Zettel ausgelegt.

00:11:07: Wer Interesse hätte zum Beispiel an Gruppenteil zu nehmen die Bibel lesen?

00:11:12: Was macht man auch bis heute manchmal dass man sagt gibt es ja Leute mehr Interesse am christlichen Glauben und das ist hier eine Informationsveranstaltung gibt oder sogar einen regelmäßigen Kreis und dazu hatten denen wen eingeladen haben die mir gesagt, dass ich siebzig Leute in diese Kreise eingetragen habe.

00:11:30: Sowas hab' ich sonst noch nie wieder erlebt.

00:11:33: Ich hab auch später einmal in Graz und einmal in Innsbruck jemanden getroffen der mich angesprochen hat und der mir gesagt hat, ich bin durch die Woche Christ geworden damals im Wien und der dafür sehr dankbar war das sein Leben eine völlig neue Richtung gekommen ist.

00:11:46: Es war übrigens in dieser Woche, wenn ich mit einem Scherz abschritte.

00:11:49: Leider habe ich immer den Hand zu scherzen und kann mir auch wieder löschen müssen.

00:11:53: Wir gucken

00:11:54: mal!

00:11:55: Ja, wir

00:11:55: gucken mal.

00:11:56: Das war so... Wir waren da der vierte Abend, der Donnerstagabend, das war der Abend wo die Berliner Mauer sich öffnet.

00:12:03: Es war auch sehr spannend.

00:12:06: wohnte mit einem anderen Hauptamtlichen der SMD.

00:12:10: In einer Ecke Wien, in einer ganz eigenen Ecke Wiens trafen sich dann die Mitarbeiter morgens zum Frühstück.

00:12:15: Da mussten wir immer von A nach B zur U-Bahn rennen und dann waren ja überall diese Säulen mit den Schlagzeilen der Zeitungen.

00:12:23: Und das sah man jeden Morgen bei der DDR einiges los an dieser ersten Novemberwoche.

00:12:28: So waren wir immer informiert und dann lief ich runter in einen U-Beantunnel zu unserem Treffen.

00:12:36: Und da war es so derjenige, der mich eingeladen hat.

00:12:39: Das war ja auch nicht.

00:12:39: Jahre vorher hatte mich jemand eingeladen für diese vier Wochen in Österreich mit den Vierabenden und als ich den später traf konnte ich mich leider das Scherzes nicht enthalten habe zu ihm gesagt Ich hab auf deine Einladung hin in Wien vier Vorträge gehalten und nach dem vierten Vorteil ist die Berliner Mauer gefallen dass reinfaktisch natürlich richtig ist.

00:13:01: Und dann hat er zu mir gesagt, ja ob ich nicht mal in die Mongolei gehen wollte sieben Vorträge halten vielleicht fände ich in den Chinesischen Mäuer auch noch.

00:13:08: Das war jetzt wahrscheinlich so...

00:13:10: Steht noch aus?

00:13:11: Die Einladung?

00:13:11: Ja,

00:13:11: die Einladungen steht noch aus.

00:13:13: also okay das war jetzt nicht so seriös.

00:13:16: aber was sind so Erfahrungen, die ich gemacht habe mit Hörsaal-Vorträgen?

00:13:20: und für mich war es ein Schlüssel dieser Gedanke wo der sagte an dem Abend Eigentlich müsstest du morgen wiederkommen.

00:13:30: Hatt ich noch nie gehabt, wär auch nie draufgekommen dran.

00:13:34: Und das hat mir eingeläuchert.

00:13:36: Also nicht alle Abend sind gut.

00:13:37: aber wenn so ein Abend wirklich gut ist von der Atmosphäre, von den Rückfrangen und von den Gesprächen.

00:13:42: Man kann dann sein ja morgensabend bin ich hier zu einem anderen Thema.

00:13:47: Es hat tatsächlich auch im Laufe der Jahre rausgestellt, viele Leute kommen dann nochmal und sagen ja ist doch interessant.

00:13:52: Oder bringen so hier einen Mann mit haben gesagt das war gestern sehr interessant ob jemand nicht auch ein Freund denn sagt vorher waren es vielleicht ein bisschen kritisch was da so ist.

00:14:01: aber du dachtst oh war ich ganz interessant und bringe noch jemanden mit.

00:14:04: Das ist das weil im Lauf der Jahr oder Jahrzehnte habe ich das immer wieder erlebt.

00:14:09: Aber das meiste ist natürlich ein einzeln Vortrag.

00:14:11: Man fällt wieder hin und dann fällt man wieder.

00:14:14: Und selten erfällt man ja, was aus dem Vortag geworden ist.

