00:00:01: Herzlich willkommen zu einer
00:00:07: neuen Episode des Begründet
00:00:08: Glauben Podcasts.
00:00:10: Wir sind überzeugt,
00:00:10: dass Glaube unseres Lebens
00:00:12: Sinn gibt
00:00:13: und das Glaube auch logisch Sinn ergibt!
00:00:16: Die heutige Episode
00:00:17: ist
00:00:18: eine Kooperation mit dem Glaube-ist-fragwürdig-Punkast – wir wünschen gute Inspiration!
00:00:40: Und das Ungewöhnliche an der Folge ist, dass wir mit einer Physik-Professorin eigentlich gar nicht so wirklich über Physik reden.
00:00:46: Sondern vor allem über ihr persönliches Leben und was sie gerade in den letzten Jahren erlebt hat.
00:00:52: Barbara vielen Dank, dass du heute unser Gast bist und dir Zeit für uns nimmst!
00:00:56: Ja ich bin gerne da.
00:00:58: Ja bevor wir loslegen wollen wir dich ein bisschen kennenlernen und das übernimmt wie immer Hannah.
00:01:03: Ja sehr gerne.
00:01:04: Ja Barbara Du bist deutsche theoretische Physikerin und Hochschullererin.
00:01:09: Du hast an der Technischen Universität in München studiert und hattest auch einige Forschungsaufenthalte im Ausland, unter anderem am MIT und dem Manchester aber auch in Tel-Aviv.
00:01:18: Du hast neunundneinzig habilitiert.
00:01:20: Und sobald ich das verstanden hatte, hattet du dann danach ab Jahrzehntzwei an der TU in Darmstadt gearbeitet.
00:01:26: Einige deiner Forschungsschwerpunkte waren komplexe Systeme, aber auch statistische Physik, Improduktionstynamik, Selbstorganisationen in der Natur.
00:01:35: Ja, das sind alles Themen in denen ich mich gar nicht auskenne.
00:01:37: Deswegen bin ich wirklich da sehr faszinierend.
00:01:39: Außerdem hast du dich der Frage beschäftigt wie aus einfachen Regeln komplexe Strukturen entstehen können und hast dazu auch zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten- und Fachartikel rausgebracht.
00:01:48: Hast was beteiligt an disziplinären Forschungsschwermpuchten?
00:01:53: Und außerdem beschäftigst du dich auch mit Wissenschaftsphilosophie und Erkenntnistheorie und eben auch mit dem Verhältnis von Wissenschaft und Religion.
00:01:59: Dazu hast du einen Blog, den nennt sich Glaube und Naturwissenschaft postest du regelmäßig Beiträge zu diesem Thema.
00:02:06: Und heute ist es aber, wie Colin schon gesagt hat eigentlich gar nicht so sehr um deine Arbeit in der Physik gehen sondern eher um eine Situation aus deinem persönlichen Leben.
00:02:15: Ja und darauf bin ich schon sehr gespannt und ich freue mich dass du da bist!
00:02:18: Ja Barbara wir wollen direkt einsteigen mit deinem Leben.
00:02:20: Wir haben gehört du bist Physikprofessorin das heißt du bist vor allem gewöhnt die Welt, na ich würde mal sagen, sehr rational zu erfassen zumindest von Berufswegen.
00:02:30: also es geht um Daten, um Kausalität, um Messbarkeit.
00:02:33: Und dann hatte ich aber Covid, ziemlich stark getroffen.
00:02:36: Long Covid, eine Krankheit bei der selbst die Medizin noch ziemlich ratlos war und auch noch ist.
00:02:41: Was hat das mit dir gemacht?
00:02:42: Und auch mit deinem Bild davon wie die Welt funktioniert?
00:02:45: Tatsächlich hat es mit meinem Weltbild eigentlich nichts gemacht eben weil ich so rational bin!
00:02:53: Ich wusste ja vorher schon dass es diese Krankheit gibt... ...und mir war klar, dass ich jetzt nicht den Anspruch erheben kann, dass immer von sowas verschont werde.
00:03:03: Also von da hat das erst mal an meinem Weltbild nichts geändert, muss ich sagen.
00:03:06: Und kannst du es mal mit reinnehmen, Barbara?
00:03:09: Als das angefangen hat... Ich überlege gerade ... ... zwanzig-zwanzig begann ja die Corona-Pandemie.
00:03:15: also bei uns hier in Deutschland ging's dann los.
00:03:17: Wann hast Du bei Dir gemerkt okay jetzt bin ich irgendwie nicht mehr in einer normalen oder einer normaler Corona-Erkältung drinne?
00:03:24: Jetzt irgendwie hat es ja Langzeitform erreicht?
00:03:29: Infiziert habe ich mich Ende August, zweiundzwanzig.
00:03:33: Und die Infektion war ganz leicht hat sich aber ein bisschen anders angefühlt als andere Erkältungen und vor allem Treppensteigen war anstrengend und es ging mir einfach wochenlang geschwächt und uns wurde nicht besser.
00:03:45: und ja acht Wochen nach der Infektionskandung da richtig einbruch.
00:03:50: also wo ich wirklich am Boden lag und der Weg vom Sofa ins Bad super super anstrenden war Ja, das ist tatsächlich ein Einordner.
00:04:00: Wie bist du damit umgegangen?
00:04:02: Hast du einen Arzt nach dem anderen aufgesucht oder war das erst mal?
00:04:07: dachtst du, naja gut, es wird aber bestimmt wieder besser werden.
00:04:10: und wie ging's dir damit da?
00:04:11: Am Anfang war ich bei einem Arzt, der die Hausärztin vertreten hat, weil er in den Urlaub war.
00:04:17: Und der hat mir gesagt ... Das ist jetzt ein Zustand, er wird einige Wochen anhalten, ich soll am Körper all die Ruhe geben, die er will, dann wirds besser werden.
00:04:26: Das hat mich erst mal durch die ersten Wochen tatsächlich durchgetragen.
00:04:29: Es ging dann auch so nach zwei Monaten, ging es aufwärts und ich hatte gedacht, ich komme wieder raus.
00:04:36: Erst als ich im Januar wirklich einen massiven Rückfall hatte und das noch schlimmer ging als in der schlimmsten Zeit vorher.
00:04:42: Dann bin ich halt wieder zum Arzt.
00:04:45: Und dann war ich auch mittlerweile im Krankenhaus tatsächlich.
