00:00:01:
00:00:08: Herzlich willkommen zu einer neuen Episode des Begründet-Glauben-Podcasts.
00:00:11: Wir glauben, dass Glaube unserem Lebens Sinn gibt und das Glaube auch rational Sinn ergibt!
00:00:17: Mein Name ist Alexander Fink.
00:00:19: ich leite das Institut für Glaubenwissenschaft und wir freuen uns immer über finanzielle Unterstützung unter iguwe.de unterstützen.
00:00:29: Herzlich Willkommen heute zum dritten Teil unserer Podcastreihe über das Leben von Jürgen Spieß der Ninzehundertein neunundneunzig das Institute für Glaubewissenschaft gegründete hat.
00:00:40: Wir haben schon gehört, wie er zum Glauben bekommen ist.
00:00:42: Wie er angefangen hat, Vorträge zu halten über Glaube, Wissenschaft und Zweifel Und wir haben in der letzten Folge auch noch mitbekommen wie er zwischen Doktorarbeit bzw.
00:00:53: Zwischen wissenschaftlicher Position und dem Reisetdienst bei der SMD, bei der Studentenmission Deutschland sich entscheiden musste.
00:01:01: Und sich dann für die Reisendienststelle als Reisekretär beider SMD entschieden hat.
00:01:06: Das war so im Jahr nineteenhundertfünfundsiebzig.
00:01:09: Da sind wir jetzt angekommen!
00:01:11: Jetzt ist die spannende Frage – wie ging es da weiter?
00:01:14: Neunzehnhundertvundsibzig im April so
00:01:17: ungefähr?!
00:01:18: Ja, da habe ich angefangen als Reisesekretär und zwar war ich Reise-Sekretär für Bayern.
00:01:23: Ich habe in München gewohnt, weil ich konnte im München wohnen bleiben.
00:01:25: Da war ich ja auch die Jahre vorher Und weil es in Bayern damals nur drei Gruppen gab, habe ich auch noch ein paar Nachbarorte besuchen können.
00:01:34: In Baden-Württemberg war sondern zuständig in Tübingen.
00:01:38: Das war durch ausgewagt von der SMD.
00:01:40: Tübingen war eine der größten SMD-Gruppen mit hundert Mitarbeitern.
00:01:43: die meisten waren Theologen.
00:01:45: Ich war kein Theologe aber vielleicht hat man das extra gemacht.
00:01:47: Da hatte sich wahrscheinlich das Richtige für beide Seiten.
00:01:50: Dann war es noch Konstanz.
00:01:51: da gab's zwar keine SMD Gruppe aber eine kürzliche Gruppe die Kontakt zur SMD hatte was auch ein bisschen abgelegen war, jetzt fahrtechnisch und dann war es nach Ulmen-Reutlingen.
00:02:01: Das waren meine Gruppen.
00:02:02: Bayern war bestand damals nur als der Gruppe in München, der Grupp in Erlangen und das dritte Regensburg.
00:02:12: Was ist zu erzählen vom Reisendienst?
00:02:14: Also ich möchte da erzählen, dass ich als Reiseke der war geheiratet habe.
00:02:17: Das ist nicht der Zweck des Reisedienstes aber es war so.
00:02:22: Das war ein Jahr nachdem ich Reisesekretär wurde, kam eine neue Reise-Sekretärin die originellerweise genau wie ich aus Dillenburg kam.
00:02:30: Wir kannten uns natürlich wenn auch nicht gut denn sie kam aus dem Frommenteil Dilleburgs und ich aus dem anderen Teil.
00:02:36: Ich habe nach ihrem Tod mir erlaubt ihre Tagebücher zu lesen im Oktober, auf der Herbstkonferenz der SMD wo ich mich vorgestellt habe.
00:02:48: Sie war damals Lehrerin und Teilnehmerin an dieser Konferenz und da hab' ich ein paar Minuten über mein Leben meine Zielsetzung gesagt und an dem Abend hat sie in ihr Tagebuch geschrieben.
00:03:00: falls ich mal heirate dann nur den.
00:03:03: Tolles Wort!
00:03:05: Leider wusste ich damals natürlich nichts davon aber das habe ich schon bewegt.
00:03:10: Direkt nach der Herbskonferenz bekamen sie eine Anfrage zu einem Gespräch, ob sie sich vorstellen könnte Reisesekretärin zu werden.
00:03:18: Das hat sie dann in ihrem Tagebuch vermerkt, ob das vielleicht auch ein Schritt ist hin zu einer Ehe mit Jürgen Spieß.
00:03:23: Jedenfalls wurde es die Reise-Sekretäre, wir waren also Kollegen und wir hatten dann mal eine Autofahrt gemeinsame.
00:03:31: Und am Ende dieser Autofahlersammlung haben diese Autofahren, hat sie in ihr Tagebuch geschrieben?
00:03:37: falls ich mal heiraten werde den nicht.
00:03:42: Ich
00:03:44: habe mich irgendwie daneben genommen.
00:03:46: Und nun kannte ich damals diese Tage, wo Eintragungen nicht.
00:03:50: schon kurz danach im September oder das Jahr ist siebzehnt, waren wir beide Referenten auf einer Herbst-Tagung als Studententragung in Haselbach und da hatte ich für den vorletzten Abend vorgeschlagen, dass ich einen Referat halten wollte wie man seinen den richtigen Lebenspartner findet.
00:04:09: Das war zweifellos ein bisschen starkes Statement von mir, denn ich hatte selber ja gar keinen.
00:04:15: Aber ich hatte im Jahr davor oder zwei Jahre vor von Hans Birke auf einer sieben Wochen Freizeit einen supergules Referat zu dem Thema gehört und dachte das ist sicher auch ganz gut weiterzugeben an Studenten, oder das ist ja eines der interessantsten Themen überhaupt.
00:04:31: Er hatte da so einen Kriterienkatalog, den will ich jetzt hier nicht entfalten.
00:04:35: aber es war klar...
00:04:36: Da müssen wir
00:04:37: mal eine Sonderfolge machen, weil
00:04:39: die
00:04:39: klingt schon spannend!
00:04:40: Aber ich kann schon sagen, dass wichtigste hat sieben Punkte, die als Wichtigkeit eine Reihenfolge hatten.
00:04:46: Das Wichtigste war schon, dass man sich in der Zielsetzung einig ist.
00:04:49: Das wäre schon ganz gut wenn man gemeinsame Ziele für sein Leben hätte.
00:04:53: Naja jedenfalls habe ich das Referat gehalten und es gab Rückfragen.
00:04:56: dann bin ich mit meinem Zimmer zurück gegangen hab noch mit dem alles nachgedacht und auf einmal sah ich, wenn ich das war so in meinem Referatnachdachte da sah ich auf einmal meine Kollegin Christiane vor mir und dachte eigentlich befüllt sie alle Punkte von meinem Programm.
00:05:12: Also es klingt jetzt natürlich ein bisschen sehr seltsam.