00:14:17: Aber manchmal nach Jahren kann es sein, dass einer einen anspricht und sagt Ja ich habe damals den Vortraher erlebt.

00:14:23: Ich war dabei.

00:14:23: Da fällt mir eine Anekdote ein, die du mal erzählt hast, die dir mal beim Zahnarzt passiert ist?

00:14:28: Ich weiß nicht ob du die vielleicht zum Besten geben möchtest?

00:14:31: Ja also... ... bei einem Arzt, weil ich in der Rezeption gestanden habe.

00:14:41: Und dann musste man halt warten bis man da dran kam also ein Jahr Schlange praktisch, nicht direkt an die Rezeptions... Beim

00:14:46: Zahnarzt!

00:14:47: Ja, also kann er schon mal vorkommen.

00:14:50: Dann kommt ein Mann auf mich zu.

00:14:52: Er stellt sich neben mich an und ich habe ihn nicht weiter angeguckt.

00:14:54: Aber er guckte mich an.

00:14:56: Und dann sagt er zu mir, sind Sie der Herr Spies?

00:14:57: Habe ich gesagt ja!

00:14:59: Und dann sagte er zu mehr, ja ich war vor... Hatten wir das auch genannt, vor Jahren war ich mal beim Vortrag von Ihnen.

00:15:07: Da haben sie mehrere Vorträge gehabt.

00:15:08: Es war der erste Abend.

00:15:12: Der Abend hat mein ganzes Leben verändert, ich bin durch den Abend Christ geworden und arbeite jetzt hier im Jugendkreis mit.

00:15:18: Und er hat sogar zu mir gesagt, ich kann Ihnen noch genau sagen wie die vier Gliederungspunkte erst vor das war.

00:15:24: Hat der Team mir da aufgesagt, was die Leute sonst unter Rezeption gedacht haben weiß ich auch nicht.

00:15:31: Das beeindruckendste weil ich überhaupt dir erlebt habe in dem Zusammenhang mit den Vorträgen, man erfährt ja normalerweise das nicht mehr Da ich mal in einen kleineren Ort war und da ist nachher eine Frau zu mir gekommen.

00:15:42: Und hat gesagt, dass sie vor Jahren als Studentin sehr verzweifelt war und überlegt haben, was nicht ein Studium aufgibt und das Leben auch noch, also überhaupt schon ziemlich die Depression.

00:15:55: Und da hätte sie einen Plakat gesehen und er hätt draufgestanden der Grund der christlichen Hoffnung eines Säugers zur Auferstehung.

00:16:02: Und dann wäre so den Vorteil hingekommen, das hätte ihr Leben verändert.

00:16:06: Das hat sie mir die Hand gegeben, ist gegangen!

00:16:10: Also diese Vorträge haben sie über Leben gerettet, kann man tatsächlich so sagen.

00:16:13: Ja in dem Falle.

00:16:15: Die Frau ist toll.

00:16:18: Wunderbar und viele solche Geschichten werden wir vielleicht erst mal im Himmel irgendwann mitbekommen.

00:16:23: aber noch einmal zurück zur chinesischen Mauer in Mongolia.

00:16:27: Dein hat es dich zwar bis jetzt noch nicht verschlagen aber das war ja dann schon so dass du nicht in Deutschland und in Österreich geblieben bist sondern dass es auch weiter ging.

00:16:37: Ja, das ist auch schon sehr weit.

00:16:40: Das hatte ich ja schon erzählt bei der DDR.

00:16:42: Das wäre ein sehr weiter Weg für einen Westdeutschen.

00:16:45: Aber ich bin dann in die Sowjetunion gekommen und zwar hing es damit zusammen.

00:16:50: In den Eighty Jahren gab es so einen großen Evangelisationskongress Losan.

00:16:53: Zweiinander, wenn man den Manila klingt bisschen komisch los an zwei in Manila.

00:16:58: Es gibt schon mal so Kuriosität... Die

00:16:59: Bewegung begann eben mit Losan

00:17:01: in der Schweiz.

00:17:01: Also eigentlich eine Losankonferenz in Manilla.

00:17:05: Und da war und da fangen ungefähr viertausend Leute aus der ganzen Welt.

00:17:11: Und dann bekamen wir, die mit der Studentenarbeit was zu tun hatten, ich war da bereits Generalsekretär der SMD, bekam den Schreiben das an dieser Konferenz die sowjetische Delegation wirklich aus Christen bestehen würde.

00:17:25: Bis dahin war das eigentlich immer so, auch bei christischen Konferenten waren es immer Reisekarte, die jetzt also kompatibel mit dem Regime waren aber nicht unbedingt mit den christlichen Glauben, die da teilnahmen.

