00:00:01:
00:00:10: Herzlich willkommen zu einer neuen Episode des Begründet Glauben-Podcasts.
00:00:13: Wir glauben, dass Glaube unserem Lebens Sinn gibt und das Glaube auch rational Sinn ergibt!
00:00:19: Mein Name ist Alexander Fink.
00:00:20: ich leite das Institut für Glaube in Wissenschaft und wir freuen uns immer über finanzielle Unterstützung unter iguw.de unterstützen.
00:00:29: Herzlich willkommen wieder hier zum Begründet Lauben-Podcast.
00:00:32: Wir befinden uns gerade in einer Reihe, wo wir Schlaglichter auf das Leben von Jürgen Spieß werfen.
00:00:38: Wir haben letzte Woche damit angefangen und von Jörg Spieß Doktorarbeit gehört seiner Zeit, wie er um die Wahrheitsfrage gerungen hat und wir im zweiten Halbjahr einundseipzig durch verschiedene Freizeiten immer näher zu Gott gekommen ist und schließlich im Oktober, einundsiebzig eine Entscheidung getroffen hat für Jesus Christus.
00:00:59: Und von diesem Wochenende da wollen wir gleich noch mal einsteigen weil da gibt es noch ein bisschen mehr zu erzählen.
00:01:05: Jürgen du bist hier wieder neben mir?
00:01:08: Wir
00:01:09: freuen uns jetzt wenn Du uns erzählst.
00:01:11: was ist denn da noch alles passiert auf diesem Wochenend neunzundundseinundsetzig als Du Dir Gedanken über Dein Leben gemacht hast?
00:01:19: Ja ich war ja wie schon gesagt hatte bei der SMD München allerdings jetzt nicht aus geistlichen Gründen, sondern weil ich eine Studentin interessant fand und die war halt in der SM D. Da war auch in der
00:01:31: S.M.D.,
00:01:31: sogar in der Mitarbeiterkreis der SMd.
00:01:34: Und die SMD-Gruppe hat am Anfang des Semesters, zu Beginn des Semester so ein Wochenende gemacht den Riedauer Ammersee um mich auf das Semester vorzubereiten was man alles machen könnte.
00:01:44: Und da wollte ich natürlich auch hinfahren.
00:01:46: In der Nacht vor dieser Freizeit, das war die Nacht von Freiter auf Samstag Da habe ich über mein Leben nachgedacht, so eine Art Bilanz gemacht.
00:01:53: Was habe ich gemacht?
00:01:54: Wie geht es weiter?
00:01:55: Ich war bereits Doktorant der alten Geschichte, stand vor meinem siebten Semester und hab mir dann gedacht die Frage nach ob es wirklich Gott gibt und
00:02:04: v.a.,
00:02:04: ob Jesus Christes wirklich lebt und von den Toten auferstanden ist.
00:02:08: Das würde ich doch gerne wissen.
00:02:09: Und da ist mir dieses Wort von Johannes, sieben, siebzehn in den Sinn gekommen, wo Jesus sagt, wenn ihr wissen wollt ob das war ich sage?
00:02:16: Von Gott ist dann wird es herausfinden Wenn ihr den Willen Gottes tun wollt.
00:02:20: und dahin der Nacht habe ich zu jesus gebeten hab gesagt Ich will es wissen und ich werde versuchen im nächsten Semester dass er irgendwie rauszukriegen.
00:02:30: Das war meine Entscheidung in der Nacht, das Gebet zu dem Jesus von dem mein Freund mir gesagt hat, dass er lebt und dass man mit ihm reden und rechnen kann.
00:02:39: Es war jetzt keine positive Nacht.
00:02:41: Also ich habe ganz schlecht geschlafen, sondern es waren Entscheidungen und ich wusste, ich muss nächstes Semester dafür einiges investieren.
00:02:49: Und am nächsten Morgen bin ich ja mit einem Bus vom Nordbad wo ich an der Nähe in einem Studentenwohnheim wohnte nach Riedau gefahren und traf da einen neuen in der SMD, den man von Berlin nach München gewechselt hat.
00:03:03: Ich korrespondiere das heißt er hatte Fragt, ob man ihm helfen könnte.
00:03:10: Wo er in der Wohnung finden könnte?
00:03:12: Vielleicht ein Studentenwohnheim?
00:03:13: und da hatte man ihm gesagt Er sollte sich an mich wenden.
00:03:16: und hat er geklaubt fälschlicherweise sei der Leiter der Gruppe weshalb man sich an Mich wenden sollte.
00:03:22: Und dann stellten wir uns davor.
00:03:24: am nächsten Monat sah er mich.
00:03:25: ich muss aber wirklich sehr schlecht ausgesehen habe.
00:03:27: die Nacht war wirklich nicht gut für mich und hatte mir später gesagt, also mich da gesehen hat, hat er gesagt wenn das der Leiter der Gruppe ist dann bist du wirklich vom Regen die drauf gekommen.
00:03:37: Wahrscheinlich war das in Berlin auch nicht so toll aber das hatte halt mit dieser besonderen Nacht zu tun.
00:03:43: ich war dann auf diesem Wochenende Freizeit kam dann zurück und habe mich dann am Sonntag Nachmittag eben weiter mit dem neuen Testament beschäftigt und hab dann Römer Brief gelesen weil vor das Angestlosen durch die Freizei und kam auf die Stelle.
00:03:56: davon habe ich letztes Mal schon berichtet römer Und mir die Frage, dass sie liebe Gottes in unserer Herzen ausgegossen ist durch den heiligen Geist der uns gegeben ist.
00:04:07: Da steht da Römer fünffünf und da habe ich mir die frage gestellt Habe ich nun einen Heiligen Geister oder nicht?
00:04:12: Bin ich nun Christ oder
00:04:13: nicht?".
00:04:14: Und auf einmal während ich darüber nachdacht habe diese Stellen Lars hatte ich auf einmal in mir ein sehr glückliches und fröhliches Gefühl und konnte dafür danken das ich Christ bin.
00:04:26: Jetzt vielleicht schwer nachvollziehbar, aber so ist es gewesen.
00:04:28: Ich hatte mich da argumentativ mit beschäftigt und wollte das herausfinden und auf einmal kam diese Dankbarkeit über mich und ich konnte das bejahen.
00:04:37: Ja?
00:04:37: Ich kann es bejahn!
00:04:40: Und daraufhin kam dann die Szene mit dem Fahrstuhl, die du uns schon erzählt hast.
00:04:43: Der dann stehen geblieben ist weil du verfreut in der
00:04:45: Luft gehüpft bist.
00:04:47: und
00:04:48: wir haben auch gemerkt dass in der Hinsicht deine Bekehrungsgeschichte auch eine gewisse Ähnlichkeit sogar zu Cis Lewis hat das man erstmal gar nicht so begeistert ist.