00:05:15: generell möchte auch zudem weil ich ihr erzähle sagen man hält ja jeden menschen solange für normal bis man ihn näher kennenlernen.
00:05:21: das gilt wahrscheinlich auch wenn man sich wundern vielleicht wie ich so vorgegangen bin.
00:05:27: Da war ich tatsächlich verplüftet.
00:05:28: In Gedanken hatte ich vorher noch nie, auf einmal habe ich mir gedacht eigentlich... Wenn ich nach meinem Katalog vor kann, die hat alle Punkte und das waren aber keine einfache Nachtfühme.
00:05:39: Ich habe mir wieder was gemacht jetzt also eine Kollegin da anzusprechen weil ich wusste ja nichts von ihrem Eintrag in dem Tagebuch, allerdings von Ihrem Letzen.
00:05:47: der war sehr negativ und daher waren wenn ich den Tagebuch einfach gekannt hätte meine Chance nicht sehr hoch.
00:05:53: Naja, und da habe ich halt die ganze Nacht nachgedacht was ich machen könnte.
00:05:56: Und dann kam mir zu pass das am nächsten Tag sie Geburtstag hatte.
00:05:59: Da dachte ich das ist eine schöne Gelegenheit, da geht man sowieso hin als Kollege und gratuliert oder so.
00:06:05: Also da ist ja noch nichts Schlimmes passiert wenn man sowas macht.
00:06:08: Bin also am frühen Morgen rausgegangen hab ein paar Plümchen geflückt und bin dann um halb acht Uhr hergekommen.
00:06:14: Hab dann an ihre Zimmerdürge klopft.
00:06:16: Wir hatten um acht Uhr Frühstück, acht Uhr Teamsitzung, acht uhr dreißig Frühstuck damit er zurück gegangen Und habe jetzt zum Geburtstag gratuliert und habe dann, würde ich jetzt mal behaupten, ihr einen verklausulierten Heiratsantrag gemacht.
00:06:32: Weil ich da gesagt habe das weiß man auch wirklich möchte, dass ich das erstmal nicht wiederhole höchstens in einer späteren Folge.
00:06:37: momentan muss noch ein bisschen Spannung lassen für weitere Fortsetzungen und da hat sie für mich auf eine wirklich erstaunliche Weise reagiert zu mir gesagt Der erste Platz in meinem Leben gehört Jesus Christus, den zweiten Platz kannst du haben.
00:06:54: Da war ich natürlich beeindruckt und das war der Anfang also von da.
00:06:58: wir haben es dann auch kurz verständigt.
00:07:00: Das war ja der letzte Tag dieser Ertagung oder dieser Freizeit dass wir da weiterhin wie vorher auch schön auf Distanz bleiben wollten Dass die Leute das nicht sehen, dass bei uns irgendwas vielleicht statt was wirklich der absolute Startpunkt war.
00:07:12: Und das war er Startpunkt.
00:07:15: Wir haben dann geheiratet, haben den München gewohnt.
00:07:17: Und gleich ein Jahr geheiratete?
00:07:19: Nein!
00:07:19: Also erstmal mussten wir das natürlich auch schon in der SMB beibringen, dass da bald noch zu jemals schon mal vorgekommen war.
00:07:26: War
00:07:26: es erlaubt, dass dort Kollegen
00:07:27: untereinander... Ich musste nichts vorher unterschreiben, dass sowas nicht erlaubte.
00:07:30: Das glaube ich die Schule hat das manchmal in ihrem Zettel, dass man so was nicht darf.
00:07:35: Das ist mir jetzt nicht bekannt.
00:07:36: Ist aber vorher kaum vorgekommen.
00:07:37: Es gab ja auch nicht viele Reiseke, der das da zwei heiraten würden.
00:07:41: Ich glaube, das war das erste Mal Und wir haben dann erst eineinhalb Jahre später geheiratet.
00:07:50: Sie musste das noch abarbeiten, ich auch bevor es wir dann heiraten durften.
00:07:54: Das war der am April' seventy-ein.
00:07:55: Eine Sache würde ich gerne noch erzählen weil die fand ich sehr eindrügtig.
00:07:59: unsere Wohnungssuche in München also wir hatten uns... Wir wollten im April heiraten im Jahr' seventy und haben es dann in den ersten Januarwoche dieses Jahres in Münchengetroffenen eine Wohnung zu suchen.
00:08:11: Haben Inserat aufgegeben, da sieht euch eine Zeitung In einer völliger Verkennung der Lage war damals zwar noch nicht mal so schlimm wie heute, aber schon schlimm genug.
00:08:19: Man hatte gerade kurz vorher es verboten dass die Süddeutsche Zeitung auf der... Die Süddeutscheite durfte nur noch unten im U-Bahn schechten und so verkauft werden, nicht oben weil der Verkehr in der Innenstadt zusammengebrochen war.
00:08:36: Weil dann zwar an zwei Tagen, das waren glaube ich Mittwoch und Freitag, weil da ging die Leute abends hin, neunzehn Uhr erschien die süddeutliche Zeitung und dann hatten sie den Wohnungsmarkt.
00:08:45: Und dann wollten alle Leute um neunzen Uhr die südeute Zeitung kaufen meistens zu zweiter.
00:08:49: eine hat schon mal die Telefonzelle besetzt und der andere hat schnell geguckt und dann gleich anrufen Na ja, und wir sind auf eine Anzeige losgegangen.
00:08:58: Aber da standen wir mit anderen dreißig im Wohnzimmer und haben gedacht das hat überhaupt keinen Sinn.
00:09:03: Ja in dem Wohnzimmel.
00:09:04: also es macht ja keinen Sinn.
00:09:06: Also irgendeiner wird's ja gekriegt haben von den Dreißig.
00:09:10: Wir hatten selber ne Anzeiger aufgegeben.
00:09:13: Zwei Meldungen haben wir bekommen, eine war ganz unmöglich und die andere war weit außerhalb Neu-Perlach.
00:09:19: Und dann an der Endstation noch weiterlaufen.
00:09:21: Aber da haben wir gedacht, wir haben nichts anders müssen benehmen!
00:09:24: Dann hatten wir eine sehr denkwürde Begegnung mit einem Mann namens Omar Stahl.
00:09:29: Das war ein amerikanischer Menonik, der einige Jahre in München lebte und sich um ausländische Schlitten kümmerte.
00:09:34: Der war so mein großes Vorbild.
00:09:35: Den bin ich begegnet wenige Wochen nachdem mich Christ geworden war... ...und dem verdank ich auch nicht viel.
00:09:40: Er war zufällig in diesen Tagen München und dann wollte ich unbedingt das Christianien auch kennenlernen.
00:09:45: Mit dem haben wir uns getroffen und haben ja mal erzählt, dass sie eine Wohnung suchen wie der Stand der Dinge ist und hat gesagt also diese Wohnung Neuperla auf keinen Fall.
