00:00:01:
00:00:07: Herzlich willkommen zu einer neuen Episode
00:00:10: des Begründet Glauben
00:00:11: Podcasts.
00:00:12: Wir sind überzeugt, dass Glaube unserem Leben Sinn gibt und das Glaube auch logisch Sinn ergibt!
00:00:18: Die heutige Episode ist eine Kooperation mit dem Glaube-ist-fragwürdig-Podcast – wir wünschen gute Inspiration!
00:00:41: Hallo,
00:00:43: sage Louis!
00:00:44: Bin gerne mit dabei.
00:00:45: Ja und du bist nicht zum ersten Mal unser Gast.
00:00:47: wir freuen uns dass Du wieder mal bei uns Wein schneißt.
00:00:51: Wir werden heute über Cis Lewis sprechen Bedingstweise über ein Argument von ihm Über den Anspruch Jesu nämlich der Anspruch göttlich zu sein.
00:01:00: Und Cis Luis wird es zumindest so in den Mund gelegt Als Trelemmer Erz selber entfaltet dieses Argument Dass es bei Jesus eigentlich nur drei wesentliche Möglichkeiten gibt.
00:01:10: er aber entweder ein Lügner, als er behauptet hat Gott zu sein.
00:01:14: Er war ein Verrückter weil er sich eingebildet hat, Gott zu Sein aber es nicht wirklich war oder er war tatsächlich der für den er sich ausgegeben hat.
00:01:23: Darüber wollen wir nachdenken.
00:01:25: und jetzt gibt es Kritiker die sagen naja eigentlich ist das kein besonders gutes Argument weil da bleiben einige Möglichkeiten offen.
00:01:32: Es gibt noch viel mehr Möglichkeiten Und die wollen wir heute ein bisschen entfalten.
00:01:36: Einige sind von dem Theologen Bart Urmann Und Matthias, wir werden das Ganze so aufziehen dass wir nacheinander ein Gedankenexperiment aufbauen und einen Zeugen nach dem anderen in den Raum treten lassen der dann sagt hey ich habe da eine andere These zu Jesus und du Matthias wirst uns sagen was du davon hältst.
00:01:57: So zumindest der Plan für heute!
00:02:00: Bevor wir richtig loslegen Matthias wie bist Du?
00:02:03: Wann bist Du erstmalig zu diesem Gedanken von Cis Luis?
00:02:07: Wie bist du dazu gekommen?
00:02:08: Wann hast du dich erstmals damit so beschäftigt.
00:02:11: Das war jetzt genau, wie alt ich ganz genau war kann ich nicht sagen aber ich habe in fünfzehn-sechzehn Jahren angefangen Bücher von C.S.
00:02:17: Lewis zu lesen.
00:02:19: Pardon Ich bin Christ der englische Titel ist viel besser mir Christianity also Christian schlechthin Dienstanweisung einer Unterteufel und diverse andere Bücher.
00:02:26: die haben mich übrigens auch dazu gebracht dann Englisch noch mehr zu Lesen weil sie damals gar nicht alle in Englischer Übersetzung in Deutsch Übersetzungen gab.
00:02:33: Und da muss ich dem begegnet sein, denn in dem Pardon Ich Bin Christ wird dieses Louis Trelemmer entfaltet und auch in dem Aufsatz was sollen wir mit Jesus Christes anfangen.
00:02:44: Meines wissen Sie ja auch an anderen Stellen aber davor ein Begegnet einem dieser Gedankengang.
00:02:49: Okay, danke Matthias!
00:02:50: Dann lasst gleich mal mit den ersten Zeugen wie Colin schon gesagt hat, mal anfangen.
00:02:54: Und ja, die ersten Zeugen sind so die Louis-Zeugen.
00:02:57: Er hat mir bestellens vor der erste Mann kommt rein und sagt ich weiß wer Jesus war denn er war ein Lügner ganz einfach!
00:03:02: Er wusste dass er ein ganz normaler Mensch war aber er war gelogen aus Machtgrütten, aus Geldgrüttern.
00:03:08: warum auch immer Matthias ist das eine überzeugende Zeuge?