00:04:47: Und zum Glück hat meine Hausärztin gewusst, dass die Neukündung gab des Long Covid-Instituts den Rostock wo mein Video Sprechstunden haben kann Und da hatte ich dann ab Mai auch Sprechstunden.
00:05:00: Dann war ich nach und nach ein bisschen drin, wie soll man das sagen?
00:05:04: Ich hatte einen Anschluss an Leute die mit der Krankheit arbeiten und sich auskennen.
00:05:09: Das war auf jeden Fall ganz gut.
00:05:11: Es dauert natürlich bis man dahin kommt aber für mich ein ganz wichtiger Schritt.
00:05:15: Wenn ich es recht verstanden habe, weil ich hab auch einen guten Freund, der ist auch gerade wohl von Long Covid betroffen... Man macht das Ganze mit dem Ausstoßkonzip.
00:05:23: Oder seht ihr es richtig?
00:05:24: Die Ärzte wissen nicht genau, sie schließt andere Symptome aus und stellen fest, okay, irgendwie das ist es nicht, das ist nicht ... Und dann könnte's eben Long Covid sein.
00:05:32: So läuft eine Diagnose oder wie war das bei dir?
00:05:35: Im Krankenhaus hat man alles Mögliche durchgecheckt um sicherzustellen, dass da nichts ist.
00:05:42: Ich hatte nie eine offizielle Long Covid- oder Konikfertigzentrumdiagnose aber man sprach immer von Verziegssyndromähnlichen Symptomen oder so.
00:05:53: Barbara Hanna hat ja vorhin dein Blog erwähnt, den ich an der Stelle nur empfehlen kann.
00:05:58: Wir werden ihn auch noch mal in der Beschreibung vom Podcast hier verlinken.
00:06:01: und da hast du mal... Du hast jetzt zwei Covid-Beiträge da geschrieben und beschreibst da das du so im Kopf gewusst hast dass du in Gottes Hand bist.
00:06:10: aber so kenne ich es von mir auch nur sehr gut!
00:06:12: Der Sorgengeist hat dich nicht losgelassen immer wieder gepackt und geschüttelt und das glaube ich kennen nicht nur wir beide.
00:06:17: da glaube ich kann jeder Zuhörer auch gerade ein Zuhäurer rimme gerade sich sehr gut reinversetzen.
00:06:22: Was hast du in dieser Zeit gelernt über den Unterschied zwischen dem, was man glaubt zu wissen und wem oder was man wirklich vertraut?
00:06:31: Ich denke erst mal das ist ganz natürlich dass es uns allen so geht.
00:06:34: Ich denke man kann vieles im Kopf erkennen und auch anerkennen aber bis du so richtig ins Leben einsingst ich glaube da braucht's... viel und ich würde das nicht einfach sagen, ich habe vorher zu wenig geglaubt.
00:06:48: Das ist eine zu flache und so einfache Antwort!
00:06:50: Das ist wirklich ganz komplex.
00:06:53: Zum Beispiel musste ich lernen dass es tatsächlich ein Teil der Krankheit ist, dass das vegetative Nervensystem dauernd im Alarmzustand ist immer in Gefahrenmodus.
00:07:03: Das ganze Nervensystem ist so eingestellt, überall gefahren zu sehen und ängstlich zu sein.
00:07:09: Da kann ich nicht einfach sagen, ihr muss mehr glauben.
00:07:11: Nein!
00:07:11: Ich muss lernen wie ich das Nerven System daraus bringe Und da hilft es zum Teil zu lernen im Hier- und Jetzt-Zu-Sein.
00:07:19: Das ist glaube ich auch was Gutes, was man mit dem Glauben lernen kann eben weg von den Sorgen sich auf das jetzt konzentrieren.
00:07:26: Auch ich bin Geborge in Gott.
00:07:27: Es gibt vieles wofür ich dankbar sein kann Vieles schöner um mich herum war da vieles wo ich meine Sinne jetzt drauf richten kann.
00:07:34: Und ich musste tatsächlich im Lauf des Genesungsprozesses auch ganz tief erst mal lernen, dass mein Körper und mein Wissen oder mein Leben mehr in Verbindung zu bringen.
00:07:47: Ich hatte ganz, ganz schlechten Bezug zu meinem Körper.
00:07:51: Ich glaube es ist bei manchen verkopften Menschen so... Ich meine, so ein Glaubensvorbild für mich ist schon immer der John Wesley.
00:07:59: Der hat mal gesagt, tausend Sorgen lasten auf meinem Kopf nicht schwerer als tausende Federn und das habe ich immer total bewundert!
00:08:06: Und ich frage dich, was bei ihm vielleicht schon in der Kindheit anders war oder in seinem naturell dass er das so sehen konnte?
00:08:14: Ich mein gut, er hatte auch diese ganz tiefe Gottes-Erfahrung gehabt und dann hat er wirklich auch dieses... In allen Stürmen und Angriffen und körperlichen Angriff diesen inneren Frieden gehabt.
00:08:27: Ja, aber da muss man sich ja keine Vorwürfe machen, wenn man selber nicht so ist.
00:08:31: Ich denke mal lernschrittweise durch die Erfahrung und ich denke jede Erfahrung wo man durch eine Situation durchgetragen wird lässt auch mehr Vertrauen wachsen.
00:08:39: Ja ich leg das wirklich an Gottes Hand.
00:08:43: sache von Zeit und vielen Schritten.
00:08:45: wo ich ganzheitlich dazu leine wo ich auch immer mehr lerne hoffe ich dass dann auch immermehr im Körper und den Emotionen ankommt.
00:08:51: Fühl das mal gerne aus, Barbara.
00:08:53: Du hast es gerade zweimal erwähnt, dass du gemerkt hast, du hattest ein schlechtes Verhältnis zu deinem Körper oder hast jetzt gemerkt, dass das total wichtig ist im Glauben?
00:09:00: Wie würdest du das sagen?
00:09:01: Warum ist der Körper wichtig?
00:09:03: Oder wie war das vorher bei dir?
00:09:04: Was hat sich verändert in deinem Verhältnissen zum Körper oder vielleicht auch in deiner Einschätzung vom Körper?
00:09:09: Also ich glaub' es wirklich Veranlagung ob man mehr Zugang zu seinem Körper als zu seinen Emotionen hat oder nicht.
00:09:15: Es ist auch ein Stück weit... Kindheitserlebnisse und wo man vielleicht eingeschüchtert ist, sich zurücknehmen.
00:09:20: Sich nicht traut, man selber zu sein Dinge rauszulassen die in einem sind.