00:09:52: und er hat dann gesagt wenn ihr so eine Wohnung in München haben wollt die muss drei Kriterien erfüllen.
00:09:58: erstens sie muss ohne umsteigen vom Hauptbahnhof erreichbar sein dass keiner sagt er kann euch nicht besuchen.
00:10:04: zweitens es muss ein Zimmer so groß sein dass mindestens dreißig Leute Platz haben.
00:10:09: und drittens hier brauchten Gästezimmer Wir wollen beten.
00:10:12: Gut, habe ich gedacht.
00:10:13: außerdem viertens müssen auch bezahlbar sein.
00:10:16: Auch noch ein Kriterium!
00:10:20: Gut wir haben gebetet.
00:10:21: das war so ein Dienstag und am Mittwochabend kam der Mann zu mir dessen Telefonnummer wir angegeben haben und hat gesagt heute hab ich hier einen Anruf bekommen von jemandem wegen einer Wohnung Und da ist er nochmal darum kümmern, dass sie mir hingegangen und diese Wohnung hat alle diese Kriterien erfüllt.
00:10:37: Also sie war In einer Nebenstraße am Victualienmarkt.
00:10:40: Zentraler kann man überhaupt nicht mehr wohnen in München, also zwei Minuten am Marienplatz.
00:10:45: Sie hatte zwei Zimmer, wo locker fünfundzwanzig bis dreißig Leute Platz hatten und sie hat ein Gästezimmer.
00:10:50: Und der Preis war gerade zu ihre Fünfhundert Mark.
00:10:53: Sechsneinzig Quadratmeter, Fünf-Hundert Mark!
00:10:56: Und
00:10:56: die stand auch schon in der Zeitung?
00:10:57: Nein, nein... Die hat reagiert auf unsere Anzeige.
00:11:01: Das waren Journalistinnen aus der Abendzeitung die nach Schweden wollte und niemanden verraten wollte, dass sie die Wohnung abgibt.
00:11:08: Die hat gesagt wenn ich das meinen Kollegen sage dann will jeder die mieten weil das war ja super gut.
00:11:13: Und die hatte auf die Anzeige die sah erster April sucht jemand eine Wohnung will zum ersten April raus.
00:11:19: Und die wollten natürlich, dass wir Tausend Mark geben für Gardinen und Teppiche, also sie wollen durch einige Erlöse haben aber wir haben das alles dann natürlich bezahlt um Sie.
00:11:26: nach Freitagmorgen haben wir mit dem Besitzer eine Unterschrift geleistet, in der Hause gefahren hatten die Wohnungen.
00:11:32: Der schönste an der Wohnung war der Straßenname nämlich am Einlass.
00:11:38: Das war eine super Erfahrung.
00:11:39: Klingt
00:11:39: gastfreundlich!
00:11:40: Also das muss man wirklich zahnt.
00:11:42: Das waren die schönsten Erfahrungen die ich so hatte.
00:11:46: Ja haben wir geheiratet, haben dann in München gewohnt bekam dann einen Sohn und sind dann im November neunundsiebzig gemeinsam erstmalig in die DDR gefahren.
00:11:55: Warum das?
00:11:56: Seit Herbst siebzig hatte ich Kontakt zur DDR.
00:11:58: In der DDR war er fünfundsebzig eine missionarische Studentenarbeit vor allen Dingen unter Theologischudenten entstanden im Rahmen des Knadauer Verbandes Und die SMD war gefragt worden ob ein Reisesekretär diese Arbeit vielleicht begleiten könnte oder Hilfe geben könnte.
00:12:15: Die SMD war da etwas zurückhaltend, weil wenn es auch schon länger her war in dem Jahr siebenfünfzig war zum letzten Mal ein Reisekretär der SMD.
00:12:23: Eine Reisekriterin die war verhaftet worden und saß anschließend über neun Monate an den Einzelhaft.
00:12:28: Deshalb hat sich die Begeisterung in Grenzengarten da wieder hinzufahren.
00:12:32: Und da wurde ein Freiwilliger gesucht und habe ich mich tatsächlich freiwillig gemeldet, war damals noch unverhaal gerade, dachte es wäre nicht so schlimm wenn ich da verloren gehe... Ich bin also dann erstmal im Januar sieben-siebzig in der DDR gewesen, dann regelmäßig, ein oder zweimal am Jahr für eine Woche und habe da auch gesprochen.
00:12:50: in Kreisen kleineren, größeren Kreisen war nie angemeldet.
00:12:53: Es war also nicht so ganz legal.
00:12:56: man hat das immer irgendwie kaschiert.
00:12:58: zum Beispiel habe ich auf einer Jugendkonferenz gesprochen waren über hundert junge Leute und dann wurde mir vorher gesagt hier sind Bei hundert Leuten sicherlich drei Leute, die das der Stasi melden und das darf gar nicht rauskommen.
00:13:09: Die stand ja nicht auf der Einladung.
00:13:10: Auf der Einlage gab es einen Referenten.
00:13:11: Es gab ein Thema.
00:13:12: Ich war ja gar nicht auf dieser Liste.
00:13:14: Und dann hat man halt am ersten Abend gesagt wir haben heute einen außerordentlichen Gast bei uns.
00:13:18: Der ist ganz selten an ganz weite Reise gemacht weil er auch von West nach Osterland weit.
00:13:22: Von Ost nach West weiß ich noch weiter.
00:13:24: Weil das unter weite reise gemacht hat, darf er jetzt ein längeres Grußwort halten.
00:13:28: Dann habe ich fünf Minuten Grußworte gehabt.
00:13:30: Ja
00:13:30: warum auch nicht?
00:13:32: und habe auch dann zum Beispiel auf Rückfrage nochmal fünf Minuten gesprochen durch die Veranstaltung, da waren damit einverstanden.
00:13:39: Das war meine Möglichkeit!
00:13:41: Und ja... Da waren wir also im November neunundsebzig gemeinsam und sind dann zurückgefahren auf dem Rückweg bereits im westlichen Teil Deutschlands in Uelzen an sehr schweren Verkehrs- und Fall, den ich als einzige überlebt habe.
00:13:52: Meine Frau und unser Sohn sind ums Leben gekommen.
00:13:54: Es war in der Nähe von Uelzern.
00:13:56: Ich selber hab den Unfall nicht mitbekommen.
00:13:57: Ich saß hinten, hab mit unserem Sohn gesprochen oder gespielt Und der ist völlig seltsam passiert.
00:14:05: Also es gibt wahrscheinlich ganz Deutschland nirgendwo Straßen, die noch mehr gerade aus sind als die bei Ölzen und das waren meine Fraufühlen eine Autoschlange und ist einfach ausgeschädt in einer anderen Autos Schlange hinein auf ein Lkw.
00:14:16: Das ganze Auto war total zusammengequetscht.
00:14:19: Ich saß hinter ihr und ich bin tatsächlich unter den Beifahrersetz gerutscht und habe überlebt.