00:04:58: von der Frage muss ich jetzt an Gott glauben?
00:05:02: Und dann doch irgendwann liebe Gottes einen ergreift?
00:05:05: kannst Du dazu noch ein paar Gedanken sagen?
00:05:07: wiefern war Deine Bekehrung an dieser Stelle?
00:05:10: Ähnlich oder eine gewisse Parallel in?
00:05:12: jedes Ereignis ist natürlich immer einzigartig, aber welche Parallelen siehst du da zu der Bekehrung von C.S.
00:05:17: Lewis?
00:05:17: Also ich möchte mich wirklich nicht mit C. S. Lewis vergleichen.
00:05:19: also Aber es kam mir tatsächlich einen Sinn als ich das erzählt habe.
00:05:23: Ich hatte diese Nacht Und um Christ zu werden und da könnten wir denken dann bin ich am nächsten Morgen fröhlich zum Bus gegangen.
00:05:32: aber Es war genau das Gegenteil.
00:05:33: ich war ziemlich auch schlecht geschlafen und war alles nicht so toll.
00:05:37: Und da ist mir tatsächlich eingefallen, bei Lewis ist es ja so in seinem Buch überrascht von Freude wo er erzählt das er Gott gefunden hat und dass er seinen Widerstand dagegen ob es Gott gibt oder nicht aufgegeben hat und zu Gott gebetet hat.
00:05:51: Das waren auch nicht die Hinweise an uns Jesus Christus das kam was anschließend.
00:05:55: aber ja es war die Einsicht dass es wirklich einen Gott gibt.
00:05:58: und da schreibt der das wird oft auch zitiert.
00:06:01: In der Nacht war ich wahrscheinlich der widerwilligste Bekehr den ganz Englisch.
00:06:05: also da keine Verbindung jetzt von Freude erkannt zu haben, dass ein Gott gibt.
00:06:12: Zu seiner eigenen Entscheidung dafür.
00:06:15: Sondern er erkennt das aber ist mehr für ihn wie als müsste etwas eine Niederlage eingestehen.
00:06:22: also er hat eigentlich seine Leben lang dagegen gekämpft, dass es Gott gibt und jetzt stellt er fest, es gibt ihn doch.
00:06:26: Aber jedenfalls als er Gott erkannt hat, daß es einen Gott gibt war das im ersten Moment, das hat sich natürlich schon anschließend geändert für ihn keine Freude oder hätte das sicher, wenn ich da einer getroffen hätte.
00:06:37: Wahrscheinlich haben wir am nächsten Tag keine große Freude ausgestattet aber das war oft auf Dauer dann die Freude seines Lebens und das Buch heißt ja auch überrascht von Freude wo er das darstellt.
00:06:46: Bei mir war es auch so.
00:06:47: in dieser Nacht wo ich mein Leben Jesus zugewandt habe und zu ihm gebetet habe hatte ich keine innere Begeisterung, sondern es war ein Schritt glaubte, das ist notwendig.
00:07:01: Das muss ich als nächstes machen und das will ich auch
00:07:03: machen.".
00:07:04: Aber es war keinen Schritt wo ich dann ganz positiv war und deshalb hat der andere Student am nächsten Morgen so erschüttert also mich sah und dachte fällstlicherweise, ich sei der Leiter der Gruppe!
00:07:14: Und dachte du liebe Zeit wie sieht der Mann aus wenn er die Leiter des Gruppes?
00:07:19: Ja sehr spannend also.
00:07:21: Wille-Gefühlverstand laufen nicht immer im Gleichtag sondern das ganze ist ein Prozess.
00:07:27: Und Bekehrung heißt auch nicht immer, dass man gleich ein High-Gefühl bekommt und alles in Ordnung ist.
00:07:31: Sondern kann sich auch erst mal ein bisschen komisch anfühlen sozusagen.
00:07:37: Ja.
00:07:37: Und wie ging es dann weiter?
00:07:39: Du bist dann Christ geworden im Oktober eilundsebzig und hast dann bis nächstes Semester als Doktorand weitergeführt.
00:07:46: und dann standen neunzehnzehntzwanzig Jahre... Die Olympischen Spiele in München, ganz prominent auf dem Plan.
00:07:54: Was hat das mit deinem Leben gemacht?
00:07:55: oder wie ging es dann weiter?
00:07:58: Ja die Olympische Spiele führten dazu dass eine ganze Reihe amerikanischer Christen gab die nach München kamen um dort während der Olympiade missionarisch oder evangelistisch tätig zu sein Und da waren auch Studenten dabei und man traf sich dann in der Mensa.
00:08:14: Es gab so eine Ecke, da ging man hin, weil man vor der SMD war und man konnte halt hoffen dass ein anderer SMD'l auch kam mit dem er schon unterhalten konnte.
00:08:22: und es kam eben die amerikanischen Freunde an die man sich allerdings gewöhnen musste, weil sie waren einigermaßen extrovertiert.
00:08:30: Also die kamen dann schon Präsolort, Halleluja.
00:08:33: Die haben es schon entgegen und das war damals nicht so besonders üblich.
00:08:37: Jedenfalls nicht für einen Christen aus Deutschland der wollte eigentlich eine allerstelle Sonne super essen oder nicht mit solchen Sachen quer über die halbe Mensa da begeistert werden.
00:08:47: Na ja also da war auf dem Beispiel ein Mathematik Studenter aus den USA und einmal sagte er zu mir, dass war so kurz nachdem ich Christ geworden ob ich nicht am nächsten Freitag mit ihm kommen wollte, er hätte da eine Veranstaltung in München sollen und ob ich dann nicht mit ihm begleiten wollte.
00:09:09: Was heißt?
00:09:09: Er hat vorher noch gefragt, ob ich am Freitagen was vorhätte.
00:09:12: oder habe ich natürlich gleich gleich?
00:09:13: ein misstraucher Mensch bin mir gedacht.
00:09:15: Der hatte sicher etwas vor, wenn er mich fragte.
00:09:17: Ich war es aber im Freitage und war das sehr zurückhaltend.
00:09:21: Und dann hat er einfach nur gesagt, ich halte da einen Vortrag als so ein Jugendkreis.
00:09:28: Ich hatte wirklich an dem Freitag nichts zu tun, das muss man zugeben.
00:09:31: Aber ich hatte Angst, hatte gedacht irgendwie da wird so was reingezogen, was ihr gar nicht willst, was passiert oder was du eigentlich nicht willst.
00:09:38: aber dann habe ich gewusst...ich hab nur Angst.
00:09:40: und dann habe mich mir gedacht naja es ist zwar theoretisch möglich dass man aus Angst die richtigen Entscheidungen trifft aber auf Dauer ist das kein guter Ratgeber Und hat mich an das Gleichnis erinnert von Jesus von den anvertrauten Talenten wo der drittes eine Talente vergräbt Aus angst.