00:09:25: Ich glaube mehr hat da vieles zusammengespielt.
00:09:27: Ja es geht jetzt wirklich wieder um den Genesamsprozess.
00:09:30: ich habe zum Beispiel irgendwann selber entdeckt dieses neurogene Zittern.
00:09:36: Das ist ein Weg wie das Nervensystem Spannung ablässt.
00:09:39: So hatte ich einfach bedürfnis mich zur Schuttel Bewegungen zu machen Und ich hab sofort gespürt das Nervensystem Letterspannung Ab.
00:09:47: Inzwischen ist das für mich auch ein wichtiges Tool geworden, tatsächlich um Spannung abzulassen.
00:09:52: Und ich spüre jetzt auch immer besser wenn Spannungen da sind, dann kann man es rauslassen will und ich denke, da kommt vieles raus was man vielleicht nie so bewusst verarbeitet hat oder nur so halbbewusst, wo man Stress unterdrückt hat und dann sich das mal abbaut.
00:10:05: Das war so ein Aspekt, wo ich das gelernt habe.
00:10:09: Dann... Ich musste auch lernen wirklich ganz tief unterdrückte Emotionen wahrzunehmen, dass es auch Teil des Heilungsprozesses ist.
00:10:18: Ich habe gesagt verbunden mit dem Krankheitsbildes dieser Dauerstress, dieses dauergefahren Modus und es ist tatsächlich so das zumindest viele diese Krankheit kriegen von Natur aus ängstliche Typen sind Hochleistungstypen die wenig Bezug zu ihrem Körper haben, die ganz viel im Stressmodus sind oder auch ganz viel unterdrückten Stress haben wenn sie nie wahrgenommen haben in ihrem Leben weil da halt dauern darf er.
00:10:40: Da musste ich auch mal ran.
00:10:42: Das hat mich total weit vorangebracht und ich merke auch zeitig da herangekommen bin und manches raus kam, bin ich freier im Körper tatsächlich.
00:10:51: Ich merke es in Gottesdienst wenn die Anbetungszeit ist.
00:10:53: früher habe ich mich nie getraut, die Arme manchmal dabei zu heben.
00:10:58: Und jetzt ist das so ein richtiges Bedürfnis und einfach Teil meines ganzheitlichen Seins dass der Körper im Einklang mit den Emotionen, mit den Gedanken ist.
00:11:07: Man ist ja diese körperlich seelische rationale Einheit auch durch so eine Krankheit oder durch die vielen verschiedenen Hilfestellungen aus dem Weg nach draußen lernen kann.
00:11:20: Ja,
00:11:21: da war nochmal ein Punkt zu diesem Dauergefahren-Modus wie du ihn beschrieben hast und ich habe gerade so ganz speziell auch die Leute im Blick, die ja Angehörige sind und Freunde auch von Betroffenen weil ich glaube das kann denen auch sehr gut helfen wenn man mal versucht zu verstehen wie einfach Long Covid Patienten denken und ticken.
00:11:37: also beschreib mal dieser Dauer gefahrer Modus im Alltag.
00:11:41: Wie zeigt sich das?
00:11:42: Oder hat sich das gezeigt.
00:11:43: Man kann es messen, tatsächlich.
00:11:44: Ziemlich in der Anfangszeit hat eine Ärztin bei mir mal die Herz-Ratenvariabilität gemessen und das ist ein erkanntes Maß dafür wie weit zu meinem Stressmodus ist also wie viel da Sympathikos... Du zeigst ja mehr so der Stress- und Aktivitätsteil des Nervensystems und wieviel da Parasympathicus aktiv ist.
00:12:01: Und bei mir war hundert Prozent Sympatikos!
00:12:04: Ich habe damals auch gar nicht kapiert was das bedeutet.
00:12:06: aber weil das war einfach meine Messung.
00:12:08: Bei dieser Krankheit hat man von Anfang an aber entwickelt dann auch ganz viele Ängste, weil man dauernd diese Rückfälle erlebt.
00:12:15: Man merkt ich versuch was zu machen... Ich versuche mal vielleicht ein bisschen mehr zu machen als am Tag vorher und dann falle ich auf die Nase und meck jetzt wochenlang schlechter.
00:12:26: Das macht superviele Ängsten natürlich!
00:12:29: Sobald wir dann wieder meinen das ist jetzt so viel was da auf mich zukommt Da kommen sofort die ängste unter Stressmodus Ja und da können Menschen um einer Rumpf einem schon viel helfen, wenn die.
00:12:43: Das wissen das jetzt nicht hilft zu sagen ach heißt ich zusammen sondern eher dass man Sicherheit und Ruhe vermittelt und auch dem Patienten wirklich den Freiraum und der Sicherheit gibt.
00:12:54: du darfst jetzt mal nicht können in diesem Moment.
00:12:57: Aber du hast in der Zeit mit ganz vielen Menschen sicherlich auch Kontakt in der ein oder anderen Form auch gerade weil es ja auch eine längere Zeit war und da waren ja auch Menschen aus deiner Gemeinde mit ihren Kontaktstanden, die für dich gebetet haben.
00:13:11: Was hat das konkret mit dir gemacht?
00:13:12: Und was war vielleicht auch anders als wenn ein Kollege einem etwas zusagt, wenn man krank ist?
00:13:19: Wie hast du speziell deine Gemeinde, die Christen in deiner Umgebung erlebt in der Zeit?
00:13:23: Vielleicht vorher ... Wenn Menschen einem was zusagen, tut auch super gut!
00:13:28: Das bringt viel, wenn dieser Mensch glaubwürdig und kompetent ist.
00:13:32: Also, wenn Arzt sagt, in zwei Wochen sind diese Symptome weg, ich kenn diesen Zustand Das beruhigt dich total und das hilft dir auch in den Kabel, dann auch die Heilungskräfte zu mobilisieren.
00:13:43: Oder wenn jemand sagt du ich bin aus der Krankheit rausgekommen Wenn du jetzt ABDD machst das wird eine Besserung bei dir bringen.
00:13:50: Das hilft auch total.
00:13:52: Also Zusage auf kompetenter Seite Ja an die allerkompetenteste und mächtigste Seite ist natürlich Gott.
00:13:58: Und es hat mir wirklich zum einen ganz ganz viel bedeutet, dass Menschen für mich gebetet haben und das war total bewegen.
00:14:05: Dass auch Leute für mich gebettet haben die mich überhaupt nicht krankten nur weil jemand ihnen von mir erzählt hat und da haben sie dafür gebeten.