00:03:13: Also mich überzeugt es nicht den hätte subjektiv gar keinen Grund gehabt dafür diese Lüge zu erzählen Denn hatten der Subjektiv nichts davon gehört dadurch macht oder Einfluss gewonnen sondern im Gegenteil letzten Endes seinen Anspruch mit der Hinrichtung am Kreuz bezahlt, auch keinen subjektiven Gewinn an Einfluss oder Wirkung über den Tod hinaus.
00:03:34: Das kann man ihm nicht unterstellen.
00:03:36: Zumal es für dieses Verständnis von Sohn schafft also so ein Gottes zu sein in dieser engen Verbindung mit Gott dem Vater.
00:03:45: dafür gab's gar keine Vorlage.
00:03:47: Also selbst für eine Lüge muss das irgendwo Im Reparatur des Lügners eine Vorlage gegeben.
00:03:52: Es muss irgendwo vorkommen, aber das war in dieser Form ganz neu.
00:03:55: Also es bezog sich zwar aus verschiedenen Quellen des Old Testamentes – vorher sagen im Old Testament-, aber in dieser Zusammenstellung war es etwas Neueartiges.
00:04:04: Er hatte keinen Grund gehabt, so etwas zu erfinden und er macht überdies auch überhaupt nicht den Eindruck jemanden zu sein der bewusst jahrelang menschlich das Licht führt.
00:04:11: Ich glaube dass die neutestermännlichen Texte historisch so gut belegt sind, dass sie uns dieses Urteil über seinen Charakter erlauben.
00:04:19: Kommen wir gleich.
00:04:19: zum zweiten, hatte ich vorhin schon gesagt auf von C.S.
00:04:23: Lewis dieser Gedanke dass Jesus kein Betrüger war wie du gerade gesagt hast sondern das war ein verrückter der sich selbst für Gott gehalten hat gibt's in einer Geschichte immer wieder Leute die sich selbst Für gott halten oder irgendwie für etwas sehr viel größeres als sie sind.
00:04:37: Vielleicht war jesus sowas.
00:04:39: was sagst du dazu?
00:04:41: Dazu sage ich das Ich tatsächlich eine Zeit lang gearbeitet habe mit Menschen, die ein sehr gestörtes Verhältnis zur Realität hatten.
00:04:48: Nämlich als ich Zividienst leiste.
00:04:50: Da war in den neunzig Jahren da gab es ja noch die Wehrpflicht und ich hab damals Zividiens geleistet.
00:04:54: In Ansicht hat auch schon Krankenhaus.
00:04:55: Ich hab fünfzehn Monate als Zividisleister mit Patienten gearbeitet, die zum Teil seit langem oder seit Jahrzehnten im Krankenhaus waren auf einer geschlossenen Station, die nicht selber raus durften nur in meiner Begleitung Und die unter Psychosen lütten zum Teil.
00:05:10: Also, die Dinge gesehen haben, die nicht da waren oder auch ihr Selbstverständnis war sehr gestört und die brauchten diese Begleitung weil sie sonst orientierungslos... ...nicht weil sie gefährlich waren sondern weil Sie sonst orientationslos gewesen wären.
00:05:22: Und da gibt es einen himmelweiten Unterschied.
00:05:25: Die waren zu Glück muss man sagen mit Medikamenten eingestellt so dass sie einigermaßen alltags lebensfähig waren aber es gab einen himmelweiten unterschied zwischen diesen Menschen und Jesus wie er im neuen Testament begegnet.
00:05:35: Das ist aber nicht nur meine persönliche anecdotische Evidenz, die ich dafür anfühlen kann.
00:05:39: Sondern es gibt auch ein Buch von zwei christlichen Psychiatern.
00:05:45: Ich halte mal hier in der Kamera Mad or God von Pablo Martinez und Andrew Sims, die aus ihrer Psychiator schon Praxis heraus das mal ernsthaft durchgespielt haben.
00:05:55: wenn Jesus tatsächlich irgendeine Form von Verrücktheit gehabt hätte, dann müsste man sie ja genauer benennen können.