00:09:56: Und da habe ich mir gedacht, also den Vorwurf möchte ich mir jetzt nicht machen.
00:09:59: Ich gehe dahin.
00:09:59: Also Angst hinterher aus dem was soll er schon passieren?
00:10:02: Also komme ich dorthin und dann hängt an der Gemeindehausen Plakate.
00:10:06: Da steht drauf zwei Amerikaner berichten über die Jesus-Piepel Bewegung.
00:10:11: Das war ja damals zwar eine ganz große Jugendbewegung in den USA, die auch so ein bisschen nach Europa überschwappte.
00:10:17: Zwei Amerikanern berichten durch die Jesuspiebel Bewegung.
00:10:21: Da bin ich reingegangen und habe festgestellt, dass ich wohl eine der beiden sein musste.
00:10:25: Weil außer mir gab es nur den einen amerikaner oder was?
00:10:28: Und so war es dann auch.
00:10:29: Also, der hat dann erzählt über die ganze Bewegung wie sie entstanden ist und alles.
00:10:33: Dann hat er am Schluss zu mir gesagt oder zu den anderen jetzt wird hier mein Bruder neben ihm noch ein Zeugnis geben.
00:10:40: Das war absolut nicht abgesprochen.
00:10:42: das war eigentlich genau so.
00:10:43: was ich befürchtet habe muss gleich weiß sein soll.
00:10:45: Ich hab dann irgendwas gesagt.
00:10:47: Er hat auch vorher mich da bemerkt, dass sich da wirklich nicht von begeistert war.
00:10:53: Hat er einen theologisch sehr fragwürdigen Satz zu mir.
00:10:58: Es ist eigentlich völlig egal was du sagst seine Schafe hören, seine Stimme.
00:11:01: Also das ist natürlich theologisch sehr... Aber es war natürlich ganz positiv weil es hier einen zur Dramatik neigenden Menschen entdramatisiert.
00:11:12: in dem Moment.
00:11:13: Weil ich ja gerade da liebe zu Hause und so zu ihr sagen war ich völlig egal.
00:11:16: Das ist natürlich auch nicht so ein... Ich habe irgendwas gesagt und damit war's gut.
00:11:21: Dann kam der zweite Teil der Veranstaltung.
00:11:24: die Leute haben Fragen gestellt und zwar nur an den Amerikanern, haben aber jetzt keine Fragen gestellt nach der Jesuspiebewegung oder den historischen Vorgängen wie das alles so entwickelt hat.
00:11:34: Sondern die hatten Fragen will Christian glauben!
00:11:36: Und da sah mein amerikanischer Freund leider nicht so gut aus weil die meisten Fragen hatte er noch nie gehört und hat ja auch näher zu mir gesagt.
00:11:43: also ein Skepsis hat überhaupt noch nie erlebt was die Leute alles gefragt haben Und ich saß einfach da dabei und hab zugeguckt, wie der so nah und nah ohne gegangen ist.
00:11:52: Ich dachte drüber... Und dann auf einmal kam mir die Gedanke eigentlich könnte ich mich ja auch mal beteiligen.
00:11:57: Also ich war nicht gefragt, wir haben immer nur ihn gefragt, er war ja auch der Referent.
00:12:01: Weil auf einmal erkannte ich an manchen der Fragen mich selber wieder.
00:12:04: Da waren Fragen gestellt, die hatte ich auch früher gehabt über lange Jahre.
00:12:07: Es waren meine Fragen!
00:12:08: Und dann habe ich zu ihm gesagt, ob ich auch mal was dazu sage?
00:12:11: Ja oder soll ich auch etwas
00:12:12: sagen?!
00:12:15: Was gesagt und habe praktisch dann gesagt, also die Fragen kenne ich.
00:12:19: Die hab' ich auch gehabt Und hab' dann versucht darzustellen was meine aktuelle Meinung zu der Frage ist.
00:12:25: Also weil sich glaubende Antwort gefunden sind, wo Antwort steht oder welcher Richtung ich meine Antwort vorstellen kann Das Ganze hat sich total gewendet.
00:12:34: Die haben nur noch mich gefragt.
00:12:36: Jetzt war ich derjenige Weil.
00:12:37: er wollte eigentlich gar nicht das war nicht seine Welt als solche Fragen zu antworten Und auf einmal war ich derjenige, der da gefragt wurde.
00:12:46: Das war für mich natürlich schon eine interessante Erfahrung aber es war keine die ich gesucht hätte.
00:12:51: Es hat sich einfach ergeben weil ich die Notzahl und gleichzeitig mir bewusst wurde das sind ja deine Fragen.
00:12:56: Warum sagst du nicht?
00:12:57: Du hast ja darüber nachgedacht selbst wenn du nicht immer in Antworten... Das sind deutsche so wie du auch einer bist.
00:13:03: Die haben deines skeptischen Frages wie du dir auch vorher hattest und du bist inzwischen ein Schritt weiter als die Weil.
00:13:08: du hast inzwischen zu manchem und es sind so lange darüber nachgedacht, wie die uns im Manchum.
00:13:13: hast du inzwischen eine Antwort gefunden oder?
00:13:15: Und du glaubst was vielleicht die Antwort sein könnte.
00:13:18: Also das war, könnte man sagen meine erste apologetische Veranstaltung.
00:13:22: Weißt Du noch die ein- oder andere Frage von damals oder alles im Dunst der Vergangenheit?
00:13:27: Nee das
00:13:27: kann ich gar nicht sagen.
00:13:29: Na ja wahrscheinlich geht's schon immer um die Frage wie man erkennen kann dass es einen Gott gibt und wieso man dazu kommt das neue Testament für vertrauenswürdig zu halten.
00:13:40: Also ich nehme an, dass es durchaus in dem Bereich ist der bis heute ja für viele Leute eine wichtige Frage ist.
00:13:46: Oder ob's auch für die Auferstehung das nicht einfach... also auch jetzt dadurch nicht nur als Frage sondern auch als Behauptung formuliert, dass man sagt ja ist die Auverstehungen nicht einfach eine Einbildung und die Junge sich alles eingebildet nachher oder so sollte fragen.
00:14:00: Das waren nur Fragen mit denen ich mich auch wirklich beschäftigt hatte auch ziemlich gründlich und deshalb habe ich irgendwann mal gesagt, also ich könnte auch versuchen darauf zu antworten.
00:14:10: Weil das waren meine Fragen waren.
00:14:13: Also ich kann... Das findet mir jetzt gar nicht keine Frage mehr ein.
00:14:17: Ich vermute es war einfach so dass normale Pottbüree würde ich mal sagen was ich auch hatte.