00:17:35: und ob man nicht versuchen sollte ein Treffen herbeizuführen während der Tage zwischen Mitgliedern der Delegations- aus Universitätsstätten der Sowjetunion und solchen, die in Europa oder weltweit in der Studentenarbeit tätig sind.

00:17:51: Und das hat stattgefunden, da hab ich dran teilgenommen.

00:17:53: Da war ein Gedanke aus dem Treffen, dass eine Delegation von uns ne Dreiergruppe mal durch die Sowjetunion fährt also in einige Städte, einige Staaten um zu gucken wie jetzt die Atmosphäre ist.

00:18:05: Durch Gorbatschow waren ja vieles verändert worden und die Christenwanderer aus den Gefängnissen freigekommen und ob man sich auch Vorträge halten kann was da passiert?

00:18:13: Das war jetzt Jahr neunundachtzig es war alles noch relativ frisch und man kommt auch Literatur drucken, das war ganz neu für die Christinnen der Sowjeten.

00:18:21: Und die Delegation soll ursprünglich bestehen aus John Lennox, Mathematikprofessor aus Oxford.

00:18:27: Hartwig Schnur war damals Leiter der Bibelschule in Wiedernis und mir.

00:18:33: Der John Lenox hat dann kurzfristig abgesagt, er hat sich für das Sommersemester in Neunzig verpflichtet für einige Wochen im Akadem Goro Doc der Elite Universität der Sowjetunion in der Nähe von Novosibirsk als MathematikkProfessor zu wirken.

00:18:46: Und dann hat jemand von der EIFS, die Internationalen Dachorganisation, auch die SMD gehört.

00:18:53: Der hat uns begleitet und dann finden wir zwei Wochen durch diese Wettunion geflogen.

00:18:57: also war das Leningrad wie es damals noch hieß...

00:19:01: Da habt ihr euch getroffen oder seid ihr zusammen von Berlin los?

00:19:04: Ja wir sind von Berlin lossgeflogen und der Treffung war tatsächlich Leningrat.

00:19:11: Und dann von Leningrad ins Baltikum weiter und dann auch in die Ukraine nach Kiew.

00:19:15: Ursprünglich sollte auch Novosibirsk dabei sein, aber der uns den Plan gemacht hat... Hat das irgendwie vergessen?

00:19:21: Also, Novosipirski haben wir dann am Schluss fest, ja, Novo-Sibirsen kann ich dabei viel aus!

00:19:26: Und es war, hab' ich halt im gleichen Jahr im November, bin ich da erstmal nicht in Novosi-Birsk gewesen, war auch später mit John Lennox und anderen Professoren aus Großbritannien in Akadem Gorodok.

00:19:38: Ja zu dem verplüffenden Sachen gehört.

00:19:41: in Leningrad, habe ich einen Vortrag über die Auferstehung gehalten.

00:19:46: Also ich hab überall Vorträge über die Auferstehungen gehalten.

00:19:48: also wir hatten das so aufgeteilt.

00:19:50: Hartwig Schnur der aus dem Brudergemeinden kam der auch russisch sprach Der hat zu den Gemeinden gesprochen.

00:19:57: und die gemeinden damals hatten eigentlich Da gab es keine Leute, die Universitätserfahrung hatten.

00:20:03: Da hat keiner studieren dürfen.

00:20:04: Christen durften nicht studieren auch die Autodoxen nicht.

00:20:06: Waren nicht nur welche Freikirche oder Baptisten nicht studierend durften.

00:20:09: Auch die Autodoxen nicht.

00:20:11: von daher gab es keinen Studierten-Leute in den Gemeinden.

00:20:13: Die gemeinen was sie durften waren sich im Gefangene zu kümmern also Straflager.

00:20:18: Sacha Lien sich da um diese leute zu kümmern aber an der universität.

00:20:22: das war für sie die böse welt könnte man sagen.

00:20:25: und erhardlich hat dann vorträge halt indem er sagte Als Christ muss man sich unbedingt um die Universität kümmern.

00:20:31: Die ersten Universitäten werden die Leute ausgebildet, die später Führungsmacht haben.

00:20:36: Also Lehrer, Ärzte, Ingenieure also ganz wichtige Leute auch für euer Leben.

00:20:41: und zweitens eure eigenen Kinder können jetzt auch studieren.

00:20:44: Und sie wollen auch studierend!

00:20:45: Also ihr könnt nicht einfach sagen, die Universität ist böse Welt machen wir nix.