00:06:00: Sie spielen verschiedene Möglichkeiten durch zum Beispiel Psychosen Und sie sagen, also die Idee von Größe ist noch nicht an sich wahnhaft.
00:06:10: Sondern es kommt auf den kulturellen Kontext an und auf die Symptome.
00:06:14: Und typische Symptom von Psychose findet man bei Jesus einfach nicht!
00:06:18: Jetzt brauchen wir natürlich für all diese Argumentationen wieder die Voraussetzung, dass uns die Deutschheisse Melligtexte ein hinreichendes Bild von seinem Charakter ermöglichen.
00:06:25: Darauf können wir gerne kommen.
00:06:26: wenn ihr dazu fragt.
00:06:27: Stellt sie mir, er tut mir einen Gefallenchen, wie sie stellt aber unter der Voraossetzung das wir so eine Ferndiagnose zur Ansatzweise machen können?
00:06:34: kommen die beiden doch zu einem sehr überzeugenden Bild.
00:06:37: Also, typisches Symptom von Psychose ist Desorganisation, Realitätsverlust, inkohärente Sprache zum Beispiel.
00:06:45: Davon kann man bei Jesus nichts erkennen.
00:06:47: stattdessen besticht er durch eine große Klarheit, eine präzise Argumentation auch Klarkfältigkeiten in Streitgesprächen und vor allem hat der auch anscheinend eine immense Selbstbeherrschung gehabt.
00:06:58: das ist alles nicht typisch für Leute die an Psychosen leiden Und er war sicherlich nicht beziehungsunfähig, sondern im Gegenteil konnte sehr gut mit Beziehung auch mit Konflikten umgehen.
00:07:07: Das passt überhaupt alles nicht zum Krankheitsbild.
00:07:10: Er konnte tiefe Bindungen knüpfen und hat Empathie gezeigt usw.
00:07:15: Ich würde jetzt wieder persönlich noch ergänzen als Theologe, dass weder dieser Gedanke der Sohn schafft so wie Jesus ihn vertritt in Repertoire des Frühjüdentums seiner Zeit gar nicht vorkommt.
00:07:26: Das heißt, selbst eine Psychose muss ja irgendwie aus ihrem Material schöpfen.
00:07:31: Aus dem Reportage der Vorstellungswelt ihrer Zeit.
00:07:34: Also es muss schon... Selbst wenn man sich etwas einbildet, muss es irgendwo vorkommen in der Vorstellungswelt und das konnte man so einfach nicht im Frühjudentum finden.
00:07:42: Das sind alles Argumente die ich diesen nächsten Zeugen entgegenhalten würde.
00:07:46: Aber Matthias, würde man das überhaupt herausfinden?
00:07:49: Wenn eine Person jetzt naja Jesus hat vor zweitausend Jahren gelebt?
00:07:54: Und würde man herausfinden, wenn er verrückt gewesen wäre?
00:07:58: Also findet man das in dem Text.
00:07:59: Weißt man von anderen historischem Personen, dass die verrückt waren?
00:08:03: mit Sicherheit?
00:08:04: Da bin ich jetzt nicht genügend ein Experte für ansonsten antike Geschichtstreifen aber ich würde mal die Vermutung wagen, dass man von manchen Herrscherfiguren römischen Kaisern zum Beispiel in der Spätszeit des Römischen Reiches erkennen kann – nicht, dass sie unter Psychosen litten soweit das über den historischen Abstand möglich ist, an Form von Narzissmus litten.
00:08:27: Und das ist ja in der aktuellen Weltpolitischen Lage auch gar nicht so abwegig, dass man es auch aus der Ferne feststellen kann, dass jemand unter großen Narzismus leidet und dass das seine Realität zwar nämlich auch verzerrt und dass sie das zu immensen politisch- militärischen wirtschaftlichen Fehlentscheidungen geführt hat.
00:08:44: Das ist jetzt mal eine Hypothese für mich.
00:08:45: Ich vermute, dass mir diesen historischen Nachweis soweits mit dem Mittel der Geschichtsschreibe möglichst führen könnte!
00:08:51: Nichts von diesen Symptomen findet sich bei Jesus.