00:14:11: Und dann haben Menschen mir auch Bibelferse geschickt oder gegeben.
00:14:15: Also wir haben mal Gebetendessen ein paar leute aus der Gemeinde zu uns nach Hause kommen und für mich beten.
00:14:20: also ich hatte nicht die Kraft in die gemeinde zu gehen.
00:14:22: Ich war achtzehn Monate nicht im Gottesdienst Fünfzehnmonat nicht im Gottesdienst hab immer noch den Livestream gehört es kam halt ab und zu jemand vorbei aber Man hat echt nicht viel Kraft in den Zustand, man kann auch nicht viel Sozialleben haben.
00:14:35: Aber die drei kamen dann und haben auch Bibelferse mitgebracht.
00:14:38: In so einer Situation merkst du dir genau was dir gesagt wird.
00:14:44: Einer hat dann aus Sammachzehn paar Ferse mit gebraucht.
00:14:47: Und da steht Du machst meine Füße wie die Füse eines Hörischen!
00:14:52: zu laufen, weit zu wandern und wenn dann Baumstamme im Weg ist über den Baumstamm drüber zu hützen.
00:14:56: Also ich hab das wirklich wörtlich genommen!
00:14:59: Auch weil es in dem Salm ja nicht so wortwörtlich gemeint ist... Und ich habe dann tatsächlich im Gebet Gott immer wieder auch gesagt du ähm all diese Leute beten für mich.
00:15:06: Ich habs ihm aufgezählt.
00:15:08: Ich hab pliantieren die Ferse gekriegt von denen denn Leuten?
00:15:11: Du hast gesagt bitte dazu wird euch gegeben Bergpredigt.
00:15:15: Du hast das Gleichnis von der bittenden Witwe erzählt ihr nicht aufhört zu bitten.
00:15:18: Das mache ich jetzt auch.
00:15:19: Also das war wirklich Ganz wichtiger Punkt dieser Glaubensaspekt, diese Verheißung die ich bekommen habe wo ich auch wirklich mich darauf berufen habe Gottgegenüber und ja das war eine Superstärkung auf jeden Fall.
00:15:32: Aber jetzt ist hier so barberer dass Long Covid es gibt da keine Garantie dass man gesund wird.
00:15:36: oder Hast du dann, aufgrund der Gebete und der Psalme und der Bibelferse, dann doch gedacht... Okay nein, das dauert zwar vielleicht hier Monate oder gar Jahre.
00:15:48: Das war ja fast zwei Jahre bei dir, wenn ich es richtig verstanden habe.
00:15:51: Hast du so mit der Hoffnung gelebt?
00:15:54: Das wird!
00:15:55: Oder hast du gedacht okay, ich weiß nicht was Gott will.
00:15:58: Vielleicht ist am Ende auch ein Nein, es
00:16:00: bleibt.".
00:16:01: Es ist beides gleichzeitig da einzelne Situationen.
00:16:03: also man hat die Hoffnung.
00:16:05: aber Ich meine es gibt Leute, die tun so als würden sie ganz fest glauben.
00:16:09: Ganz unerschütterlich und dann kommt das einem unrealistisch vor.
00:16:11: also mehr war auch klar gott ist zu verrähen.
00:16:13: Es kann sein dass ich das alles falsch interpretiere Dass sich vielleicht nicht rauskomme aus der krankheit aber auch dann ist es ja nicht eine alles oder nichts sache.
00:16:22: Also es gibt nicht nur diese beiden zustände.
00:16:24: ich bin krank und ich bin gesund.
00:16:26: Es gibt so viel verschiedene abstufungen wie schlecht einem geht mit der krankenheit.
00:16:31: Man ist wirklich dankbar für jeden kleinen Fortschritt und für jedes Mehrankraft, für jedes mehr Anteilhaber am Leben.
00:16:38: Und ich hatte eigentlich immer diese Hoffnungszeichen auch weil es ja ... Es ist ja nicht stationär gegangen, es ging schon auf leider auch immer wieder mal ab.
00:16:47: Das hab' ich mich echt wie Sisyphus gefühlt.
00:16:49: Hast das Gefühl, da hast du ein Stein Stück weit im Berg raufgerollt und dann rollte er wieder runter.
00:16:53: Da musst du wieder unten anfangen!
00:16:55: Aber es ginge ... Also ich würde sagen... Ich habe gesagt, Oktober-Zweiundzwanzig war der Zusammenbruch.
00:17:01: Anfang November XXIII kam ich auf die Reha und in den Wochen vorher ging es mir schon, würde ich sagen ein bisschen besser als es mir zu anderen Zeiten gegangen war.
00:17:12: Ich hatte ja schon da das Gefühl ist mancher schon besser geworden weil ich auch manche schon gelernt hatte.
00:17:17: Und diese zwei Monate der Reha, November Dezember XXIV... Was war denn jetzt XXIII?
00:17:23: Die haben Riesenfortschritt gebracht!
00:17:26: Und ich glaube der Hauptfaktor war dass ich mich dort sicher aufgehoben gefühlt habe.
00:17:30: Und dann ist man auch mutiger, Sachen auszuprobieren ohne gleich ängstlich dabei zu sein.
00:17:36: Dann war da eine Mitpatientin, die viel schlimmer in Zustand eingeliefert war.
00:17:42: Auch Long Covid und weil das ganz steil nach oben ging, hab ich gesehen ... Oh!
00:17:46: Man kann so schnell rauskommen, dass da krank halt.
00:17:48: Das macht einem auch irgendwie Mut.
00:17:51: Der Therapeut, der sich auch ganz lieg um mich gekümmert hat, der ... Ich glaub, da hat man da auch viel Sicherheit gegeben einfach.
00:17:58: Also in den zwei Monaten ging es schon super voran und dann konnte ich im Januar... ...vierundzwanzig anfangen mit einem ganz, ganz langsamen Wiedereinstiegsprogramm.
00:18:06: Ich war noch längst nicht hundert Prozent vielleicht auf siebzig oder so oder sechzig aber das war schon ein riesen Fortschritt gegenüber vorher.
00:18:13: Ich würde sagen erst so in der letzten Wochen sage ich, ich bin jetzt wirklich wieder auf ganz Hundert Prozent!
00:18:20: Das ging mir schon jetzt Zeit anfangen.
00:18:22: Was habe ich gesagt, Anfang der Reha?
00:18:24: Genau.
00:18:25: Und bei den Jahren ging es immer wieder weiter bergauf.