00:14:21: Das war für mich das eigentlich Entscheidende, dass wir auf einmal eingegangen sind und deine eigenen Fragen gewesen.
00:14:29: Du verstehst immer noch warum er die hat?
00:14:30: Ich habe sie ja auch gehabt.
00:14:31: Von daher ist das völlig verständlich, dass man so denkt.
00:14:34: aber ich bin jetzt inzwischen einen Schritt weitergekommen Auch in den Fragen nicht nur ich größt geworden bin, sondern... Ich muss ja die Fragen, die gab es ja.
00:14:42: Und wenn du das größst geworden bist, gibt's die Fragen immer noch?
00:14:44: Habe ich einen Zwischenantwort!
00:14:45: Ja und da dachte ich auch über manches habe ich einen zwischen Antwort.
00:14:49: Deine eigenen Fragen, deine eigenen Antworten haben dann denen geholfen, die auch diese Fragen hatten.
00:14:53: Sehr gut Jetzt ist die Frage, haben dich dann dieses People gleich als Hauptamtlicher angeworben und du hast abgelehnt oder wie ging es dann weiter?
00:15:00: Hat es überhaupt jemanden sonst mitbekommen irgendwie aus deinem normalen Kreis von der ständigen Gruppe der SMD in München?
00:15:05: Nein ja an dem Abend nicht.
00:15:07: Aber ich war natürlich in der SMB und die haben das schon gemerkt dass mit mir eine Veränderung vorgegangen war.
00:15:11: Das habe ich dann schon gemerkt und das haben die anderen auch gemerkt und mich hat man auch über einen Mitgemalt.
00:15:15: Ich grüßt wurde, hab ich das sogar zu meiner Priorität gemacht Also Bibellesen und überall mich zu engagieren, was die SMC so gemacht hat.
00:15:25: Ich erzähle jetzt mal zwei Geschichten, die sind wirklich nicht nacharmtswert aber... ich hatte nämlich dann den Gedanken ob ich nicht mein Studium abbreche um Theologie zu studieren sozusagen.
00:15:34: Jetzt bin ich Chris, ob ich Nicht Theologie studieren muss um irgendwie Missionar zu werden oder irgend sowas zu machen.
00:15:39: Und ich war ja Doktorant der alten Geschichte.
00:15:42: Aber es waren mir auch nicht ganz geheuern das Studium abgebrechen, im Hinweg war ich Doktoran.
00:15:46: Das fing bis zum Semester an Und dann habe ich, also da war so ein Hauptseminar bei Hermann Bengtsson und da war das immer so dass man da einen Vortrag halten musste über ein Thema.
00:16:01: Und da gab es eine Diskussion darüber.
00:16:04: Ich habe mich meistens gleich für das erste Vortritt gemeldet.
00:16:08: Das hängt damit zusammen dass sich jemand bringt, der nur einen Druck arbeiten kann.
00:16:13: Das gibt es ja manchen die das nur so können, andere können das und woanders.
00:16:17: Das heißt wenn ich neun Wochen Zeit habe für ein Vortrag überlege ich sieben Wochen lang wie ich das in zwei Wochen schaffen kann.
00:16:26: Dann kann ich auch gleich sagen ich mache den Vortag in zwei Monaten also muss nicht so an den neuen Wochen.
00:16:30: Wenn sich die Leute ja beeindruckt was ich alles mit zwei Wochen hingekriegt habe.
00:16:34: Sonst auch erst kurz Feuer angefangen.
00:16:36: Also von da habe ich mich immer gleich für die ersten Referate gemeldet, sobald man sich überhaupt nur konnte und so war ich also sofort dran und hab jetzt gedacht ja wie willst du das jetzt rauskriegen?
00:16:45: Stuttum, Abrohr oder nicht?
00:16:47: Und dann hab' ich auch den Gottesurteil inszeniert, so was kann man wirklich nur machen.
00:16:52: Kann doch nur von abraten.
00:16:52: aber ich will trotzdem erzählen weil es auch wieder ein Gag ist, wie mir es ergangen ist.
00:16:58: Und zwar ist es so, man hat einen Text den man auslegen muss.
00:17:02: Also ich hatte auch einen Text, den ich auslegen musste und dann habe ich mir gedacht... Ich mache das jetzt einfach mal so, dass ich mich gar nicht vorbereite, sondern ich hab den Text vor mir und rede mit den Leuten über den Text und dann gibt's eine Diskussion und da ich mich nicht vorbereiten würde, möchte ich teilweise Bankzone nachher sein.
00:17:18: also das mit der Doktorarbeit, das war wohl doch ein Fehler, also ich denke man soll das beenden weil ich eben völlig inkompetent bin.
00:17:24: Damit
00:17:25: hast du dein Gotteszeichen?
00:17:26: Da habe
00:17:26: ich mein Gottesurteil.
00:17:27: ja.
00:17:29: Und dann ist es halt so, der hatte immer abends von sechs bis acht.
00:17:32: Hatte er seine Seminare und dann tagsüber darschen das doch ein bisschen sehr verwegen ohne jede Vorbereitung.
00:17:38: Stunde zu gehen.
00:17:39: Und dann bin ich ins Seminar gegangen und habe mir überlegt anhand des Taxis, da könnten drei Themen drinstecken, über die man diskutiert?
00:17:46: Und hat mich für diese drei Themen wenigstens auch die jeweilige Lexiquan Artikel durchgelesen, damit ich überhaupt weiß worum es geht.
00:17:51: Also... und dann bin in den Abend reingegangen!
00:17:54: Da muss man so sagen.. Ich war innerlich völlig gelöst, also rein psychologisch.
00:17:58: Also ich hab euch gedacht, du darfst jetzt gehst du dahin und wenn Benz von dich rausschmeißt, sagst du das ist der Ruf in die Mission.
00:18:07: Also, das... Der Abend wird jetzt entscheiden, entweder machst du weiter oder ist das Ende.
00:18:13: Wobei ich dann mit dem Ende spekuliert habe gedacht, wahrscheinlich ist es das Ende und haben mich da vorne hingesetzt und hatte nicht mal den Zettel dabei.
00:18:20: Also Bankzone war von mir gewohnt, dass ich ohne Manuscript das gemacht habe.
00:18:24: Und da hat sie nicht beunruhigend keinen Manuskrit.
00:18:26: Normalerweise haben die Leute Referatis vorlesen.
00:18:28: Ich hab recht cooles Gedächtnis, ich hab mich also immer nebenhin gesetzt, hatte einen Zetteln vor mir und hab dann darüber geredet.
00:18:35: Diesmal hatte ich nicht mal ein Zettl, den hatte ich vergessen, hatte überhaupt nichts dabei.
00:18:38: Und dann haben wir irgendwo einen Zettel, da haben sie auch noch auf Browner wegen des Zettels.