00:08:56: Historische Ferndiagnosen haben alle das gleiche Problem, aber soweit es möglich ist einen Charakter zu beschreiben gibt es da schon erkennbare Unterschiede zwischen Leuten die sich doch einwandrecht deutlich in Größenideen vergiegen haben und Jesus der ansonsten eine große Kleidung und auch Gelassenheit an den Tag legt.
00:09:14: Und jetzt hat Colin ja halt so diesen richtigen Satz gesagt, aber für manche gar nicht so richtig.
00:09:19: Colin, du hast gesagt, wie sie sich hier lieben wollen?
00:09:21: Jesus hat vor zweitausend Jahren gelebt.
00:09:23: Ich kenne wirklich jemanden und frage eigentlich Matthias, das wäre Zeuge drei?
00:09:27: Der sagt dann Nö!
00:09:29: Jesus hat gar nicht existiert, ne?
00:09:31: Das ist ja einfach eine Erfindung.
00:09:34: Glaubensgruppen machen das eben manchmal Und so ist es bei euch Christen eben auch.
00:09:39: Wir haben keine Schriften direkt von Jesus und alles nur über ihn.
00:09:45: Von daher endet aus.
00:09:47: Da kann ich nur so höflich wie möglich sagen, also danke für den Einwand.
00:09:52: Also es gibt kein ernstzunehmenden Historiker egal welcher weltachstaulichen Couleur der die historische Existenz der Person Jesus bestreitet.
00:10:00: und dazu muss man noch nicht mal die Texte der Bibel irgendwie als autoritativ ansehen oder gar als heilige Schrift.
00:10:05: Es reicht sie zunächst einmal als eine Sammlung antiker Quellen zu werten.
00:10:09: Das sind ja unterschiedliche Quellen aus dieser Zeit des ersten Jahrhunderts weil alle gleichermaßen davon überzeugt sind, dass es diese Person hier so sah und in den Eckdaten sind sie auch sich einig das er ganz bestimmte Dinge gesagt getan erlebt hat.
00:10:23: Kreuz- und Auferstehung findet sich in allen Lebensbeschreibungen von diesem neuen Testament.
00:10:27: im Grunde würde das reichen.
00:10:28: wir haben diese Texte die sind übrigens auch mit Hilfe der Textforschung also der Auswertung antike Handschriften sehr gut belegt.
00:10:35: Wir können also die Originaltexte ziemlich genau rekonstruieren.
00:10:39: Eigentlich reicht das.
00:10:40: Fäden, Historiker oder Antike würde das reichen zu sagen?
00:10:43: Ja klar!
00:10:43: Gab's den.
00:10:45: Das nimmt der an bis zum Erweist des Gegenteils.
00:10:47: Wir haben darüber hinaus aber sogenannte außerbibliche Quellen.
00:10:50: die sind nur ganz knapp weil für die außerbiblischen Autoren z.B römische Historiker diese Person Jesus nicht besonders wichtig erschien.
00:10:59: Das war die Gründerfigur einer neuen aus ihrer Sicht Splittergruppe des Judentooms und einer neuen religiösen Bewegung.
00:11:05: Das gab es immer mal wieder.
00:11:06: Es gab auch immer mal weder solche Gestalten um dieses hier Gruppenbildeten.
00:11:10: Das hat die also nicht gewundert, deswegen gibt es noch diese Randnotizen.
00:11:12: Aber sie gehen natürlich selbstverständlich davon aus, dass ist den geabt bekannte Zeugnisstamm von Tatsidus de Rösch und Geschichtsschreiber.
00:11:18: Der hat Anfang des zweiten Jahrhunderts geschrieben und er schreibt über das Jahr vierundsechzig.
00:11:24: Und das war die Regierungszeit von Nero.
00:11:26: Das ist auch so ein Potentat, so einen Kaiser der ja am Ende vielleicht nicht mehr so eine ganz klare Realitätsvereinigung hatte, der auch sehr von sich selbst überzeugt gewesen sein muss.
00:11:36: Und zu seiner Zeit hat Rom gebrannt, große Teile von Rom haben begann das gebrannt.