00:14:26: also eigentlich erstaunlich dass ich das so gelebt habe.
00:14:30: Aber auch wie der Unfall zustande kommt, ist er erstaunlich.
00:14:32: Man kann das überhaupt nicht erklären warum sie da ausgeschätzt ist und was da passiert ist.
00:14:38: Wenn ich eine DDR früher darüber gesprochen habe... Also nachdem es keine DDR mehr gab, da gab's halt Christen die gesagt haben nur die Stasi hat ja so Sachen gemacht, die wieder irgendwie manipuliert.
00:14:46: Ich habe auch mal die Stasi-Akten angefordert, aber die gibt es nicht von mir.
00:14:50: Also ich muss sich schon gegeben haben, dass sie nur unauffindbar.
00:14:52: Die Behörde hat mir geschrieben, ich könnte ruhig noch einmal versuchen, weil ich finden so irgendwas oder können das auf Schnitzel zusammenstellen?
00:14:58: Ja, ich hab im ersten Moment gar keinen Unfall wahrgenommen.
00:15:00: Ich wurde da rausgezogen und wusste erst gar nicht wo ich bin und habe er später mitbekommen, dass ein schwerer Unfall war um das meine Frau und unser Sohn nicht mehr leben.
00:15:10: Das habe ich erst... Noch am Abend, als ich zu mir kam nach der Operation, ich war ja aufleben und tot verwundet Wollte mir das keiner sagen und ich wusste, ich hatte irgendwie den Gedanken.
00:15:19: Ich musste irgendwas sagen oder fragen, aber ich weiß nicht was.
00:15:23: Und dann kam der Gedanke und hab gefragt, was haben mit meiner Familie?
00:15:26: Weil ich wusst ihr überhaupt nichts!
00:15:28: War so ein leichter Unfall.
00:15:29: nur mich hat schwer erwischt, war so schwerer und also ich wusse ja gar nix.
00:15:32: Da haben die Leute zu mir gesagt wir wissen nicht auch, es war nicht gelogen, sie wussten schon, dass eben meine Familie nicht mehr lebt.
00:15:39: Ja, das war also das Ende unserer Ehe- und Familie.
00:15:44: Was geholfen hat mir einmal so ich selber auf Leben und Tod hier auch im Krankenhaus lag, also war da auch Operationen.
00:15:52: Und wenn man im Krankenhaushalt liegt und dauernd jemand vorbeikommt und Puls misst oder eine Spritze gibt ist mir auch abgelegt.
00:15:58: das kann man nicht aussagen.
00:16:00: Auf Dauer war es sicher auch nicht schlecht, dass ich dann München als Wohnort verlassen hatte.
00:16:04: Wir hatten vorher die Anfrage ob ich Leiter der Studentenarbeit werden könnte bei der SMD was bedeutet von München nach Marburg zu ziehen und dabei hatten Christian und ich auch gesprochen und wir haben bereit das zu machen.
00:16:14: Nach dem Unfall hat die SMD diese Anfrage an mich erneuert und das habe ich dann gemacht.
00:16:19: Da ich monatelang habe, habe ich einmal in der Mutter in Dillenburg gelebt.
00:16:23: Auch kaum noch in München mich aufgehalten.
00:16:25: Also
00:16:25: die Wohnung war schon gekündigt?
00:16:27: an ein anderes Ehepaar aus der SMD und hat lange Jahre immer jemand von der SMd gewohnt in der Wohnung.
00:16:35: Also das war super, das konnte ich da weitergeben.
00:16:40: Was mir besonders geholfen hat waren die Losungen.
00:16:44: also ich war dann auf der Beerdigung, die Beerdung war in Dillenburg wobei es so war dass man mich gefragt habe ob ich dahin wollte?
00:16:51: Ich hab mich erst einen Tag vorher dazu entschlossen.
00:16:53: Ich habe erst gedacht was will ich auch zur Beerdigung?
00:16:55: aber einen Tag vorher irgendwann war ich dahinten Und dann war die Kuriosität, dass ich nicht transportfähig war.
00:17:01: Dadurch durfte ich nicht im Krankenwagen dahin gefahren werden und darauf wurde ich in einem Privatpäkerweg da hingefahren.
00:17:07: Was deutlich
00:17:08: sicherer
00:17:08: ist?
00:17:08: Ja genau!
00:17:09: Was der Transportfähigkeit ja auch nicht so aufhilft.
00:17:11: Jemanden war ein Privatpekerweg, hat mich dahingefahren.
00:17:14: Ich war mit dem Rollstuhl, konnte auch nicht gehen... ...und habe also an dieser Beerdigung teilgenommen.
00:17:20: Das war mir schon wichtig.
00:17:21: Also ich hab dann gesehen wie das sehr ins Grab... verschwunden sind und da haben wir im Deutschen dieses Wort Hoffnungen begraben.
00:17:28: Und das würde ich schon sagen, wenn man das sieht waren sichtbares Abschied nehmen.
00:17:32: für mich war die Ehe also ein schon sehr positives Ereignis.
00:17:39: Ein Freund von mir hat mir im lauf der jahre schon dreimal gesagt dass Ich Mal zu ihm gesagt hätte dass diese ganze Beziehung diese freundschaften eher wäre zu schön um mal zu sein als ich war wirklich begeistert von dieser Ehe Und es war auch so, dass ich in einer früheren Folge mal gesagt habe.
00:17:56: Ich war ein Einzelgänger und war eigentlich kein Gemeinschaftsmensch.
00:17:59: Von daher hat es mich selber überrascht, ob ich das schon kommen gesehen habe, da ich überhaupt mehr heiraten würde.
00:18:03: Da hab' ich schon vorher mitgekriegt.
00:18:05: als es darauf hinausläuft... Hab natürlich gedacht, meine Gemeinschaftsfähigkeit wird wesentlich positiv beeinflusst durch Ehe und Familie.
00:18:13: Als das Kind kam ist es auf einmal, worauf man sich alles einstellen würde.
00:18:16: Und jetzt war einmal sehe ich dass die Särge da verschwinden.
00:18:19: also damit wird meine gemeinschaftsfähigkeit nicht mehr verbessert.
00:18:23: Also das ist zu einem Abschluss gekommen.
00:18:26: Was mir sehr geholfen hat, waren die Losungen.
00:18:28: Habe ich darum gebeten, dass es mir mehr ein Losungsbuch gibt?
00:18:30: Da habe ich die Losung gelesen von dem Unfalltag bis zur Beerdigung.
00:18:33: Die haben mich sehr angesprochen.
00:18:35: Am Unfalltag war als Losungswort die Gabe Gottes in Jesus Christus ist das ewige Leben und als Lied fürs Sterben heißt ans Ziel gegangen.
00:18:45: Das fand ich schon ein heftiger Statement.
00:18:47: Dann am nächsten Tag haben wir Gott für das Gute gedacht sollten wir das Bösen nicht auseinander nehmen.