00:18:42: Dann haben wir über das geredet und dann war das Phänomen, dass Bengtshorn nur zwei Fragen hatte wo man was wissen muss also Sachfragen, die anderen Fragen waren mir was meine Meinung ist oder was?
00:18:53: Meinungen kamen immer irgendwie an.
00:18:55: aber zwei Fragen da hätten wir auch Wissen gebraucht.
00:18:57: Das waren jetzt gerade zwei Sachen von den drei, die ich kurz vorher im nächsten Jahr nachgeschlagen habe Und die habe ich sofort beantworten.
00:19:05: Einen habe ich sogar gemerkt, denkt so muss ein Konsument noch nachdenken.
00:19:08: So schnell war ich mit meiner Antwort.
00:19:09: Ich hatte es gerade eben erst gelesen und konnte das sofort beantworten.
00:19:13: Also was ich auf jeden Fall sagen kann... also ich behaupte mal in einem Altersstorin-Seminar in München ist nie so viel gelacht worden wie an dem Abend.
00:19:22: Also ich habe jeder Frage gesagt, weil ich dachte, dass Salah teilweise getobt war.
00:19:27: Das war wirklich Stimmung im Saal.
00:19:29: Und da könnte man sagen, das Ganze hat sich... Das war eine emotionale Frage.
00:19:32: Ich war emotional total gelöscht und ich bin nicht ängstlich dahin.
00:19:34: Ich bin total gestattet!
00:19:36: Ich provoziere mein Ende.
00:19:38: Also ich war völlig, ich provozere mein Ende.
00:19:41: und dann saß ich jetzt in Bengt und da konnte man sagen diese positive Stimme hatte wir auf Bengtson auch betragen der war auch positiv gestimmt.
00:19:48: Das sah halt, die haben gelacht über manchen Gag den ich da geboten habe und dann war es um.
00:19:53: Und dann bekommt er so einen Schein für das Seminar und dann war das doch tatsächlich das einzige Mal, dass Benkzern mir für eine Seminarveranstaltung der Eins gegeben hat.
00:20:04: Ja daraus kann man jetzt verschiedene Schlussfolge umziehen.
00:20:06: Man kann sagen je schlechter man vorbereitet ist, umso besser ist die Note.
00:20:10: Das wäre vielleicht ungünstig also aus dem Einzelfall so eine weitreichende Schlussfolgerung zu ziehen.
00:20:17: aber eins war mir klar nach diesem Gag konnte ich mein Studium nicht abbrechen.
00:20:22: Ich wollte eigentlich eher was zumindest nicht ausschließen, dass ich es abbreche und habe eher gedacht das ist wie so der Humorgottes.
00:20:31: Da gibt mir jetzt nur eins.
00:20:32: also ich kann jetzt nicht kommen kann sein ja ich wusste mich hab's dann doch abgebrochen sondern wenn ich das inszeniere also eindeutiger konnte gar nicht mehr sein.
00:20:39: damit war das für mich glatt.
00:20:41: Also liebe Studierende, bitte nicht nachmachen.
00:20:45: Das war ein einmaliges Erlebnis in Jürgen Spießens Geschichte.
00:20:49: Nicht jeder muss das Ende seines Studiums provozieren!
00:20:53: Aber spannend wie es bei dir?
00:20:54: Ich
00:20:54: kann noch eine zweite Geschichte... die sind alle ganz Niveau los, das muss ich zugeben, muss man irgendwann auch mal wieder...
00:20:58: Ich glaube wir
00:20:59: lieben die wohlose Geschichte.
00:21:01: Das andere ist auch bei Bengtsson und ich war beim Bengtson im Doktoratenseminar Und hab da, wie man sich denken kann auch wieder gleich fürs nächste Referat.
00:21:09: Also für das zweite gemeldet gleich am Anfang und da ist es so... Da waren nur die Doktoranden sind Es kamen Professoren aus aller Welt angereist weil Banksform war damals wirklich eine ganz große Figur weltweit in der alten Geschichte.
00:21:22: und dann gab's ein Text.
00:21:24: Das waren meistens Texte oder Texte die noch gar keine übersetzt hatte.
00:21:27: also es war oft auch sehr mühsames Zeug und da hatte ich auch einen Text.
00:21:32: fürs Zweite Mars war einer vor mir dran Und dann würde ich es nächstes Mal dran kommen.
00:21:40: Dann war das halt so, ich habe gerade Christ geworden.
00:21:45: Das war alles noch in diesem Oktober-November und hatte eigentlich nur einen Wunsch, wollte das neue Testament lesen, wollte überall mitmachen und hab mich nicht weiter damit beschäftigt.
00:21:53: Da war's so der vor mir das Referat hatte.
00:21:56: Der hatte die Hälfte des Textes in der ersten Stunde um nächste Woche die zweite Hälfte dran.
00:22:03: Und daraufhin war ich, in meiner Verwegenheit habe ich mich überhaupt nicht mit meinem Text beschäftigt sondern hab weiter Bibel gelesen und alles bin da ganz fröhlich in diese Doktorandensaminar gegangen sitze da und dann fängt dieses Seminarstunde vor mir, der Referent fängt mit den Worten an.
00:22:20: Der zweite Teil ist völlig verderbt dazu kann man gar nichts sagen.
00:22:28: In dem Moment... Hat sich die Stimmung geändert?
00:22:32: Da dachte ich, du liebe Zeit, das bin ich dran.
00:22:34: Ich wusste ... Ich hab mich überhaupt nicht damit beschäftigt!
00:22:38: Also da ist man wirklich mit der Magen umgedritten im Moment.
00:22:41: Weil bei Bengtsrand war es so und hat mir auch einen Assistent nachher bestätigt.
00:22:46: Bei dem war's immer so wenn einer vorbei ist kann er nächster dran.
00:22:49: Und ich hatte gar nichts.
00:22:50: Aber ich wusste nicht mal worum es ging.
00:22:53: war nicht fahrlässig, aber ich empfand mich nicht als fahr lässig.
00:22:58: Ich habe gedacht, der hat für die erste Hälfte eine Stunde gebaut und die zweite Hälfe, dann bin ich da in die eine Woche reichen mehr.
00:23:04: Das war eigentlich mein Gedanke.
00:23:06: Und jetzt war alles aus.
00:23:08: Der sagte unter Bengts und guckte auch drauf ja, alles verderbt so Texte gibt es ja, die ist voller Lücken, man kann mal reißen mitmachen.
00:23:16: Da wirkt auch zu Gott gebetet und hab' ich mir gesagt also das hat Gott ja gewusst dass ich so hier... Also, da bin ich ein ganz schöner Reinfall.
00:23:25: Das ist ein ganz böses Ding jetzt.