00:20:48: Das war seine Aufgabe intern zu vermitteln weil das war für sie wirklich eine Bösewelt.

00:20:53: Die Universität war ja gar nicht möglich.

00:20:54: Also freiwillig?

00:20:55: Sie hätten ja Zugang gehabt aber...

00:20:56: Nein, sie hatten auch keinen.

00:20:58: Aber vor Gorbatschow war das gar kein

00:21:01: Böseswald.

00:21:01: Das waren wirklich ein böser Welt.

00:21:03: Aber Gorbetschow hatte nur alles geöffnet.

00:21:05: also theoretisch hätte das jetzt passieren und würde ja auch dann passieren können.

00:21:09: Und meine Aufgabe war es an den Universitäten Vorträgen immer zur Auferstellung anzubieten, um mal zu sehen was da passiert.

00:21:16: Ich habe nur einen Vortrag gehabt der jetzt nicht öffentlich war wobei es so ist.

00:21:22: ich brauchte natürlich immer Christen an dem jeweiligen Universitätsortien in Mut hatten, zur Universitätleitung zu gehen sahen.

00:21:29: Da kommt einer aus Deutschland, der hat folgende Qualifikation also Doktor der alten Geschichte und könnten Vordrahe halten über die Auferstimmung von Jesus oder könnten Vorderhalten wie es das Christentum entstanden sind.

00:21:39: sie interessiert.

00:21:40: Ich kann nicht einfach sagen ich möchte jetzt mal an der Union vordragen.

00:21:44: Sondern ich brauchte ja immer die... Ich habe dann immer auf Einladung der Universität gesprochen.

00:21:48: keine christlichen Gruppen die gab's ja in den Universitäten gar nicht sondern zwar immer die Universität aber der Kontakt mussten durch Christian gestellt werden, aber das einzige mal wo ich nicht öffentlich gesprochen habe.

00:21:58: Das war in Leningrad und zwar im Institut was in der DDR gehalten ist für Lininismus und Maxismus.

00:22:06: Wo alle hin mussten die eine Prüfung machten, da wurde erst einmal die Gesinnung geprüft.

00:22:10: also es war das übelste Ding!

00:22:12: Ich war auch im Dostoyevsky Museum in Lendingrad und hab mit dem Leiter, dem Wissenschaftler von Leiter gesprochen, den mich ein Abend zu den Städten des Romances Schuld und Söhne geführt hat, weil war ich sehr gerne Dostoyevsky Lars und der war ganz verplüfft, dass ich da hingehe weil er sagt, da geht ihr nur mit Angst hin oder früher halt.

00:22:31: Weil wir wussten nicht was dabei rauskommt.

00:22:33: Das waren die ganz harten Marxisten, die das saßten.

00:22:35: Und dann war mein Vortrag nicht öffentlich.

00:22:38: Da waren nur Profisoren und Doktoran.

00:22:40: War so eine relativ kleine Gruppe und dann war eine Frau, die mich aus dem Englischen übersetzt hat.

00:22:49: Die waren später, zwei drei Jahre später habe ich jemand aus St.

00:22:53: Petersburg, ist dann hieß getroffen und der sagt das Institut gibt es immer noch hat nur die Funktion und nennt sich jetzt Institute für Wahrheit.

00:23:02: gleich machen wie vor wenn ich paar Sachen erzählen kann so die originellsten Anekdoten die ich erlebt habe.

00:23:09: Ich war also im Jahr einund neunzig mit einer Gruppe von fünf britischen Professoren.

00:23:14: unter dem war John Lennox in Akadem Goa Doc Und da habe ich einen Vortrag gehalten zu dem Thema Dostoyevsky und das neue Testament.

00:23:22: Das heißt, sie wurde auch wieder gefragt und es wurden ein paar Themen von mir angegeben wo wir reden können.

00:23:28: Das habe ich auch aus dem Thema dostoyевsky und des neuen Testament angegeben.

00:23:31: Da waren die interessiert an diesem Thema Und ich habe jetzt mal Russisch studiert, kann aber eigentlich kein Russisch vor allem verraten.

00:23:37: Ich weiß gar nicht, wenn ich in Russland bin, dass ich russisch studierte.

00:23:40: Aber sag' ich immer ist wie nie die Jan Jäger bei Jupa Luski also den Studenten bitte, das ist keine Russischkante.

00:23:44: Die ganz alle Leute begeistert durch den Satz auswendig aufgesagt haben... ...aber ich kann es auch wirklich nicht.

00:23:50: Also so ist es auch nicht und braucht meine Übersetze!