00:18:54: Und danach war dann aus Pl.
00:18:55: XVI mein Los ist mir auf liebliches Land gefallen und das hat mich deshalb so angesprochen, weil es das Lieblingswort meiner Frau war im Alten Testament.
00:19:05: und jetzt sagt... Also ich habe wieder einen Kurs, mein Los is mir auf Liebliches landgefallen, fand ich ganz toll!
00:19:12: Und dann wieder herum der nächste Tag.
00:19:14: bin gewiss, wie der Tod noch ein Leben nichts kann und scheinen von der liebe Gottesziele Jesus Christus ist.
00:19:18: Und da bin ich einmal dankbar, dass die Idee hatte mit diese Salmworte mehr durchzulesen das sie in diesen Tagen genauso waren und es auch annehmen konnte.
00:19:26: Es hätte ja auch sein können, ich lese das und denke okay ist alles schön gut aber ich kann da mit nichts anfangen.
00:19:31: Aber weil ich es als gelesen habe, hat mir unglaublich geholfen.
00:19:35: Und was mir auch noch geholft war... Das letzte Buch was Christiane gelesen hat bevor wir in die DDR fuhren, war der siebte Band der Chronicles of Narnia von Sears los.
00:19:45: Sie haben wir auf Englisch gelesen.
00:19:48: Sie hat erst etwas schon mal gelesen, mir schon mal gesagt was drin steht.
00:19:51: dann hab ich's gelesen.
00:19:52: und sie hatte direkt vor der Fahrt den Band sieben gelesen so Last Battle Und hat mir danach gesagt, wenn man das liest dann hat man keine Angst vor dem Sterben sondern freut sich auf die Neuwelt Gottes mit Jesus Christus.
00:20:04: Das war keine Todesahnung oder Sehnsucht und wer das Buch liest muss natürlich ein bisschen bloß durchhalten der weiß dass man auch so Gedanken kommen kann, wenn wir das Buch lesen.
00:20:12: also das kann man schon so denken.
00:20:14: Verwendet da tolle Bilder siehst du es ja?
00:20:15: Ja!
00:20:15: Man muss bis zum Schluss, ja am Schluss ist ja Kinderbuch eigentlich.
00:20:19: Am Schluss wird Bagtas ewige Leben mit den Worten gesagt Die Schule ist aus, die Ferien haben begonnen Das beste Bild für den Himmel.
00:20:28: Ich finde
00:20:29: das was ich vorstellen kann als Schüler.
00:20:31: Ja, also das war so es an der Band Sieben und das war damals der einzige Band von den siebendem auf Deutsch gab.
00:20:37: Ach ja.
00:20:37: Der hatte damals einen sehr seltsamen Titel die Tür auf der Wiese.
00:20:40: wie ist das heute?
00:20:42: Ist
00:20:42: ja der Übergang.
00:20:43: Die Tür auf dem Wiese.
00:20:45: Und dann war ich im Krankenhaus in Hannover in der MHH und da war ich um sechs bei Zimmer obwohl ich wirklich auf Leben und Tod verwundet war muss allerdings sagen Da war ein Pfleger, der war wirklich super.
00:20:58: Der hat mich jeden Abend in das Ärztezimmer gefahren, sodass ich eine ruhige Nacht hatte, weil da musste ich wieder ins Sechserzimmer.
00:21:04: Ich war frischoperiert und habe die Nachteoperation in Rumpel im Abstellzimmer verbracht, weil alles voll war.
00:21:10: Ich muss ihn gar nicht mit unterbringen können!
00:21:14: Und dann kam ein Freund und hat mir den Band Sieben vorgelesen.
00:21:19: Ich kann ihn ja noch nicht.
00:21:20: Den gab's auf Deutsch, den hat er mir davor gelesen was die anderen da so gedacht haben.
00:21:24: Die anderen fünf weiß ich noch auch nicht.
00:21:27: Das war für mich heute ein wichtiger Punkt dieser Dinge.
00:21:33: Also vom Unfall war es dann so als ich aufgewacht bin nach der Operation also vorher versuchte rauszukriegen was ist.
00:21:39: aber alle haben gesagt ich weiß von nix umso.
00:21:42: Und als ich aufwachte nach der Operation, dann war ein anderer Freund da.
00:21:49: Den fragte ich was ist mit meiner Familie?
00:21:52: Die Frage hat er nicht beantwortet aber... Er hat mir eine Antwort gegeben wo alles sein konnte und ich war viel zu erschöpft um nochmal nachzufragen.
00:22:01: Am nächsten Morgen habe ich noch mal gefragt oder vielleicht auch gesagt weil sich vermutet und dann war das halt so Ja also das ja.
00:22:10: soviel jetzt zu meiner Ehe mit Christiane.
00:22:16: Also bin ja schon sehr dankbar für das, was ich da erlebt habe... Wie
00:22:21: lange war dir verheiratet?
00:22:22: Ja, neunzehn Monate und neunzent Tage.
00:22:25: Und das Kind war wie alt?
00:22:26: Zehn Monate oder neun Tage.
00:22:28: Ich hab in einem Buch von Elisabeth Lukasse so eine Mitarbeiterin von Victor Frankl, der Erfinder der Lokotherapie.
00:22:37: Der schöne Wort gelesen.
00:22:39: Da wurde sie gefragt, ich war vierundvierzig Jahre verheiratet.
00:22:42: Was denkt ihr nach dem Tod?
00:22:43: Und hat sie gesagt also... ...der Tod hat an der Qualität und Quantität meiner Vierundvierzigjährigen eh nichts geändert.
00:22:51: Das wirkt schon wahresatz.
00:22:52: Wo kann ich aussahen?
00:22:53: Der Tod hat in meinen neunzehnten Monaten Qualität mit Christiane nichts geeint.
00:22:58: Die hat noch ein zweites schönes Bild.
00:22:59: Sie sagt seit der Zeit Hör ich zwei Stimmen in mir?
00:23:04: Die eine sagt zu mir, du hast etwas sehr Wertvolles verloren und die andere sagt, du hattest was sehr wertvolles gehabt.
00:23:13: Und beide stimmt!
00:23:14: Alle.
00:23:15: einer führt einen in die Traurigkeit und der anderen in die Dankbarkeit.
00:23:22: Gibt es irgendwas Besonderes, wofür du dankbar bist?
00:23:25: Also wenn du auf diese neunzehn Monate zurückblickst waren da so ein paar Highlights wo du sagst wie habt ihr euer geistliches Leben zum Beispiel gestaltet.
00:23:32: Habt ihr oft zusammen Bibel gelesen oder gebetet oder was war da so?
00:23:37: das wo du sagt das war echt einfach einzigartig für dein Leben damals?
00:23:43: Naja wir haben es... Wie ich schon sagte gibt also einen Freund erst vor ein paar Jahren hat er damit angefangen der innerhalb ganz wenige Jahre mir schon dreimal gesagt hat dass ich gesagt hätte, wäre zu schön um wahrzusehen.