00:18:28: Ich hab mich auch coachen lassen, anderthalb Jahre lang von einer Person, die aus Chronic Fatigue-Syndrom rausgekommen ist nachdem sie über zehn Jahre diese Krankheit hatte.
00:18:37: und ja, ich glaubst du seit Anfang dieses Jahres kann ich sagen jetzt bin ich wirklich wieder auf hundert.
00:18:44: also das ist jetzt zum ersten Mal seit der Krankheit eine Woche wo ich an drei Abenden hintereinander einen Termin hab.
00:18:52: Ich feier immer noch, wenn ich was zum ersten Mal seit der Krankheit mache.
00:18:55: D.h.,
00:18:55: die Feier hier sind sich teuer umgehend einander was machen.
00:18:59: Das soll nicht so weitergehen?
00:19:00: Ich weiß, ich bin der Typ da.
00:19:01: Die Ruhe braucht auch abends aber ... das packe ich jetzt wieder kraftemäßig.
00:19:06: Wenn du auf die gesamte Krankheitszeit zurückguckst und wir haben ja schon gehört, dass es eine lange Zeit gewesen ist.
00:19:13: Einzwanzig Monate, wenn dich richtig informiert bist.
00:19:15: Ich war einzwanzich Monate krankgeschrieben, wobei ich die ... letzten Monate davon schon wieder stundenweise gearbeitet habe.
00:19:23: Und auch als ich mich gesund schreiben lassen, da war ich nicht hundertprozent arbeitsfähig.
00:19:27: Ich hab einfach beim Arbeiten nachgefragt ob ich mich noch mal krank melden soll mit einer Bescheinigung wie viel Leistung ich bringen kann oder nicht?
00:19:35: Oder ob ich eine eigene Regie jetzt einfach schauen soll was in meinen Kräften drin ist und dann kann die gemeinschreiblich gesund und macht wie es seine Kräfte dir erlauben und also nach einundzwanzig Monaten bei der Krankschreibung beendet.
00:19:46: Es war nicht so, dass dann genau auf einmal von Null auf Hundert ich gesund war.
00:19:51: Wie gesagt, das ist ein ganz langer Prozess.
00:19:53: Wenn
00:19:53: du auf die lange Zeit guckst ... Was würdest du sagen hat dir in der Zeit geholfen?
00:19:59: Vielleicht medizinisch aber auch anders.
00:20:00: Du hast gerade schon gesagt dieses Sicherfühlen waren entscheidender Faktor und was hat vielleicht auch nicht geholft?
00:20:05: Und wenn du
00:20:06: jetzt ...
00:20:07: Also wir haben ja ein paar Zuhörer und vielleicht ist da auch jemand dabei, der Long Covid hat.
00:20:11: Was würdest du so jemandem mitgeben aus deiner Erfahrung?
00:20:15: Also ich habe ja auch ein fast einstündiges Interview für die Webseite von der Frau von der ich mich hab coachen lassen gegeben, wo es wirklich nur um meine Genesungsgeschichte geht.
00:20:25: Also das können gerne auch Leute dann vielleicht nachfragen oder mir eine E-Mail schicken, dass ich gegen den Link stecke.
00:20:30: Aber vielleicht ganz kurz sowas bei vielen Patienten hilft ist, Dihystermine zu bekämpfen.
00:20:38: Manche sind in Antihysttermine gekommen weil sie einen Holzschlopfen kriegen und merken meinen Longcovill wird total viel besser!
00:20:44: Und ich habe einen Eindruck, das hat mir schon stückweit geholfen.
00:20:46: Also längst nicht so wie bei manchen anderen aber ich hab wirklich lange Zeit diverse Sachen genommen die Destamine blockieren.
00:20:55: Ansonsten sind es wirklich eher die Dinge die am Nervensystem ansetzen.
00:20:59: Da gibt's so ein Programm das heißt Reactive.
00:21:02: da hab' ich die Selbststudium Variante gemacht.
00:21:04: Die haben gereden davon dass steht auf drei Säulen und das finde ich ganz gut.
00:21:09: Das eine ist Entspannungsübungen lernen und zwar nach jeder Jetzt nennen die Reiz-Erholungsprinzip, also nach jeder Belastung erstmal wieder Erholung machen.
00:21:19: Um das Nervensystem zu beruhigen und um den Nervensystem zu vermitteln alles ist gut der geht's gut.
00:21:24: Also einfach Entspannungsübungen.
00:21:26: Das hab ich dann auch wirklich ganz viel gemacht.
00:21:29: Zweite Säule Bewegungsaufbau.
00:21:32: Wir wissen alle wie gut Sport eigentlich tut falls es im Unsystem für Heilung, für Gesundheit.
00:21:37: Nur bei Long Covid und Konikverziegssyndrom ist es ja total schädlich wenn man erst recht zusammen kracht.
00:21:43: Deren Ansatz ist Steigere extrem langsam.
00:21:46: Fange an mit meiner Degen fünf Minuten am Stück gehen, wenn das was du gut brauchst und dann steigere alle ein oder zwei Wochen um eine oder zwei Minuten so dass für das Gehirn sich sicher anfühlt weil ich weiß ja schon ich kann das jetzt so in so vielen Minuten die eine Minute länger die packe ich jetzt auch.
00:22:05: und wenn ich diese Woche wieder gemacht habe Ich hab es mir immer morgens gleich gemacht Ja, wenn ich das eine Woche so gemacht habe, dann fühle mich ja auch sicher.
00:22:12: Das ist da nichts mehr was dem Nervensystem... Was das Nervenystem gefahren wurde es bringt vor allem nicht hinterher ja auch wieder meine Entspannungsübung macht also zweite Säule Bewegung.
00:22:24: Aber ganz langsam aufbauen.
00:22:25: und die dritte Säume ist das wo man wirklich auch an der Verknüpfung einem Gehirn ansetzt.
00:22:31: Das nennt man manchmal Prainry Training.
00:22:34: Es ist mir die oberflächliche Art wo ich versuche dieses Angst kriegen und katastrophisieren.
00:22:39: Oh, jetzt wird es wieder schlimmer!
00:22:40: Jetzt kriege ich gleich einen Einbruch, das zu stoppen und anders zu denken.
00:22:44: Und je öfter man schon gute Erfahrungen gemacht hat, desto mehr kann man sich an die erinnern und desto leichter ist es natürlich dieses Grand Retraining, dieses neue Verknüpfen des Gehirns zu machen.
00:22:55: Das andere von dieser Arbeit ist...das nennen sie innere Arbeit.