00:23:53: Und da war der Wirkschafts-Originelle, man mir sagte ja hier im Akadem Garodok, das war die Elite Universität der Sowjetunion.

00:24:01: Da waren Ich glaube, nur zweitausende und fünfzigtausend.

00:24:04: noch mehr Leute haben da gelebt, die da an Möschending geforscht haben.

00:24:07: Das war ja ein großes Problem auch nach dem Zusammenbruch der Sowjetung, wie ich in meinem Spiegelartikel gelesen habe – was wird mit den ganzen Leuten?

00:24:14: Ich meine schon die Elite, also auch Elite, die ganz gut vom Staat versorgt wurden, die Professorin usw.

00:24:19: Na ja!

00:24:20: Und dann wurde mir gesagt okay es gibt hier einen Professor für deutsche Sprache, er wird sie übersetzen.

00:24:24: Dann kommt er um die Ecke, gibt mir die Hand und sagt «Ich komme aus Nordkorea».

00:24:29: Da hat er sein Studium im Leipzig gemacht und war jetzt Professor für deutsche Sprache da in Akadem-Gorodok.

00:24:35: Und da habe ich ihm gesagt, das Thema heißt doch so jetzt gehen wir ins neue Testament.

00:24:38: Ich gebe Ihnen jetzt hier ein russisches neues Testament.

00:24:40: Ich muss ja Bibelstelle nicht erst auf Deutsch aufsagen.

00:24:43: Dann nenne ich ihn die Stellen dann können Sie gleich Russisch lesen.

00:24:45: Und dann drehen wir davor die Studenten und dann hält er das neue Testament in die Hand hoch.

00:24:51: Und sagt zu den Studenten, dass das erste Mal in meinem Leben durch ein neues Testament in der Hand halte.

00:24:56: Denn im Nordkorea ist es ein verbotenes Boot, das darf überhaupt keiner besitzen.

00:25:00: Das fand ich doch eine sehr einmalige Situation, daß in Deutschland im Wald von Sibirien einen Vortrauber in russischem Auto erhält oder in Nordkorean übersetzt sind vom Deutsch ins Russische.

00:25:09: Und das erste mal ein neuestes Testament?

00:25:11: Ja zum ersten Mal in deinem Leben ein neuer.

00:25:12: Daher bin ich überhaupt dazu gekommen.

00:25:17: Das hängt damit zusammen, dass ich kurz vorher war in Novosibirsk am Pädagogischen Institut und habe da Vorträge gehalten.

00:25:25: Das kann sein das es November neunzig war.

00:25:29: Und da gab's vorhin Gespräch mit der Leitung der Universität Und dann habe ich über meine Vorträge, die ich da als Historikerler gehalten habe.

00:25:37: Da war einer irgendwie auf mich schlecht gelaufen und hat gedacht, ich wäre ein verkabter Missionar.

00:25:41: Ich weiß auch gar nicht, ob das Wort doch Sojewski gefallen ist oder vielleicht ist es gefallen.

00:25:45: Jedenfalls sagt er zu mir, was ihm mehr interessieren würde als sie vortragisch hierhalte?

00:25:50: Ob ich nicht mal einen Vortrag halten könnte zum Thema Was muss das sojewsky tun um evangelisch zu werden?

00:25:57: Da habe ich gesagt bin ich bereit!

00:25:59: Da hat er gesagt, okay morgen Mittag um zwölf.

00:26:03: Und dann am nächsten Tag ein großes Saal, dreihundert Leute.

00:26:06: also mit mir war da einer von der IFS diese Organisation die hat auch einen Foto gemacht.

00:26:10: Das haben wir beim nächsten half der IFRS auf den Titelseite gesetzt.

00:26:14: Da habe ich also vor dreihundert Leuten und jede Menge Professoren Literatur des Neunzehn in der Hunde sind alles Möche.

00:26:19: Da hab' ich einen Vortrag gehalten zu dem Thema was muss das CSK tun um evangelisch zu werden?

00:26:24: Ich habe gleich gesagt es kommt natürlich zu spät jetzt für das CSC aber Ich möchte eigentlich etwas darüber sagen, also evangelisch kann man ja mit Gospel als kommt auf an wie man das alles übersetzen will.

00:26:35: Ich habe Zeit, ich möchte etwas sagen oder auch Evangelium mehr.

00:26:38: dann welche Rolle das Evangelium im Leben und Werk Dossiers gespielt hat.

00:26:44: So habe ich das Thema ein bisschen verbogen und hab dazu einen Vortrag gehalten.

00:26:48: Und dann war eine ganz lange Diskussion, glaube ich über mindestens so lang, vielleicht sogar doppelt so lang mehr mit dem Vortraff.