00:11:40: Das kam öfter vor weil diese Holzhochhäuser sehr leicht entzündlich waren und dieser Brand war aber so groß dass er irgendwie eine Erklärung dafür finden musste.
00:11:49: also schope ihn der Gruppe der Christen in die Schuhe, die gab es damals schon auch in Rom ein kleiner Hausgemeinde oder mehrere Hausgemeinden für den Christen.
00:11:57: und Tatsitos beschreibt das und bei der Gelegenheit beschreibt er was das für Leute waren und sagt Herr Christus auf den sie sich berufen, das war ein... ich parapherisiere das jetzt mal.
00:12:08: Ein Übler-Verführer der unter der Regierungszeit von Pontius Pilatus hingerichtet wurde.
00:12:16: Also eine oder einen Tiberius, nenn paar Regierungsfiguren.
00:12:20: so hat man damals datiert.
00:12:22: und natürlich geht er davon aus dass diese Jesuses nicht wirklich auferstanden ist von den Toten.
00:12:27: Er hält das alles nur für einen Kult an einer Fiktion.
00:12:30: aber Dass er gelebt hat und dass seine Anhänger dann die Auferstehung behauptet haben, das kommt aus diesem Text deutlich raus.
00:12:36: Und die historische Existenz von Jesus wird nicht beschritten, sondern sie führt mit den Mitteln der damaligen Geschichtsschreibung benannt.
00:12:42: Weitere Zeugnis kommen vom Plinius dem Jüngeren, die Zauberhexen mit Plinus dem Älteren, einem römischen Beamten in Kleinasien – heute geht Herr Keil des Anfangs des Zeuten Jahrhunderts ein Brief schreibt an den damaligenden Kaiser Trajan Zugefüllt, dem wird vorgeworfen.
00:13:00: Sie seien Christen und das ist bestimmt ein ganz schlimmes Verbrechen.
00:13:03: Ich bin mir nicht so ganz sicher, worin es verbrechend geht.
00:13:06: Ihr schreibt dir mal was sie machen!
00:13:08: Also sie treffen sich regelmäßig vor Sonnenaufgangen und singen Loblieder auf Christus als sei er Gott.
00:13:15: Nebenbei bemerkt sieht man da dass das erste oder mit des Erste was den Zeugen der frühen Christen auffällt, dass die Jesus als Gott heilt Karrieren.
00:13:23: Das ist das erstes was ihnen auffährt.
00:13:25: also das ist vielleicht so'n kleiner Spoiler als verspähte die Vorstellung diese der Glaube an die Göttlichkeit von Jesus seine späte Entwicklung, die erst jahrhunderte später Jesus angedicht worden wäre.
00:13:34: Stimmt jedenfalls nicht mit der Wahrnehmung der Außenstehenden überallt.
00:13:38: Die Außenstähnenden haben gesagt, die Christen erkennt man daran dass die Dioblene auf Jesu singe als sehr Gott.
00:13:43: Es gibt noch weitere Historiker außerhalb der Bibel zum Beispiel der jüdisch-römische Historiker Josefus Plavius Josefos.
00:13:49: der schreibt um das Jahr neunzig drei neunzig nach Christus zunächst mal über die Hinrichtungen von Jakobus des Bruders, das leibliche Bruder von Jesus.
00:13:58: Und an einer anderen Stelle in einem seiner großen Bücher gibt er auch ein Zeugnis über Jesus.
00:14:03: Von dem Historiker sagen, dass es wahrscheinlich spätere Generationen von Christen noch kommentiert und erweitert haben.
00:14:09: Denn Josefus klingt an der Stelle tatsächlich selber wie ein Christ, er bekennt sich zu Jesus als der Messias.
00:14:14: Das hat Josephus so wahrscheinlich nicht ursprünglich geschrieben aber Historiker sind sich einig, dass in diesem Josefuss Bekenntness zu Jesus eine historische Kerne ist, den er so tatsächlich aufgeschrieben hat und desser natürlich auch von der Existenz von Jesu überzeugbar.
00:14:26: Punkt, es waren jetzt so kurze möglichen Highlights die sagen natürlich gab's den.