00:23:56: Das muss ich aussahen.
00:23:58: Ich war von dieser Ehe total begeistert weil wir uns wirklich gut verstanden haben sicherlich jetzt auch im Geistlichen was wir wollten und das hat sich alles unter und eingeordnet.
00:24:11: Was aus meiner Zukunft werden würde wusste man ja auch nicht.
00:24:13: Ich hatte diesen Vertrag bei der SMD und er wurde jetzt verlängert auf fünf Jahre.
00:24:18: normalerweise waren nach fünf Jahren Schluss Und dann wird man auch überlegen, was mache ich dann?
00:24:23: Da einfach zu sagen, da gehe ich an die Uni so einfach läuft das ja nicht.
00:24:26: Ich hatte die Chance aber was würde wahrscheinlich nie wiederkommen muss man davon ausgehen?
00:24:31: also es war ja kein jetzt zu sagen ich will als Assistent wäre das konnte ich alles kommt mich irgendwo bewerben da schon recht.
00:24:37: Es war eigentlich sehr unwahrscheinlich, dass ich irgendwo so eine Stelle... Ich hätte mir dann irgendwas ausdenken müssen.
00:24:41: Wir haben aber auch überlegt was können wir in unserem Leben machen?
00:24:43: Also es war einfach... Wir haben das wirklich recht gut verstanden in dem, was wir wollten.
00:24:47: also ja dann ... Wir haben bei uns einen internationalen Kreis gemacht in der Wohnung Das war vielleicht... Da kamen
00:24:55: internationale Studenten und wir haben mit ihnen...
00:24:57: Ja, internationale studenten.
00:24:58: Bei uns hatten wir dieses Zimmer mit den Fünfern von zwanzig bis dreißig Uhr.
00:25:01: Ja genau!
00:25:03: Am
00:25:03: Einlass.
00:25:04: Das war da am Einlass oder was hat man ja da Und da haben wir auch, das hat alles Christiane gemacht.
00:25:10: Also alles von vornherein eben als etwas anzusehen was wir gemeinsam machen.
00:25:14: Das sind wir immer auch gemeinsam.
00:25:15: nach Norwegen waren es zweimal in Norwegen einmal als wir noch kein Kind hatten und dann auch mit dem Kind aus, wenn man bis nach Norwig gefahren ist.
00:25:21: Auf
00:25:21: Freizeit oder?
00:25:22: Auf eine freizeitige Freizeite von der SMD oder war beim vierten Tag in Nürnberg gemeinsam oder auch Gruppenbesucher.
00:25:29: sie war ja Reisekretärin das heißt die hat dann auch Vorträge oder Bibelarbeiten gehalten was ihr auch ganz gerne gemacht habt oder auch dann im Schlusseben der DDR.
00:25:39: Das wird da gemeinsam hingefahren, also einfach das Leben komplett als etwas, was Gemeinsames... Also ich will es jetzt nicht idealisieren, man sagt ja oft, dass so Witwe idealisiert immer die frühe Ehe.
00:25:51: Ich kann nur sagen, dass sie schon recht aber ich habe sich schon als ich verheiratet war idealisiert, das möchte ich doch sagen.
00:25:56: Ich hab damals dieses Statement meines Freundes, das ist ja wahr, das habe ich auch so empfunden und ich war total begeistert habe ich auch zu Christiane gesagt, dass ich total begeistert bin.
00:26:07: Er hat dann schon mal gesagt, ja gut, das alles so.
00:26:11: Aber wir haben es wirklich ganz gut verstanden und es war einfach eine Gemeinsamkeit.
00:26:14: Die sieben Kriterien waren also tatsächlich erfüllt?
00:26:17: Also jedenfalls war es ziemlich nah, kam es ziemlich gut hin.
00:26:20: Das kann man nicht anders sagen.
00:26:21: Ich kann nur über die neunzehn Monate sprechen, wie wir hatten, wie's weitergegangen wäre, weiß ich nicht für welchen Herausforderungen wir gestanden hätten aber wir hatten direkt vor Abfahrt noch eine andere Anfrage vom Jugend an München und Pflegekind aufnehmen können.
00:26:36: Und da haben wir nur ganz kurz so gesprochen, weil wir dann auch abgefahren sind... ...und da habe ich schon gemerkt, Christiane wäre dafür offen wenn ich hab gesagt naja aufgrund meiner Gemeinschaftsunfähigkeit bin er froh, dass mit meinem eigenen Kind über einen Wegen kommen.
00:26:49: Und jetzt noch ein zweit.
00:26:50: vor allen Dingen eins was jetzt nicht so zu sagen das schon natürliche Geburt in der Familie entstanden ist, was ja vielleicht auch ein bisschen anders sich entwickelt als man das so denkt.
00:26:59: Ich weiß nicht wie das ausgegangen wäre.
00:27:01: Vielleicht hätten wir es gemacht?
00:27:02: Also wenn wir's gemacht hätten dadurch nur weil sie es dann sich zugetraut hätte oder auch mir.
00:27:07: Das muss man auch sagen.
00:27:11: So hat es mich auch berührt womit ich angefangen habe dass ich da in ihrem Tagebuch den Satz gelesen habe Wenn ich mal gerade da nur den.
00:27:22: Da stellt sich jetzt noch eine letzte Frage für mich in dem Zusammenhang.
00:27:26: Viele wären ja wahrscheinlich durch so einen Schicksalsschlag komplett aus der Bahn geworfen worden und dich hat es natürlich auch sehr betroffen gemacht und dein Leben geändert, was hat dir letztendlich geholfen zu sagen?
00:27:39: Und ich lebe jetzt trotzdem mit Jesus weiter!
00:27:42: Und hängt nicht alles an den Nagel.
00:27:44: wegen dem Jesus bin ich in die DDR gefahren mit meiner Familie.
00:27:47: deswegen ist der Unfall passiert.
00:27:50: Manch einer hätte vielleicht ein Trauma davon getragen.
00:27:53: Wer erst mal in die Klinik gegangen, die Psychiologische oder Psychiatrische?
00:27:58: Was war bei dir der ausschlaggebende Faktor zu sagen?
00:28:01: und trotzdem oder genau deswegen mache ich jetzt weiter.
00:28:05: also nächstes so Christian und ich, wir haben uns öfters sauber unterhalten, dass so was passieren könnte.
00:28:11: Wobei wir immer von der anderen Situation ausgegangen sind.
00:28:14: Ich bin ja so viel unterwegs gewesen aber alleine, dass es euch mal hätte sein können, dass ich nicht mehr zurückkomme.
00:28:20: Wir haben schon unterhalten auch das Ehe etwas auf Zeit ist alles auf Zeit.
00:28:25: Alles ist Leihgabe, könnte man sagen.