00:26:53: Da habe ich dreiviert den Vortrat noch eine Stunde und noch mehr Rückfragen beantwortet von den Leuten zu Dostoevsky... ...und da hat eine Professorin im Plenum einen Satz gesagt, der mich enorm aufgebaut hat!

00:27:05: Das muss ich schon sagen.

00:27:06: Also die hat mir eine Frage gestellt, ich weiß nicht mehr was.

00:27:08: Ich habe die Beantworte, ich weiss nicht mehr auch nicht mehr etwas.

00:27:10: Jedenfalls als ich meine Antwort gegeben habe Dann hat die durch den Saal gerufen, sie denken wie ein echter Russe.

00:27:17: Da habe ich dann größeres Lob, kann ich jetzt in diesem Umfeld ja überhaupt nicht mehr kriegen und hab dann deshalb immer wenn ich irgendwo in der Sowjetunion war zu Vorträgen, habe ich immer angeboten.

00:27:29: also wenn Sie interessiert sind Ich könnte auch Vorträge oder Syres gehalten Algemein oder das neue Testament oder was auch immer.

00:27:35: Und da habe ich sehr oft erlebt dass gerade die Universitäten eine christlichen universität mit den staatlichen universitäten gesagt haben ja das wird uns interessieren gerade auch zum beispiel das thema wie dein akadem go dog dass jetzt gehen das neue testament das wollte so viele leute in deutschland nicht interessieren.

00:27:52: also das wäre zu speziell würden oder zu christlich als hat die wirklich interessiert.

00:27:55: vielleicht hängt sammelt zusammen, dass alle ja annten, dass doch sie jetzt gemäht im christentrum viel zu tun hat.

00:28:01: Aber das dürfte ja nicht so gelehrt werden in den ganzen Jahren des Kommunismus.

00:28:04: Das wird doch selbst Professorin, wenn man interessiert dazu mal was zu hören und überraschenderweise sogar von einem der jetzt aus Deutschland kommen.

00:28:11: Also jetzt... Man könnte auch sagen, was wollen die mit einem Deutschen aus Deutschland?

00:28:14: Da wird das jetzt wohl mir das viele Leute hoch angeregt als ich mich als Deutscher so intensiv damit beschäftigt habe.

00:28:20: Ich hab dann damals bei dem Vortrag am Schluss gesagt weil ich später auch oft gesagt habe Wenn man Dossiers gekennen lernen will Muss man sich kein Vortrag bei Dostoyevsky anhören, muss man Dostoevsky lesen.

00:28:30: Aber wenn man wissen will was ihn beschäftigt hat dann muss man das neue Testament lesen weil er hat versucht Antwort für sein Leben und seine Bücher seine großen Werke aus dem neuen Testament zu bekommen.

00:28:41: Das waren für mich ganz wichtige Erfahrungen die ich da in der in Russland vor allen Dingen auch eine Sowjetunion gemacht habe.

00:28:49: Ich möchte noch ein Scherz erzählen, ich komme leider nicht umhin.

00:28:52: Das Leben ist voller Anekdoten!

00:28:54: In Kiew war das folgende Mal und auf dieser ersten Reise war im Kiew da hab' ich in der Akademie der Wissenschaft einen Vortrag gehalten.

00:29:01: Und dann ist es so, wir hatten einige... Es gab so kleine Hefte von der SMD.

00:29:06: Eines von mir über die Auferstehung, eines von einem Physikprofessor Peter Hägele über Grenzen und Tragweite einer totschaftlichen Erkenntnis.

00:29:12: Wir hatten diesen ganzen Sachen, hatten wir ins Russisch übersetzt einen ganz kleinen Heft.

00:29:16: also war ich ein Vortrag den man auf wenigen Seiten darstellen kann und hatten das auf russisch übersetzt und schon mal an die Orte geschickt wo ich auftreten würde.

00:29:24: und als wir diese Hälfte gemacht haben war auch eine Frage wer es an der heraus gäbe und da musste auch ein Name dastehen.

00:29:31: Und da haben wir gesagt, mein Name ist im Redaktor Dr.

00:29:35: Jürgen Spies und dann haben leider in Kiew die Leute das falsch verstanden obwohl er draußen stand Peter C. Hegel und dann das Thema und haben gedacht ich wäre auch der Redner.

00:29:54: Und da muss ich doch sagen, war ich für den

00:30:04: Moment

00:30:08: ein bisschen angelockt.

00:30:09: Also jetzt brauchen wir flexible Response.

00:30:13: Da wird es für einen Moment dargestanden und was machen wir jetzt?