00:14:32: Ich würde gerade mal Matthias weil du das gerade erwähnt hattest in einem kurzen Nebensatz aber ich finde es zu teils spannend.
00:14:38: Du hast gesagt es gab auch damals andere Männern vor Jesus schon die einen Messiasanspruch oder Gottes Anspruch hatten?
00:14:46: Ich weiß es grad nicht genau Aber im Frühjudentum war jetzt irgendwie die Jesus Bewegung.
00:14:53: Das war zum ersten Mal nicht das wo man sowas mitbekam.
00:14:57: Der Unterschied war bewusst, ich habe sicherlich nicht von Gottessohnschaft Anspruch gesprochen sondern von Messias-Anspruch.
00:15:03: Messias Anwärter gab es tatsächlich immer mal wieder vor und nach Jesus und normalerweise waren das Leute denen man zugetraut hat dass sie einen politischen Aufstand oder eine politische Emanzivationsbewegung gegen die römische Besatzungsmacht anzettern.
00:15:16: zum Teil waren sie damit auch zeitweise erfolgreich.
00:15:18: meistens wurde das Ganze dann irgendwie beendet wieder für eine römischen besatzungs macht und es war immer so dass wenn eine solche Bewegung durch solche militärischen oder politische Mittel beendet wurde, das damit dann auch der Kult um diese Messias-Anwärter beendete.
00:15:32: Bei Jesus war es anders – er hat sich bewusst nicht als Politischer Aufruhrer verstanden und er hat zwar den Messias Titel für sich gäten lassen deutlich, dass er ihn anders verstanden wissen wollte als einen rein politischen Befreier.
00:15:54: Und das wird deutlich auch durch das Zusammenspiel mit anderen Titeln, die er sich selber gegeben hat oder die ihm dann gegeben wurden – da kommen wir wahrscheinlich gleich noch drauf!
00:16:01: Also eine Messias-Erwartung einer ganz anderen Art.
00:16:04: Er hat die Messias Erwartungen seinerzeit aufgegriffen aber hat sie umgeformt und es gibt ein Riesenunterschied zwischen dieser Bewegung um Jesus und der Bewegung.
00:16:16: Dann lassen wir mal einen Zeugen auftreten, der vielleicht ein bisschen schwieriger zu widerlegen ist.
00:16:21: und wir gehen ein bisschen in die moderne.
00:16:24: Ein Zeuge, der auf Bad Irmen Bezug nimmt einer der bekanntesten Neutestamentler der Welt war selber einmal ein Evangelikalerkrist und würde sich jetzt als Agnostiker beschreiben.
00:16:36: Und der geht von sechs frühen Quellen aus Markus Matthäus Lukas wie wir es auch in den Evangelien In der Bibel haben Und dann auch die Quelle Kuh, das Sondergut des Matthäus und das Sondergut des Lukas.
00:16:49: Auch wenn man von diesen sechs Quellen ausgeht hat man in keiner Quelle den Fund dass Jesus sich selbst als Gott bezeichnet so zumindest die Behauptung sondern das kommt erst bei Johannes der die späteste Quelle von allen ist.
00:17:02: Und Hermann sagt jetzt, dass es unvorstellbar ist, dass diese Autoren und diese sechs Queellen alle gewusst haben sollen, Und dass aber alle nicht erwähnt haben.
00:17:15: Auch Paulus schreibt es nicht direkt und das ist ja sehr ungewöhnlich, wenn er es gewusst haben sollte.
00:17:23: Was sagst du dazu?
00:17:25: Dazu sage ich bei einem Respekt, Bart Eumann, du bist eigentlich Neutester-Mitler.
00:17:29: Es behauptet ja auch so gut wie niemand, dass Jesus den Satz gesagt hätte Ich bin Gott!
00:17:35: Diesen Satz wörtlich hat er nicht gesagt... der sogenannte ungläubige Thomas, wobei ich immer sagen würde, der verständlicherweise skeptische Thomas, der dann nach der Auferstehung irgendwann Jesus begegnet vor ihm auf die Knie geht und sagt man her, mein Gott!
00:17:53: Und Jesus widerspricht ihn nicht.
00:17:54: Und weißt du ihm nichts zurecht?