00:28:27: Du hättest mir gehofft, wenn eine Tauerleihgabbe, aber ist alles ne Leihgarb.
00:28:30: Da haben wir uns unterhalten und es ist ja so.
00:28:34: durch den Unfall... ist jetzt eigentlich nicht etwas passiert, wo ich sagen würde das hat mit dem christlichen Glauben nichts zu tun.
00:28:42: Also durchgibt es.
00:28:44: das was hier gerade angesprochen hat mir auch schon mal einer gesagt da fahren sie sozusagen im Namen Gottes und für Gott in die DDR machen da an der Kaffe nehmen da ja auch riesigen auf sich oder auf jeden Fall wenn so an den Vorgänger denken, der da am Knast ansieße saßt Und zum Dank nimmt Gott ihnen Frau und Kind.
00:29:00: also weil wir kommen her auf verschiedene Gedanken kommen.
00:29:03: So habe ich natürlich nicht gedacht weil ich einmal das, was ich da erlebt habe, als positiv gesehen habe.
00:29:08: Und dann war das für mich schon ein wichtiger Punkt diese Worte aus den Losungen.
00:29:15: Das waren geistliche Worte die mir geholfen haben oder auch der Schlussstatement von Christiane über das Louis-Buch.
00:29:25: Diese Dinge haben wir schon geholft.
00:29:29: Eigentlich ist mir jetzt nichts passiert.
00:29:31: wo ich sagen würde, dass kann ich mit Gott gar nicht zusammenbringen wäre ja wahrscheinlich nur dann der Fall, wenn ich sagen würde da ich jetzt Christ bin oder Nachfolger von Jesus muss es mir eigentlich immer gut gehen.
00:29:42: Bestimmte übliche Dinge können wir gar nicht passieren.
00:29:44: Den Gedanken hatte ich nun nicht.
00:29:46: Also das hatte ich noch nicht und deshalb diesen Zusammenhang habe ich nie herstellen können.
00:29:54: Und ich bin auch nie jetzt dem Sinne irgendwie bitter oder klar gegen Gott geworden.
00:29:58: Natürlich hat man das anders vorstellen können Aber ich bin ja auch hoch dankbar auf der anderen Seite, wie erstaunlich.
00:30:06: mir geholfen hat diesen Unfall physisch und psychisch zu überstehen.
00:30:09: Also fühlte sich ja auch, also muss ich euch mal vorstellen es gab oder Leute gesagt im Auto sitzt überhaupt kein.
00:30:14: der erlebt gar nicht das ganze auto war zusammengeweckt.
00:30:15: schon vor ein bisschen waren fiesta die knautschzone und dann sind die leute hingegangen worden jede menge leute da die das gesehen haben und auf einmal hörten die dass aus dem auto noch jemand stöhnte diese wirklich von ausgegangenen.
00:30:27: das ist alles vorbei und ich habe keinen schmerz erlebt wahrscheinlich alle schock und ich hab nur gehört auf einmal dass leute sagten ganz Es kommt gleich ein, als ich wird gestönt haben.
00:30:37: Aber ich habe keinen Schmerz so gehabt.
00:30:40: Allein, dass sich das überlebt hat und ich hab es eigentlich auch ganz gut überlebert.
00:30:44: Also meine ganze Linke, da ich saß ja hinter der Fahrerin... meinem Sohn zugewandt und bin damit meine ganzen linken Seite gegen dem Fahrerinnen- und den Stuhl da gekommen.
00:30:54: Und dann war ich nicht angeschnallt, bin ich unter das Ding da, unter dem Beifahrersitz gerutscht.
00:31:00: aber man kann so sagen also vielleicht klingt ein bisschen übertrieben sozusagen meine ganze linke Held von Kopf bis Fuß war mir der weniger zerdrümmelt, vielleicht ein bisschen übertreiben.
00:31:09: Ich habe heute mich auch noch vom Kopf bis Zusammenkeiten und ein paar Schmerzen.
00:31:19: Aber das hat mich nie in irgendeiner Weise behindert, also überhaupt nicht.
00:31:22: Ob es auch wie der Fußballer nachgespielt hatte oder dass es irgendwie mit dem Bein Probleme gab.
00:31:26: Wie
00:31:27: lange hat es gedauert, die ganze klinische Phase?
00:31:30: Es hat relativ mehrere Wochen gedaubert.
00:31:33: Es ist auch ohne irgendeinem Arzt zu nahe.
00:31:35: Ich hoffe jetzt kriege ich keine Anzeigen nach diesem Vortrag.
00:31:40: Das will ich doch hoffen!
00:31:41: Alle Operationen in dem berühmten Krankenhaus mussten alle wiederholt werden weil sie alle nicht so gut waren muss man leider sagen.
00:31:47: und die wurden in einem Provinzkrankenhaus in Dillumburg wiederholen.
00:31:49: da war jeder Schussrand treffer.
00:31:52: Ich bin auf eigenen Wunsch aus dem Krankenhaus raus Bein gebrochen, das war ein einfacher Bruch.
00:31:59: Aber da wo der Knocher im Wichsen ist, das ist natürlich schon ein bisschen kompliziert.
00:32:03: und dann hat man halt das Knie aufgemacht und hat dann über das Kni so Stäbe eingeführt zur Stabilisierung.
00:32:09: Und dann war das nachher so... Der Bruch war sozusagen geheilt aber ich konnte es knie nicht mehr bewegen.
00:32:19: Das war auch ein Müser, also da können wir ja auch stundenlang erzählen.
00:32:22: Also das waren mühsames Zeug bis die Erze zugaben dass das gar nicht mehr geht mit dem Bewegen, da mussten wir alles wieder rausholen und neu einsetzen.
00:32:31: Und danach ging es auch nicht!
00:32:32: Da habe ich gesagt, ich will hier raus.
00:32:33: Konntest
00:32:35: du ja nicht
00:32:36: mitm Kiel?
00:32:38: Und er war immer in einer der Professoren.
00:32:39: Der war nicht für mich zuständig aber den traf ich dazu.
00:32:41: Vielleicht hat zu mir gesagt okay... Ich schreibe ihnen also eine Überweisung.
00:32:46: Das sind nicht aus eigenem Gegenverstand daraus.
00:32:50: Dann bin ich nach Dinnenburg Und der in Dillenburg, der hat sich das auch angeguckt.
00:32:56: Der hat auch gesagt eigentlich nach den Bildern muss alles in Ordnung sein.
00:32:59: Aber wenn die sagen sie haben Schmerzen... Also ich hatte dann auch so Physiotherapie.
00:33:04: In Hannover war das natürlich kein Zonatreden, wird ja auch keiner nachprüfen.
00:33:08: Es war eine ganz junge in Hannover und die hat gesagt stellen Sie es nicht so an!
00:33:12: Ich habe gesagt ich kann nicht!
00:33:13: Dann hat er gesagt stellen sie es nicht zu an also immer.
00:33:15: Das war furchtbar.