00:30:17: Es war kurz vor achtem, als ich mal wirklich ... Ich stand da ein bisschen angezählt.

00:30:22: Das war jetzt das Thema.

00:30:24: Das ist der Helptraum jedes Professors!

00:30:28: Ja, die hatten wirklich irgendwie sinnlos.

00:30:30: Hatten die gedacht Redakteur oder so wie er das Thema spricht?

00:30:35: Da bin ich dann in den Hörsaal gegangen.

00:30:36: Voller Saal.

00:30:37: Akademie der Wissenschaft total voller Saal.

00:30:40: Und dann habe ich gesagt, das Thema heißt ja Tragweite und Grenzennaturschaftliche Erkenntnis.

00:30:45: Ich möchte es am Beispiel der Auferstehung darstellen.

00:30:47: Ich glaube, da hatte ich dann mein Aufersterungsthema wieder.

00:30:51: Ich war auch einige Monate später in Minsk und da waren das auch in der Akademie der Wissenschaften mit einem vollen Hörsaan von der Gemeinde organisiert.

00:31:02: Ich hatte auf einer internationalen Konferenz der IFS einen Student aus Minsk, was wirklich eine große Seltenheit war.

00:31:08: Der Christ war da und hat mich eingeladen – also höre ich seine Historie weil er auch Geschichte studiert hat – ob ich da nicht so einem historischen Minsk Vortrag halten würde.

00:31:19: Dann habe ich vor dem ersten und zweiten Jahrgang der Geständen der Geschichtswissenschaft gesprochen und er hat das organisiert mit den Gideons als alle ein neues Testament.

00:31:28: Also auf Russisch bekam alle neues Testament vorher verteilt.

00:31:31: die Professoren kamen auch zu.

00:31:33: Wir haben den Auhainz gegeben und die haben mich vorher noch gefragt, ob ich eine Stunde reden wollte oder zwei.

00:31:43: Und waren dir auch sicher dankbar dafür dass sie das nicht doch nur was machen mussten.

00:31:46: Und dann war das Thema wie ist das Christentum entstanden?

00:31:51: Und dann habe ich als Erstes gesagt, für den Historiker ist er immer die Sprache das Wichtigste.

00:31:56: Also in der Geschichtssissenschaft ist es immer die sprache das wichtigste.

00:31:58: und da habe ich gesagt, klar wenn wir uns jetzt unterhalten wie es Christenum entstanden ist müssen wir es noch im Testament lesen Am besten im Original, das wird aber kaum einer können.

00:32:05: Aber ich habe jetzt eine Übersetzung hier im Russischen und dann sage ich immer wo man was nachlesen soll.

00:32:11: Also Lukas I, was Lukas am Anfang schreibt warum er seine Evangelium geschrieben hat oder wie?

00:32:16: Oder ersten Gründer, Fünfzehn-Einz bis Zehn wenn Paulus von den Auferstellungszeugen spricht... konnten die dann alle nachlesen.

00:32:23: Da hab ich den da in dem Sinn einen Vortrag gehalten und dann gab es eben auch Rückfragen zu.

00:32:28: Also schon so einige Erlebnisse, die ich im Laufe der Jahre hatte jetzt gerade, habe ich paar Sachen erzählt, die ganz am Anfang waren, um diese Zeit, neunzig-einundneunzig, in der Sowjetunion.

00:32:37: Ja, schon spannend was da in nicht mal zehn Jahren sich getan hat im Grunde genommen also von Münster oder Konstanz oder wo auch immer mal anfangen möchte, dann innerhalb von acht, neuen Jahren bis nach Akadem-Gorodok Und es zeigt auch, dass die Neugier auch dort vorhanden war.

00:32:58: Also Dostoyevsky wurde offenbar unter der Hand deutlich stärker gelesen und die Fragen waren deutlich stärk präsent als man vielleicht vermuten würde im Kommunismus

00:33:08: oder?

00:33:09: Dostoyevs gezählt euch teilweise zur Weltliteratur und interessant waren für mich die Übersetzer.

00:33:13: Wie gesagt, ich konnte die Vorträge nicht auf Russisch halten.

00:33:15: John Lennoch hat seine Vorträge auf Russich gehalten.

00:33:17: Er hatte früher bücher, mathematische Bücher aus dem Russischen ins Englisch übersetzt.

00:33:22: Der konnte immerhin so gut ... der hat wirklich ... Das ist auch Sprache, du bist ja begabt, kannst deine Vortrege auf Rutz, das konnte ich nicht.

00:33:28: Und mit den Übersetzern war auch mal so ein Problem.