00:23:26: Ich wusste aber was soll ich machen?
00:23:27: Ich konnte auch nichts machen.
00:23:29: Ja und dann ist etwas passiert wo einer der Chefassistenten von Bengtshorn mir das nachher bestätigte.
00:23:34: bis zum Ende der Stunde war so eine lange Leistung es.
00:23:36: in den fünf oder vier Minuten hat Bengtshorn eine Story, eine Anekdote nach der anderen erzählt.
00:23:43: Bis die Stunde um war Und ganz am Schluss, also wirklich eine Minute vor Schluss der Stunde, da hat er gesagt Herr Spieß ist ja nicht ans Nächsteit dran.
00:23:52: Da hat er dann gesagt es lohnt sich heute nicht mehr anzufangen.
00:23:58: Und da war auch der Assistent, mit dem ich nach Hause gegangen bin.
00:24:01: Der hat gesagt, das habe ich noch nie erlebt.
00:24:04: Viele Jahre schon im Seminar.
00:24:05: Immer wenn einer um ist, kann er nix sagen.
00:24:07: Was könnte man sich jetzt so erklären?
00:24:08: Das Bengtsohn auch nicht vorbereitet war und das ganze jetzt fertig war auch vor dem Problemstand was machen wir jetzt?
00:24:14: und deshalb lauter Geschichten.
00:24:15: Da hatte lauter unsinnige Geschichten erzählt.
00:24:18: aber das fand ich... das war für mich auch keine unwichtigen Erfahrungen wie genau mir das bedeuten soll.
00:24:23: naja das sind jetzt Geschichten, die jetzt nicht nachahmswärts sind.
00:24:27: Aber die habe ich halt auch erlebt und die gehören auch zu meinem Christen ein.
00:24:29: Also das ist klar, es gehört auch zu meinen Christen.
00:24:31: Wod hat deine Rolle da in der Geschichtswissenschaft einfach bestätigt?
00:24:34: Er hätte dich ja auch ausschmeißen können
00:24:36: durch diese beiden.
00:24:37: Ich hätte beide Male jetzt vorbei sein können also... Dadurch hab' ich weiter gemacht, ja.
00:24:43: Ja!
00:24:44: Und wie ging's dann weiter?
00:24:45: Das war jetzt immer noch Einundseipzig da im November-November?
00:24:48: Ja, dann Zweiundseipsig war ich dann halt, dann kam dieser Olympiade und habe mich auch engagiert bei den Olympischen Spielen.
00:24:56: Und dann wurde schon nach einem Jahr Leiter der Münchner SMD eine Mitarbeiterin Team also ein Dreierteam.
00:25:00: die Gruppe Wuchs auch da.
00:25:01: es war Dann das Wintersemester zweiundsebzig dreiundsiebzig.
00:25:06: Da war ich an einer der Leiter und dann hat war's tatsächlich so dass einen Mitarbeiter mich gefragt hat ob ich nicht wenn ich mein Doktorarbeit abgeschlossen habe Reisesekretär bei der SMD werden wollte.
00:25:17: Ich dachte ja vielleicht ist durch eine Idee und bekam dann auch sogar eine Anfrage von der SMD vom Generatsergedate, den ich auf einer Delegiertenversammlung darf.
00:25:30: Ja war das damals?
00:25:31: Hartwig-Lücke!
00:25:34: Vorher war es so dass ich zwei Leute gefragt habe, deren Rat mehr als Christ am meisten wert war.
00:25:43: Weil ich hab mich eigentlich nicht dafür geeignet gehalten ein Reisesekretär zu werden wie ich glaube schon beim ersten mal gesagt aber bin außerordentlich schweigsamer Mensch.
00:25:51: also das täuscht jetzt wie die erzähl hier so viel dass wir staunt reden aber eigentlich mit einem ganz schweigsamen mensch.
00:25:56: und ich habe gedacht reise sekretär da muss man in gruppen gehen mit studenten reden vielleicht konflikte lösen oder vorträge halt.
00:26:03: das konnte ich alles gar nicht.
00:26:05: Und deshalb, und die beiden haben sehr interessante Statements abgegeben.
00:26:09: Der eine hat zu mir gesagt das ist sicher ne Rosskur für dich aber soll es so unbedingt machen, wo das klingt auch nicht so verheißen soll.
00:26:17: Und der andere, der hat einen wirklich sinnvollen geistlichen Spruch gehabt.
00:26:22: Der hat zu mehr gesagt ja das versteht er dass ich nicht reden kann um alles oder... Und dann sagt er, dann ist es so.
00:26:29: Dann brauchst du in jeder SMD-Gruppe wie Mose einen Aron.
00:26:35: Das fand ich eine enorme sinnvolle Sache.
00:26:38: Das System der SMD ist ein Reisesekretär also kein Leiter einer Gruppe sondern fehlten eine Gruppe berät an die Leiter und dann fehlte er weg.
00:26:46: Und da muss man ja auch sagen, er kann ja nicht große Reden halten und sagen ab morgen muss alles so und so werden.
00:26:50: Wenn er Änderungen in der Gruppe will, muss er das mit den Leitern besprechen aber dann muss er wegfahren um die Leitren müssen das machen.
00:26:56: also er braucht eigentlich immer Leute, die er überzeugt haben kann und die überzeugt sind.
00:27:01: Das ist mit dem Aron also erst nicht derjenige der es noch so machen muss aber jetzt.
00:27:05: Das fand ich ein ausgesprochen sinnvolles Statement.
00:27:08: Also so wie Aron für Mose gesprochen hat weil Mose ja auch ein Problem hatte sich auszudrücken und Gott sagt dann ja dann gebe ich dir den Aron an Und der spricht für dich.
00:27:16: Also
00:27:16: da hat er gesagt, du solltest das machen und musst halt dafür beten dass in jede Gruppe Leinen A-Round findest.
00:27:22: Und darum habe ich auch gebetet mit den richtigen Leuten Rede.
00:27:26: Ja und dann kam... also ich wurde dann Reisesekretär was alles glaube ich hab es beim ersten Mal auch schon gesagt bekam dann zwei Angebote als war ja ja Doktor Rand hatte dann ein Gespräch zufällig auf einer Delegiertenversammlung dem damaligen Generalsekretär.
00:27:42: Dem war mein Name genannt worden, also möglicher Reisesekretäre und der fragt, sagt er mir das?
00:27:46: Und da habe ich gleich gesagt später zu bereit.
00:27:48: So hat er noch nie gehört.
00:27:49: die Leute sind meistens nicht dazu bereit weil sie ja immer für einige Jahre aus ihrem Beruf rausgehen.
00:27:54: haben wir eigentlich wollen?
00:27:55: ja was anders werden Lehrer oder was so?