00:23:00: Das ist das was ich vorhin auch angedeutet habe.
00:23:02: Die sind ganz versteckten oder drückende Stress mal wahrnehmen, die Emotionen wahrnehmen damit die nicht unterdrückt sind.
00:23:08: Alles was ich unterdrück, was nicht sein darf, das macht
00:23:10: Stress.".
00:23:11: Da hat mir auch im letzten Jahr noch geholfen.
00:23:16: Tatsächlich habe ich das einen Monat lang gemacht ist so eine Art therapeutisches Schreiben wo man zwanzig Minuten lang zu einem Thema schreibt Kindheitserlebnisse Menschen aus der Kindheit und wirklich auch dabei die Gefühle wahrnimmt Und gerade die unterdrückten Gefühle, also Angst Panik Scham Stress Wut Ärger Hass oder was es auch ist das wirklich mal schreiben hinterher vernichten.
00:23:40: Das braucht keiner zu sehen das soll auch keiner sehen.
00:23:42: darum geht sich Es geht um den Nervenzustehen so sagen guck mal Diese Emotion kannst du anschauen und der passiert nichts es ist nicht gefährlich und das vermittelt wieder Sicherheit.
00:23:53: und Und das mache ich auch jetzt immer noch wenn Ich merke oh Barbarais Was hast du da für eine Emotion, die ist keinem Verhältnis zu dem Auslöser?
00:24:03: Da schwingt sie da was mit aus der Vergangenheit.
00:24:05: Vielleicht aus der Kindheit, sonst werde ich mich wieder hin und schreibe!
00:24:08: Das war also auch ein wichtiger Baustein...
00:24:10: Ich hätte nur eine Frage Barbara wenn ich darf, jetzt zu den Punkte des Katastrophisierens.
00:24:14: Du hast ja gesagt und dann hast du gelernt dass man da so einen Stopp hin zeigt wie ... Wie gelingt denn das?
00:24:22: Also ich stelle mir gerade vor, dass der Motor ja rollt los und er ist auf hundert kmh die Sorgen schreien und überrollen.
00:24:31: Und wie bringst du dann die Vollbremsung?
00:24:34: Durch mich erinnern an Situation wo es schon gut gegangen ist.
00:24:39: Ich meine je öfter man gute Erfahrungen macht auf dem Kennrichtungsprozess, so mehr Erlebnisse gibt's an denen man sich festhalten kann.
00:24:46: also am Ende von der Reihe haben wir im Abschlussgespräch mit... Mit dem mich betreuerenden Arzt hat auch gesagt, jetzt haben sie so viel Erfahrung an dieses hier Erinnernkönner, den Sie sich festhalten können.
00:24:55: Das stimmt!
00:24:56: Ich bin dort dann... ich vorher wirklich Angst hatte vor jeder Treppenstufe.
00:25:00: Ich bin da nach vier oder fünf Wochen Reha auf den Klächterum gegangen weil es dir aussieht zu schön war und wollte unbedingt Aussicht genießen also so großartig fortschüttelt.
00:25:08: Und ich habe mich dann oft an diesen Klächtern mal ändern und gedacht, ich bin da hochgekommen.
00:25:12: das hat mir nicht geschah, der ist kein Rückfall gemacht.
00:25:15: Ja, dass ich wirklich an sowas erinnern oder auch Jetzt in meinem Fall an die Verheißungen, die ich gekriegt habe.
00:25:22: Oder an andere Leute, die gesund geworden sind!
00:25:24: Ich hab dann auch Genesungsgeschichten gehört.
00:25:26: Die Frau von der ich mich hab coachen lassen hat auf ihrer Webseite eine ganze Menge Injavius mit Leuten aus der Krankheit rausgekommen sind und das hilft mir auch wieder, die Gedanken auf andere Sachen zu
00:25:36: richten.".
00:25:37: Und in deinem Blog-Babra hast du ja einen Punkt geschrieben.
00:25:40: den fand ich ganz spannend.
00:25:41: so ein Satz da hast Du gesagt, ich zitiere mal... Oder waren es die medizinischen Maßnahmen, Fragezeichen?
00:25:49: Diese Frage ist falsch gestellt.
00:25:51: Warum ist sie falsch gestellt?
00:25:53: Es ging ja tatsächlich so in der Anfangszeit der Krankheit man betet natürlich um Heilung und ich habe mir dann hervorgestellt wo Gott macht schnippt und dann bin ich gesund.
00:26:02: Der Weg war ja anders.
00:26:03: es kam jetzt raus aus meiner Erzählung dass sich auch viel lernen durfte oder musste über die Krankheit und welche Dinge helfen langsam rauszukommen.
00:26:12: Und dann habe ich gedacht, dass es doch viel besser auch von Gott, wenn er das so macht an mir.
00:26:16: Dass ich Werkzeuge an die Hand kriege, dass ich lerne auf wie ich umgehen kann und wie ich auch selber da nicht weiterentwickeln kann.
00:26:24: Wie ich dann auch anderen vielleicht konkreter helfen kann als nur zu sagen, auch bitte das Gott dich wo es holt!
00:26:29: Soviel besser, wenn man noch sagen kann du das und dessen das kann helfen.
00:26:32: Gott benutzt ja die natürliche Dinge, um zu handeln.
00:26:38: der mittelalterliche Theologe Thomas von Aquin hat von den ersten und zweiten Ursachen gesprochen.
00:26:44: Gott ist die erste Ursache, oder die allerletzte Ursache also, die hinter allem steht.
00:26:50: Aber Gott benutzt die natürlichen Dinge um seine Ziele zu erreichen oder um die Dinge zu bewirken, die er bewirgen möchte.
00:26:56: Er kann auch mal was ganz übernatürlich tun aber sein normales Wirken ist halt doch ... Über die Mechanismen und Dinge, die in der Natur in unser Leben, in unserem Psychi eingebaut hat.
00:27:08: Du hast jetzt Barbara einige Aspekte beschrieben, die du auch so positiv als Lernerfahrung aus der Krankheitsgeschichte raussiehst.
00:27:16: Gab es auch Momente wo du einfach nur wütend auf Gott warst?
00:27:20: Weil Dinge vielleicht anders gelaufen sind oder durch die Leidenszeit?
00:27:25: Oder gab es Zweifelmomente, wo du zu erschöpft warst, zu glauben?
00:27:29: Ich bin nicht der Typ, der wütent wird auf Gott... Und ich glaube das Veranlagungen ist jetzt nicht was besonders lobenswertes denke ich.