00:33:30: Diese eine Vortrag, die ich dann in Novosibirsk gehalten habe Also nicht ein Akadem-Gorodok.

00:33:36: Da war es ein staatlicher Übersetzer.

00:33:38: und das Problem ist, die kannten sich natürlich nicht aus in Begriffen, die vielleicht im Zusammenhang mit dem Größendom von Bedeutung sind wie Gnade erlöse und das waren nicht ihre Begrifflichkeit.

00:33:46: Die haben vielleicht Wirtschaftsgruppen durchs Land geführt und davor übersetzen.

00:33:50: Das waren nicht Ihre Thematik!

00:33:52: Und da habe ich mich mit diesem Übersetzel unterhalten.

00:33:57: Und der hat gesagt, ja ich hab Dostoyevsky habe schon seit neun Jahren nicht mehr gelesen.

00:34:02: Weil immer wenn man Dostoyovsky liest weiß man das geht auch um einen selbst und das hält man auch nicht immer aus, hat er gesagt.

00:34:07: Vor allem ganz guten Spruch.

00:34:09: Er hat mir nach dem Vortrag zu meine Verplüffung gesagt Ja ich habe vor kurzem angefangen mit meiner Frau es noch heute zum Entzelesen.

00:34:16: Das war voll toll!

00:34:17: Also das gab's da auch.

00:34:19: Mit den Übersetzern waren wir ein interessantes Gespräch.

00:34:21: Ich hatte mal eine Woche, habe ich mal Vorträge in Sevastopol also auf der Albinsel... Krim gehalten und da hat man mir eine Übersetze, der sonst nur Wirtschaftsdelegationen hat beigegeben.

00:34:33: Wir haben sogar teilweise einen gleichen Zimmer übernachtet.

00:34:37: so interessiert, der wollte, dass ich alle meine Vorträge im Vorher aufsage.

00:34:43: Was ich sehr anstrengend finde.

00:34:44: Also wenn man eine Nacht war und hatte drei Themen, dann habe ich ihm alle drei Vorträge aufgezählt.

00:34:50: Hatte sie alles aufgeschrieben?

00:34:51: Hatte einen großen Vorteil erkannte sich aus.

00:34:53: Und wenn ich gesagt habe jetzt möchte ich gerne Römer Acht bis Fünfzehnt setzieren, hat er die alle schon vorbereitet.

00:34:58: Das hat er ja schon alles verstehen gehabt.

00:35:00: Also das gab es auch.

00:35:02: Weil die Übersetzer, das ist natürlich auch wichtig, dass man gut in einer richtigen Weise übersetzt wird.

00:35:08: Ja,

00:35:10: gut.

00:35:11: So sind wir in die neunziger Jahre schon gekommen und in der nächsten Folge werden wir dann zu dem Punkt kommen dass sich das Institut für Glaube und Wissenschaft plötzlich in die Existenz gerufen sieht.

00:35:24: aber

00:35:25: das ist jetzt der Cliffhanger.

00:35:27: Vielen Dank Jürgen wieder für deine Offenheit und ich glaube wir werden noch ein paar mehr Stories hören, denn du warst ja nicht nur in Russland oder Ukraine und so weiter sondern auch in anderen Ländern wo Du spannende Sachen erlebt hast.

00:35:36: aber dazu dann mehr.

00:35:39: Ich weiß zum Beispiel von einer Situation da hast Du mehr oder weniger im Bombenhagel dann Vorträge gehalten.

00:35:45: Aber das ist der Cliffhanger fürs nächste Mal!

00:35:48: Also

00:35:48: bis dann,

00:36:05: tschüss!

Über diesen Podcast

Gibt es Gott? Und wenn es ihn gibt, warum gibt es dann so viel Schlechtes in der Welt? Können wir überhaupt irgendwas über Gott wissen oder ist Gott nur Wunschdenken?

Warum denken so viele Menschen so unterschiedlich über Gott? Und wie können Menschen unterschiedlichen Glaubens gut zusammenleben? In welchem Verhältnis steht die Wissenschaft zu Gott?

Diese und ähnliche Fragen beschäftigen uns Menschen schon seit Jahrtausenden. Das IGUW (Institut für Glaube und Wissenschaft) wurde 1999 von Dr. Jürgen Spieß gegründet, um sich genau mit diesen Themen zu befassen und so den Dialog zwischen Glauben, Wissenschaft und verschiedenen Weltanschauungen zu führen.

Für diesen Podcast verarbeiten wir einereseits etliche Beiträge der letzten Jahre, aber produzieren auch immer wieder neue Inhalte.

von und mit Institut für Glaube und Wissenschaft

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