00:27:56: es sind sogar Ärzte oder was oder Ingenieure dass ist ja für die meisten höchst wenn einen Theologisch studiert hat.
00:28:02: Der sagt ja auch kann ich mal paar Jahre machen Aber da hat er gleich abgewinnelt, wir werden nur so eine Frage gewesen.
00:28:07: Aber ich fand das jetzt... Das ist die Anfrage und so sollte es werden.
00:28:12: aber ich habe dann später, also ich könnte Geschichten erzählen, die sind immer... Es ist alles ein bisschen seltsam, aber wenn du denkst auch kann mir alles löchen.
00:28:23: Also ich war dann der Meinung Ich würde Reisesekretär weil der Generalsekretäre mehr gesprochen hat mit seinen Jagen sein.
00:28:29: Ich kannte ja die Struktur der SMD nicht und nix Und hab dann niemand was von der SMD gehört, weil mich schon beunruhigte hat.
00:28:34: Weil ich dachte ... Dann wusste ich ja, die haben eine Ratssitzung oder Bruderadieses damals.
00:28:39: Da haben sie das besprochen und da hörte ich auch nicht.
00:28:41: Ich traf dann jemanden, der dabei war, versuchte dir irgendwie dazu zu bringen, mir zu erzählen, was wir da gemacht haben.
00:28:46: Aber wie war das wohl nicht so?
00:28:47: Da gibt's wieder ne Geschichte, die wirklich seltsam ist.
00:28:51: also ... Die war nämlich so... Ich komme ja nicht aus dem christlichen Elternhaus.
00:28:57: Und dann habe ich jetzt meinen Eltern erzählt dass ich jetzt Eine Doktorarbeit schreibe, das fanden sie nicht toll.
00:29:02: Ich war der erste überhaupt in meiner ganzen Verwandtschaft der Abitur halt und jetzt studierte.
00:29:06: Das fand ich ganz toll.
00:29:07: wenn Sie natürlich mit all der Geschichte nichts anfangen können was will man denn machen?
00:29:10: Die Doktorin aller Geschichten wurde mir immer gesagt Brotlose Kunst.
00:29:16: Und dann vor einmal komme ich und sage, ja, ich werde Reisesekretär der SMD.
00:29:19: Das war natürlich ein böses Ding.
00:29:20: Also sozusagen entweder Professor oder Wanderbrediger.
00:29:24: Das klingt für einen nicht so... Klang das irgendwie ein bisschen selbstamt.
00:29:27: Und Studentenmission, weiß man auch nicht, bahnlos Missionstudenten.
00:29:30: Was ist das eigentlich?
00:29:31: Was soll man sich da alle vorstellen?
00:29:33: Und dann war es so dass meine Mutter ist zu einem Schwage gefahren, der war ein former Mann in der Nähe Dillenburgs wohnte und hat dem gesagt, dass ich vorher Reisesekretär der SMD zu werden.
00:29:44: Und da würde ich doch in diesen Kreisen ausgehen.
00:29:46: was ist das eigentlich?
00:29:47: Ist es seriös?
00:29:48: Was hat das überhaupt für einen Sinn?
00:29:49: Und da war das so.
00:29:50: dessen Sohn war zufällig damals als Student Mitglied in diesem Rat der SMd.
00:29:57: Der war zu viel an den Wochenende auch noch Zuhause und dann hat er den geholt und hat gesagt sag mal ich höre gerade, dass der Jürgen da Reisessekretäre werden soll.
00:30:04: Stimmt das?
00:30:05: Also wir haben da eine Sitzung gehabt.
00:30:07: Da haben wir einen berufen zum Reisesekretär, aber der war auch so dünn.
00:30:11: Der Name ist auch nicht gefallen.
00:30:13: Daraufhin hat meine Mutter mich angerufen und mir gesagt du wirst gar kein Reise-Sekretär.
00:30:18: Gut dann war das vor vierundsiebzig und da habe ich mich erst mal... Ich war mir in der Doktorarbeit noch nichts zu Ende.
00:30:24: Weil das Problem war jetzt wie kriegt man bei der Doktarbeit Druck?
00:30:27: Und ich kann nur in der Druck arbeiten, das ist ein bisschen ungünstig.
00:30:29: Außer dass es geht am Geld aus und man braucht Geld, das sind unsere Möglichkeiten.
00:30:34: Und da ich wusste, ich werde kein Reisesekretär.
00:30:36: Da kann man ja erst und alle Ruhe sich auf die Fußball-Weltmeisterschaft konzentrieren.
00:30:41: in Deutschland.
00:30:42: Da war ich auf so einer Freizeit mit diesem Hans Birke, den ich ja von früher kannte und das sieben Wochenfreizeit.
00:30:47: Von der Sache ein Referenz-Siebenwochen mit zwei dreißig Leuten aus verschiedenen Ländern der Welt.
00:30:51: da war ich jetzt und dann habe ich in diesen sieben wochen habe ich zwei Briefe bekommen.
00:30:55: Den einen Brief von einem Freund, der mir schrieb er habe gerade den neuen Generalsekretär der SMD getroffen und der sucht dringend einen Reisesekretär und hat ihn gefragt.
00:31:05: und er hat gesagt ja der Jürgen Spießler wäre dazu bereit und hat dem neue Generalsekrettär gesagt auf der Herbstkonferenz soll ich ihn mal aufsuchen.
00:31:12: Vielleicht könnte ich ja Reise getehr werden und am nächsten oder übernächsten Tag bekam ich ein Brief von einem anderen Freund, der hat mir geschrieben dass der Professor Ein Professor für alte Geschichte hat ihn gefragt, ob er Assistent für alte Geschichte werden wolle.
00:31:28: Was er nicht wollte.
00:31:29: und dann hat der Professor gesagt nehmen Sie doch den Spieß in München!
00:31:32: Der Bummer wird bei Bengtssonn.
00:31:33: Und da hat der professor gesagt ja schicken sie über mir vorbei dass ich mit ihm darüber rede ob er beim mehr Assistent wird.
00:31:38: Dann hatte ich innerhalb von zwei Tagen zwei Anfragen für eine Stelle.
00:31:44: Das war natürlich... Ich habe mich auch dann sowohl mit dem Geschichtsprofessor unterhalten als auch mit der SMD.
00:31:49: Ich bin dann bei der SMD gelandet, wahrscheinlich weil ich innerlich irgendwie dachte das sollte ich vielleicht machen.
00:31:57: Also da hattest du nicht nochmal so ein Gottesurteil oder so?
00:31:59: Weil man ja auch argumentieren könnte wenn sich das hat gottig so in der Geschichte gehalten und da zur Doktorarbeit gebracht, vielleicht solltest du da auch
00:32:07: bleiben!
00:32:07: Ja, das ist auch ein Phänomen.