00:33:17: Und dann in Dilleburg war das noch ein ganz alter und als ich da Schmerzen hatte, hat ihn sofort abgebaut.
00:33:26: Und dann hat er zu dem Arzt gesagt, also hören Sie mal zu!
00:33:31: Der Mann hat Schmerz, das habt ihr vermorgenst.
00:33:38: Dann hat der gesagt, nach Röntgen bilden ist alles in Ordnung.
00:33:41: Da hat die gesagt, nein, der Mann hat schmerz.
00:33:43: Er hat gesagt okay wir machen es wieder auf.
00:33:45: Er hat es aufgemacht und festgestellt, das ging nicht.
00:33:48: Der Draht war zu lang.
00:33:50: Als ich wollte nur sagen was vor Winskrankenhaus in Dillenburg war super jeder Schuss ein Treffer.
00:33:55: oder als ich raus wollte oder wollte er von einem Tag zum nächsten dann wurde ich in jede Abteilung noch mal geschickt und ich hatte dann hat man verschiedenes festgestellt.
00:34:05: kann man den Leuten jetzt nachsehen weil die mussten mich auch im Leben halten.
00:34:08: Sobald man dann festgestellt hat man da hatten Joch beim Probe besser hin bei mir.
00:34:13: Und dann haben die gesagt, sie sehen ja alles noch.
00:34:15: Die Bilder sind noch in Ordnung.
00:34:17: Machen wir besser nichts weil das jetzt wieder aufzuhemmern und was für eine ganz schlechte.
00:34:21: Dann hat bei einem haben Sie festgestellt, sagt der Eile bei dem Augen im Augen oder haben wir Ihnen ja ne Falte reingedäht, sagt er da?
00:34:30: Eigentlich müssen wir die aufmachen, aber wenn sie aufgemacht wird Blutensil müssen noch einen Tag hier bleiben.
00:34:35: Sie müssen ja sowieso ab und zu mal zum Augenarzt gehen so gleich dahin der kann das dann machen.
00:34:39: Das muss halt mit einer Übernachtung.
00:34:40: also wir können das jetzt nicht hier machen.
00:34:42: Jedenfalls könnt ihr da nicht morgen nach Hause lassen.
00:34:46: Und dann bin ich danach in Dillenburg, hab bei meiner Mutter gewohnt Und dann war, also in Hannover.
00:34:55: medizinische Versorgung fällt mir mit dieser Scherz von Toholske ein.
00:34:58: Wenn zwei Ärzte einer Meinung sind ist eine davon überhaupt kein Arzt und ich hatte auch zwei verschiedene... Also in Hannova hat man immer gesagt mobilisieren bewegen, bewegen!
00:35:08: Und dann bin ich nach Dillenburg gekommen, humpelte dazu dem Chirurg und der mich da aberrieren sollte.
00:35:13: Der war ja vorinformiert, er hat schon das Gott geschildert und gesagt gehen sie nach Hause legen sich ins Bett, ich melde mich wieder.
00:35:19: Also es war genau das Gegenteil für den anderen.
00:35:23: Gut habe ich gesagt jetzt hab' ich mich auf den Arzt verlassen, so gehe ich nach Hause, lege ins Bett.
00:35:27: Da muss ich mal melden oder muss irgendwie weitergehen.
00:35:30: Und dann hatte ich auf einmal merktlich dass ich hier unter dem Auge, wie es dann beim Arztbericht hieß ein Pflaumenkern-Kurs geschwurzerte.
00:35:40: Das war dann entstanden durch diese Falte die die mal eingenäht haben Und das wurde dann auch operiert und rausgenommen.
00:35:46: Aber ich bin auch da jetzt nicht undankbar, jeder hat das so gut gemacht wie er konnte.
00:35:52: Dadurch habe ich... Das
00:35:53: war ja auch ziemlich viel alles miteinander.
00:35:54: Also einiges.
00:35:56: Wo ich allerdings manchmal, wenn ich Ärzten falls ein Arzt sich das anhört in aller Freundlichkeit schon mal was sagen darf, was ich erlebt habe Es gibt ja von Jesus ein kundlegendes Wort an, wo er sagt behandle den anderen so wie du selbst behandelt werden möchtest.
00:36:10: Das finde ich einen super guten Satz und ich habe manchmal gedacht also in der großen Klinik Ich kann mir nicht vorstellen dass jeder hier nach diesem Prinzip liegt Aber vielleicht durchstellen Menschen Unrechtrechte.
00:36:23: Also da kann man schon mal ins Grübel kommen.
00:36:27: ist ja alles lange her kann sich
00:36:28: bis vorhin alles verjährt?
00:36:30: Und
00:36:35: wie lange hat es ungefähr gedauert jetzt?
00:36:37: Naja, das war der Unfall am sieben-zwanzi November.
00:36:39: Ich bin dann direkt vor Weihnachten, sagen wir zwanzigends, ein zweites Dezember von Hannover nach Dillenburg und dann im Frühjahr wurden dann so nach und nach weiterer Operation gemacht.
00:36:49: ich hatte Ostern in Stuttgart war so ein Kongress da hatte ich einen Seminar Da hat mich jemand hingefahren, da bin ich auf Krücken hab daran teilgenommen, bin auch immer an die Wohnungen München Und dann denke ich so in diesen Wochen, also sich April oder so Dann konnte ich auch wieder normal gehen und habe dann eher im Herbst achtzig wieder angefangen ganz regulär wieder als Reisesekretär zu arbeiten.
00:37:11: Dann kam die Frage Leitung der SMB Studentenarbeit, da bin ich eben umgezogen... Das hören wir
00:37:15: uns dann das nächste Mal an!
00:37:17: Aber
00:37:18: schon mal einen guten Cliffing.
00:37:18: aber es ging spannend weiter auch wenn das jetzt natürlich eine enorm bewegende Folge war und auch eine sehr prägende Folge in deinem Leben.
00:37:25: von daher ganz herzlichen Dank Jürgen für diese große Offenheit und die Ehrlichkeit mit der du das alles erzählt hast.
00:37:30: und ich glaube egal ob Ärzte oder andere Leute zugehört haben Es konnte jeder irgendwie was mitnehmen.
00:37:36: und irgendwann machen wir noch mal eine Sonderfolge zu den sieben Kriterien.
00:37:39: Ich muss noch überlegen, ob alle sieben noch zusammenkriegen?
00:37:44: Hast ja noch Zeit zum vorbereiten!
00:37:46: Vielen Dank und dann hoffen wir dass wir beim vierten Teil wieder hier uns begegnen.
00:37:52: Hat Ihnen diese Folge des Begründeglauben Podcasts wertvolle Impulse zum Weiterdenken geliefert?
00:37:58: Dann empfehlen Sie uns gerne weiter und wir freuen uns immer über finanzielle Unterstützung unter iguw.de, Institut für Glaube und Wissenschaft!
00:38:07: Vielen Dank.