00:17:55: Da gibt es dieses mittelbare Bekenntnis das er Gott ist.
00:18:00: Jesus selber hat das nicht so wörtlich gesagt – das hat auch niemand behauptet.
00:18:03: Wenn er einfach gesagt hätte, Ich bin Gott hätten dass die Menschen seiner Zeit missverstehen müssen als.
00:18:08: ich bin identisch mit dem Vater Und das hat er ja gerade nicht gesagt.
00:18:12: Er hat sich als den Sohn Gottes bezeichnet und mit seinem himmlischen Vater gesprochen in einer ganz intim, einzigartigen Teamart und Weise... ...und er hat damit impliziert dass er als Sohn Gottes zugleich an Gottes Stelle geht und ich würde es in meiner Sprache sagen, dass er Gott verkörpert.
00:18:29: aber er hat nichts und das behauptet im Grunde auch niemand von sich gesagt.
00:18:33: Ich bin Gott!
00:18:33: Er hat einige Dinge gesagt die kommen gefährlich nahe dem.
00:18:36: Die finden sich tatsächlich als mehr im Johannes Evangelium Und da bin ich ein bisschen anderer meilen als Bart Römern.
00:18:41: Ich bin zum Beispiel auch in die Schule gegangen von Richard Borkham, britischer Neutester-Mentler dessen Buch Jesus and the Eyewitnesses vor einiger Zeit gelesen habe.
00:18:50: Das ist auch ein sehr renommierter Mann also nicht irgendwo nur im konservativen Winkel unterwegs auf Deutsch Jesus und die Augenzeugen, die Evangelien als Augenzeug berichte wo er ganz viele Argumente sammelt aus den Mitteln der historischen Geschichtsschreibung außerhalb der Bibel Die Evangelien berichte mal als Augenzeugeberichte anzunehmen und wo er sagt, es gibt ganz viele Signale dass sie auf Augenzeugen Berichte zurückgehen.
00:19:12: Das ist relativ typisch.
00:19:13: Und wo auch eine Lanze dafür bricht solche Augenzeugen Berichte hinter den Sondertraditionen von Johannes fest an zu nehmen.
00:19:21: Und die Tatsache das es das zuletzt aufgeschriebene Evangelium ist widerspricht nicht der Annahme dass es auf Augenzeit berichtet zurückgeht.
00:19:29: Denn das ist, und das glaube ich schon ausgibt zwar Leute die Johannes noch früher datieren.
00:19:33: Der frühere Heidelberger Professor Klaus Berger hat es zum Beispiel gemacht aber so weit würde ich nicht gehen.
00:19:37: Ich würde schon sagen wahrscheinlich ist es recht spät aufgeschrieben worden zwischen neunzigundhundert nach Christus.
00:19:42: Nicht von Johannes selbst, dass behauptet, dass Johannes fangir mir auch gar nicht sondern im letzten Kapitel kommt eine Gruppe von Schülern von Johannes zu Wort die sagen das ist der Jünger der uns das alles gesagt hat.
00:19:52: wir wissen das ein Zeugnis war.
00:19:53: also es gab sozusagen so einen Herausgeberkreis.
00:19:56: dieser jünger Johannes hat später wahrscheinlich so eine eigene kleine Schule begründet und seine Schüler, seine Junge haben das Ganze aufgeschrieben.
00:20:04: Und ich bin inzwischen der zuversichtlichen Ansicht, dass sie Insiderinformationen aufgeschreiben haben gerade von Zeiten wo es ansonsten Augenzeug gar nicht so sehr gegeben hat zum Beispiel die sogenannten Abschiedsreden Johannes XIII bis XVII.
00:20:18: Jesus im engsten Kreis seiner engsten Vertrauten ihn Dinge offenbart, die große Menge der Bevölkerung noch gar nicht mitbekommt, die erst nachhinein verschriftlicht wurden.
00:20:27: Und deswegen traue ich Johannes zu, dass er da noch mehr Insiderinformation hat als die anderen Evangelien.
00:20:32: Aber das ist nur so nebenbei.