00:32:09: Ich kann mir das nur so erklären, dass ich innerlich doch für der SMD überzeugter war.
00:32:12: Das waren nämlich so nachdem ich das Gespräch mit diesem Professor hatte, den wir die Stelle anbaut und ich sagte ja, ich hätte auch die Anfrage des SMD schildern lassen.
00:32:22: Eigentlich war das ein Sechs-Jahresvertrag.
00:32:24: Dann hat er gesagt, ihr könnt erst mal drei Jahre machen und dann kommen wir sehen.
00:32:27: Wir können immer noch zurückgehen zur SMD.
00:32:29: Und der SMB habe es auch gesagt, ich hab da Angebot von der Uni.
00:32:31: Da haben sie gesagt, ja, aber es ist ja nur für zwei Jahre berunter, dann sind wir noch dahingehend.
00:32:37: Und dann war es tatsächlich so.
00:32:41: Das Bengtson zu mir sagte, ob ich nicht diese Stelle, die mir angeboten wurde.
00:32:45: Das wusste der ja nicht.
00:32:47: Der hat zu mir gesagt da ist eine stelle frei geworden.
00:32:50: Bewerben sich doch mal vielleicht kriegen sie die stelle.
00:32:52: Ich habe ihm nicht gesagt, dass ich am tach freue.
00:32:54: ich kam direkt von dem gespräch mit einem anderen professor Dass er mich die ställe angeboten hatte.
00:32:58: in dem moment das hab ich nicht getraut muss Getraut zu sagen weil ich irgendwie dachte da denkt er auch, dass jetzt die alte geschichte endgültige Sekunde gehele wohlerjahr Mit ein hinweiss gegeben und so.
00:33:08: aber werden Sie gleich griechisch?
00:33:10: Ja gar nicht so einfach.
00:33:11: Die Stelle, die ich da hätte bekommen können... Da haben sich vierzig Leute drauf beworben, was wahrscheinlich heute gar keine große Zahl ist und damals war das auch schon eine große Zahl.
00:33:19: Ich hatte mich ja gar nicht bewarben muss man sagen aber ich hätte sie gekriegt.
00:33:25: Und das ist tatsächlich auch ein Interessant der Punkt dem er erst viel später aufgegangen ist.
00:33:29: warum habe ich dieses Statement von Bengtsson nicht auch als eine Art Hinweis genommen?
00:33:34: und sogar Benzonsach bewerben sich mal.
00:33:36: Und der hat mir die angeboten, hätte ich eins sagen sollen das ist der entscheidende Beweis.
00:33:39: jetzt gehe ich dahin aber scheinbar geht es nicht so rational zu im Leben.
00:33:43: wahrscheinlich war ich innerlich doch irgendwie eher auf der Seite der SMD von der Anfrage ja und bin heute außerhalb nicht dankbar, weil er etwas gemacht habe.
00:33:51: was waren durch?
00:33:52: am Anfang ganz anders also die ersten.
00:33:54: Wenn ich als Reisekette irgendwo war, habe ich oft gedacht, wäre ich doch an der Uni geblieben und würde jetzt Seminare über die reine Überquerung von Caesar machen da.
00:34:04: Das wäre irgendwie doch interessant.
00:34:06: Also jetzt das andere... Anstatt
00:34:07: selbst den Rhein zu beklären um nach Freiburg zu fahren.
00:34:12: Und immer wieder auf neue Menschen mich.
00:34:13: Das ist ja auch praktisch die alte Gitarre so alt und übrigens auch neu im Endo bis aber ein Semester lang mit einer gleichen Gruppe zusammen, das ist ja klar.
00:34:20: also kommt auch neuer, aber es sind immer die gleichen hier immer wieder einen anderen Ort, immer wieder sich auch neue Leute einstellen die man jetzt nicht kennt und ich lernte meinen Mann ja auch kennen.
00:34:32: Also ich bin heute hoch dankbar dass es mein Weg so gekommen ist wie er gekommen ist aber zwar nicht einfach.
00:34:37: am Anfang habe ich wieder gesagt der eine Roscoe.
00:34:39: Am Anfang hab' ich schon manchmal gedacht das war ne Fehlentscheidung dass du da herumfährst und mit den Leuten redest Und Vortragstätigkeit, das kann man auch.
00:34:50: Dass eine SMD-Gruppe, als ich der Reisesekretär war, sagte, ob ich nicht mal einen Vortrahr halten wollte?
00:34:55: Weil ich natürlich nicht wollte.
00:34:56: Aber ich habe das Gleiche wieder wie damals mit diesem Amerikaner.
00:34:59: Ich hab mir gedacht... Also erstens, ich kann nicht reden.
00:35:02: Das ist ja klar.
00:35:03: Aber und hab nur noch Angst, dass es alles völlig daneben geht, weil er's ja nicht kann.
00:35:09: Aber dann hab' ich immer, das war wahrscheinlich in meinem Leben oft so, habe ich mir gedacht okay, ich hab die Anfrage und einmal versuche es!
00:35:16: Und danach weiß jeder, dass er es nicht kann.
00:35:18: und nur ist auch gut.
00:35:18: Das
00:35:21: hast
00:35:21: du ja auch nicht mehr gesagt?
00:35:22: Nee, das schenken sich die Leute, das war da um Fehlstrache!
00:35:25: Aber das wenigstens einmal versuchen... Also mir steckte tatsächlich dieses Gleiterns hat mich schon sehr angesprochen in den Knochen, dass der dritte Knecht seine Talente vergraben hat mit dem Wort ich aber hatte Angst fängt er an.
00:35:38: Ich wusste, du bist so ein harter Mann.
00:35:40: Er sagte ja und hatte Angst, er hat es vergraben.
00:35:43: Und das möchte ich nicht.
00:35:45: Ich möchte einmal... Ich weiß ja auch, ich bin da und habe dann einen Vortrag gehabt wie gut der immer war.
00:35:51: Das habe ich halt gemacht.
00:35:54: Ja sehr spannend!
00:35:55: Ich glaube wir haben schon wieder Einiges zum Nachdenken für uns selber jetzt gehört, wie es nach Deiner Entscheidung für Jesus weitergegangen ist und wie Du dann in den Reisedienst bei der SMD gerufen worden bist.
00:36:08: Und wie manchmal auch ganz einzigartige Erlebnisse gebraucht wurden sind dafür um Dir den Weg zu zeigen und wie Gott Ihr Türen aufgemacht hat.
00:36:18: Manchmal auf eine Art und Weise wie es nicht jeder erlebt.
00:36:20: also vielen Dank Jürgen!
00:36:23: Und ich bin schon gespannt, wie es dann das nächste Mal weitergeht.
00:36:26: Auch da weiß ich schon, dass uns noch die eine oder andere Überraschung begegnen wird!
00:36:48: Vielen Dank!