00:27:38: Ich fühl mich sehr schnell in meinem Schicksal!
00:27:40: Vielleicht ist ja auch diese Wut auf Gott noch so ein Gefühl, was total unterdrückt ist und nie raustürft.
00:27:45: Ich weiß es nicht!
00:27:46: Aber... Was ich war, war Niedergeschlager.
00:27:49: Ich habe auch mal geholt gerade als dieser Rückfall kam im Januar.
00:27:52: Also ich dachte, ich komme schon raus aus der Krankheit nach der ersten Phase.
00:27:56: Und also wenn er einen Rückfall hatte, dann ist man echt erstmal am Holen das ist klar aber Es ist nicht gottanklagen oder so.
00:28:03: Das kam mir echt nicht in den Sinn weil Dazu bin ich vielleicht zu rational.
00:28:07: Ich weiß, es geht vielen Leuten so und das ist in der Welt so Und Gott lässt in der welt so vieles zu.
00:28:13: ich sehe dann nicht dass ich jetzt das recht hätte warum er mich davon verschworen sollte.
00:28:18: Und ich muss auch sagen vielleicht ging's mir auch Bei all dem doch nicht so dreckig dass auch diese anderen Das auch dieser anklagen gekommen wären.
00:28:27: also ich hatte nie schmerzen durch die krankheit Echte Existenz, Ängste.
00:28:32: Ich bin ja verbeamtet und habe die ganze Zeit meinen Gehalt gekriegt.
00:28:35: Mein Mann hat den ganzen Haushalt gemacht!
00:28:38: Ich war schon neunundfünfzig Jahre alt.
00:28:40: Ich hatte schon viele gute Jahre in meines Lebens hinter mir.
00:28:42: also selbst wenn ich Diama treibt, war das relativ.
00:28:45: zu anderen Menschen auf dem höheren Niveau möchte ich mal sagen.
00:28:49: Also mir ging's... Wenn man mir bewusst im Vergleich zu anderen geht es mein vielerlei Hinsicht noch gut.
00:28:54: Also dann nicht mehr glauben wollen oder an Quartus Existenz zweifeln.
00:29:00: Ich glaube, dazu bin ich auch zu rational weil ich habe es eigentlich schon immer gesagt mein Glauben beruht jetzt nicht auf dem Gefühl auch nicht primär auf meinen eigenen Erfahrungen.
00:29:10: Mein Glaube beruhte wirklich auf der Auferstehung Jesu dass das so verlässig überliefert ist von Anfang an dass diese Geschichte total glaubwürdig ist und dieses Fakt bleibt halt bestehen egal was mir passiert Man sieht es auch hier wieder, ich bin halt ziemlich rational.
00:29:24: Ja, dank dir Barbara!
00:29:26: Jetzt haben wir wieder Glauben, ist ragwürdig ne?
00:29:27: Genau jetzt sind wir wieder im Glaubem und Denken.
00:29:30: Trotzdem kommen wir noch mal wieder zurück auf deine Geschichte in deinem Blog Und du hast es vorhin ja auch schon gesagt die Krankheit hat dich emotional offener gemacht.
00:29:39: Du hast Gefühle zugelassen, du hast vorhin gesagt beim Lowpreis also beim Singen in der Gemeinde Da, genau.
00:29:46: Hast du jetzt kein Problem damit auch mal die Hände nach oben zu strecken?
00:29:49: Das hat sich verändert.
00:29:50: Hat sich auch was in anderen Bereichen verändert beim Beten bei dir oder bei sonstigen Bereichen des Christseins?
00:29:56: Ich denke bei den Zeiten, denen ich rein rational sind... Also was ich tatsächlich auch öfter mach wenn ich Entspannungsübungen mache, ich stelle mir vor, ich kuschel mich auf der Schuhe von meinem hermlischen Vater!
00:30:05: Dass man einfach emotional versucht Gottes Liebe wahrzunehmen und dass er mich angenommen hat und das erfirmlich ist und dass ich bei ihm geborgen sein darf.
00:30:14: Das war vorher, ja so was war vorher weit weg von mir eben weil ich nur diesen rationalen Ansatz hatte.
00:30:20: Oder ähm... Ich habe gesagt ich hab diese Schreibtherapie gemacht und da kommen wirklich Sachen hoch.
00:30:25: der schreibt mal noch Sachen auf die sind nicht schön.
00:30:28: Und dann war es für mich auch ganz wichtig zu wissen genau deswegen ist Jesus gestorben Weil vieles Nicht heil ist bei uns weil wir vielleicht wirklich auch zu manchem Fähig wären Was ja was wirklich total schädlich ist für andere dass wir auch so ein Aspekt gehabt immer mehr bewusst wurde.
00:30:43: Oder auch von Anfang an, also die Entspannungsübungen, die ich sehr erst gemacht habe.
00:30:47: Das war so ein stilles Qi Gong.
00:30:49: Da kommt eigentlich aus der traditionellen chinesischen Medizin.
00:30:53: Da steckt ja eigentlich so ein ganz anderes Weltbild dahinter.
00:30:55: Ich hab das dann schon bei diesen Entspanungsübung für mich mit... Also die Bilder mehr kastlich belegen können.
00:31:02: Zum Beispiel soll man da loslassen und sich von der Erde vom Grund tragen lassen und dann habe ich mir halt auch immer bewusst gemerkt, ja Gott trägt mich.
00:31:10: Oder das Öffnen für den Himmel, das schafft so eine Weite in einem, das tut total gut.
00:31:15: Und für mich als Christ bedeutet der Himmel noch viel mehr.
00:31:19: So konnte ich an vielen Stellen tatsächlich einen Glauben reinbringen in die Dinge, die ich zu meiner Genesung gemacht hab, auch wenn ich sie... Die meisten Dinge, mit denen wir geholfen haben, kamen überhaupt nicht aus dem christlichen Bereich.
00:31:31: Das war was die weißheit, die Gott dann Menschen gegeben hat von der ich viel viel lernen durfte und ich hatte aber dann öfter den eindruck hat er glaube gibt mir auch Gutes weltanscheuliches fundament warum das funktioniert oder warum ich da loslassen kann und vertrauen kann.
00:31:47: Und du hast gerade schon die auferstehung jesus erwähnt und Das darauf dein glaube fußt.
00:31:54: und es ist ja am ende auch der selbst anspruch des christentums dass mit der aufferstehungen je so alles steht und fällt.
00:31:59: du hast ja auch Es wäre jetzt übertrieben zu sagen, du hast eine Aufferstehung erlebt.
00:32:03: Aber du hast zumindest eine Wiederherstellung erlebt deiner Gesundheit.
00:32:07: und würdest du sagen dass die Auferstehungen nochmal eine andere Bedeutung oder eine neue Dimension irgendwie dazu bekommen hat durch die Krankheit, die Du erlebt hast?
00:32:18: Und vielleicht auch zum Abschluss was würdest Du Menschen gerne mitgeben wollen?
00:32:22: Vielleicht auch gerade durch die Perspektive der Aufferstehung Jesu, die grade in einer schweren Leidenszeit drin sind?
00:32:28: Ich kann schwer sagen, ob mein Blick auf die Auferstehung von Jesus sich verändert hat und durch die Krankheit.
00:32:34: Ich habe aber jetzt in Ostern über die Auferstehungen prädigen dürfen.
00:32:38: Und wenn ich mir die Aufnahme von der Beticht anhöre... ...und wenn ich vergleiche mit dem was ich früher schon über die Aufferstörung geschrieben hab Das sind jetzt keine grundlegenden neuen Gedanken dabei!
00:32:47: Aber was mir glaube ich jetzt schon nochmal Wichtiger wurde ist... Die Aufferstehen von Jesus ist ja der Beginn einer neuen Schöpfung.
00:32:55: Wir werden alle auferstehen.
00:32:56: Gott wird die ganze Schöpfung erneuern, sie mit Unvergänglichwerden befreit werden von der Vergänglichkeit.
00:33:02: Und diese Hoffnung auf die neue heile unvergengliche Schöpfung ist mir schon super wichtig!
00:33:08: Ich glaube je älter man wird und vielleicht auch je kranker Mann ist es so...wichtiger ist es einem das noch was kommt.
00:33:15: Auch wenn mir jetzt vielleicht erst meines irdischen Lebens gewisse Dinge verwehrt sind durch Krankheit, sage ich habe noch die ganze Ewigkeit vor mir.
00:33:25: Das hilft, dass man sich nicht zu sehr fremd und mal gewisse Dinge nicht mehr erleben kann.
00:33:29: Also das habe ich von daher auch glaube ich halbwegs entspannt gesehen, dass ich vielleicht davon nicht erleben können.
00:33:35: aber jetzt darf ich wieder Pläne machen!
00:33:36: Ich kann Reisen planen, ist ganz unerwartet... Ich habe auch schon öfter gesagt, ich hab ein neues Leben geschenkt bekommen.
00:33:43: Das fühlt sich schon so an.
00:33:45: Ja noch einen Aspekt der Auferstehung wo ich echt selber auch am Fragen bin oder wo ich überlege wie es noch mehr konkret werden kann im Leben.
00:33:54: Ich meine, es ist ja nicht nur die Hoffnung auf die Zukunft sondern das heißt wir haben jetzt schon Teil an der Auferstehung von Jesus.
00:34:00: Die Kraft, die Jesus von Toten auferweckt hat, wirkt in uns, schreibt Paulus.
00:34:05: Das ist schon so was wo ich sage, dass möchte ich auch mehr lernen bewusst zu machen.
00:34:09: Es heißt ja nicht immer stark und überlegen ist aber doch etwas da ist, was in allem Herausforderungen, in allem Leid einem Kraft gibt wie Paulus auch sagt.
00:34:21: Auch wenn der äußere Mensch vergläht soll der innere Vontag sozusagen erneuert Wir sterben, aber gleichzeitig leben wir.
00:34:26: Also der hat ja wirklich viel mitgemacht und das ist was ... Wo ich nicht behaupten kann, das hab' ich schon erfasst.
00:34:32: Und spür es so deutlich in meinem Leben, aber ich hab's vor Augen und ich denk so in kleinen Aspekten äußert sich vielleicht doch auch Ja!
00:34:41: Was man anderen Leuten Verhoffnungen geben kann?
00:34:45: Ich glaub', dass sind andere noch kompetenter als ich etwas zu sagen.
00:34:49: Fährst kalten an den Verheißungen?
00:34:50: Definitiv wenn die logische Bezählung Covid-Hand Genesungsgeschichten anhören und was auch ganz wichtig ist auf dem Genesungswicht tatsächlich.
00:34:59: Auch, dass es total christlich ist aber das habe ich auch durch diese Meditation gelernt loslassen und annehmen weil diesen Chigong hat der Lehrerin das immer wieder gesagt.
00:35:07: jetzt spür mal was da ist schiebs nicht beiseite lasse es einfach da sein nimm's an.
00:35:15: Und das ja auch was total Christliches, Dinge aus Gottes Hand zu nehmen und auf etwas ganz viel Druck rausnimmt.
00:35:19: Auch diesen Leistungsdruck, oh ich muss jetzt dagegen kämpfen!
00:35:22: Ich darf jetzt nicht traurig verzweiertes hoffnungslos sein.
00:35:25: Was nimmst an?
00:35:26: Das ist jetzt so... Du musst nicht dein Glauben festhalten, Gott trägt dich.
00:35:31: So wie du dich gerade fühlst.
00:35:32: Ich glaube, dass es auch noch ganz wichtig
00:35:34: war.
00:35:35: Vielen Dank Barbara.
00:35:36: Aber ich finde das faszinierend weil Ich hatte das Eingangs gesagt, meistens haben wir Geschichten vielleicht von Menschen die dann nicht so viel mit unseren sonstigen Argumenten zu tun haben.
00:35:45: Die wir sonst im Podcast besprechen was ja nie wie auch unser Klärnthema ist.
00:35:50: und danke dass du uns aber heute als eine Physik-Professorin als Wissenschaftlerin reingenommen hast in deine persönliche Geschichte und wie du deinen Glauben da erlebt hast.
00:35:57: Und ich glaube das war es vielen hilft um etwas zu sagen hat weil wir letzten Endes dann auch unterschiedlich ticken und ich glaube die rationale Sparte kommt bei uns nicht zu kurz.
00:36:06: also von daher vielen Dank dass du uns an deinem Leben hast teilhaben lassen und auch an einem Glauben in der ganzen Zeit.
00:36:12: Vielen Dank, Barbara!
00:36:14: Gerne!
00:36:15: Ja und wir sind sehr gespannt was ihr zu der Folge denkt.
00:36:17: lasst uns gerne ein Feedback da über unsere üblichen Kanäle und dann freuen wir uns darüber über jede Rückmeldung.
00:36:24: vielen dank fürs reinhören bis zum nächsten mal tschüss.