00:20:34: selbst wenn man Johannes wegließe findet man auch in den sogenannten Synoptiker eine ganze Reihe von Bedingen.
00:20:40: jetzt würde ich gerne ein paar Dinge sagen und wenn es zu lange dauert unterbrecht mich ja.
00:20:45: also wenn nicht im zu langen Vortrag halt hakt einfach ein kein Problem.
00:20:49: Also Auch Die Synoptischen Evangelien.
00:20:51: also Matthias Markus und Lukas würde ich natürlich sagen, dass sie auf Augenzeugen berichtet zurückgehen.
00:20:57: Sie bezeichnet die zweite Grenation nach den Augenzeugern, die nach Augenzeugn gekannt hat zum Beispiel Markus von dem... Da halte ich mich viel an Richard Borkam Ich glaube das ist die eidkehliche Überlieferung Stimmt, dass Markus Reisebegleiter von Petrus war.
00:21:12: Das heißt er hat Petrus zugehört wie der gepredigt hat durch die Lande gezogenes von Jesus gepredicht hat.
00:21:17: Also das sind erste Hand Stories, die er niederschreibt.
00:21:19: Wir haben wie Predigt-Notizen zu dem Predigten von Peter im Marksvergnehm.
00:21:24: Es gibt kaum antike Ereignisse, wo man so nahe an eine Eregnis rankommt wie in Markus Evangelium.
00:21:30: Und und in diesen drei synoptischen Evangelien die dann ja sich alle auch auf Markus berufen und danach zusätzlich das Zusatz für Traditionen einbauen wird Jesus wie selbstverständlich erst Messias eingeführt allerdings als ein Messias eigener Art.
00:21:43: Deswegen gibt es diese interessante dieses interessante Detail dass manchmal Jesus Leute heilt und dann bekennen sie ihn als Messias oder Sie scheinen sind auf dem Weg dazu in erst Messia zu Bekennen und er sagt es nicht weiter.
00:21:56: Das war offenkundig nicht erfolgreich, denn sonst wären die Geschichten nicht überliefert worden – Sie haben's doch weiter gesagt, dass sie geheilt worden sind?
00:22:03: Weil er wollte das ähnlich einfach nur als Wundertäter Messias in die Geschichte eingeht, sondern sie sollten abwarten bis Kreuz und Auferstehung, bis ihr das ganze Bild habt oder als er nach Jerusalem hinein reitet auf einem Esel.
00:22:16: Wir sind das ja immer so gewohnt im Kindergottesdienst, dass du als Zeichen seine Demut zubeschreiben.
00:22:21: Er reitet aus dem Ese und fährt nicht mit einer großen Limousine.
00:22:24: Stimmt auch!
00:22:25: Aber es ist natürlich auch nur Bezugnahme auf eine alte prophetische Verheißung aus dem Buch Sakhaya, Sakhaja IX wo der, der auf den Ese einreitet, dass da widersche Königreich wieder aufrichtet.
00:22:36: Also er stellt sich an die Stelle eines solchen widerkommenden Davids oder – und dann kommen wir auch noch gleich drauf, das weiß ich schon Der Anspruch der Sündenvergebung, dass er Sünden Vergebungen zuspricht und zwar im eigenen Namen nicht nur als im Auftrag oder in einer priesterlichen Funktion sondern im eigenen Name Sünden vergebungszuspricht.
00:22:56: Das randet ihm von seinen Kritikern sofort eben genau diesen Einwand ein.
00:23:00: damit noch zu dich selbst zu Gott.
00:23:02: Oder das er immer wieder Autorität über das Gesetz des Moses hinaus beansprucht In den berühmtesten Rededäger halten hat der sogenannten Berg-Predigt Matthäus V. bis Sieben Teile davon in anderer Zusammenstellung finden sich in der sogenannten Feldrede bei Lukas.
00:23:17: Ich glaube, dass er für die dieser Aussprüche auch mehrmals gesagt hat – deswegen ist es auch verständlich, dass es da verschiedene Versionen gibt – in dieser sogenannten Bergpredigt kommt immer wieder vor das Er sagt, euch wurde gesagt, ich aber sage euch damit zeigt, dass ich unter Beanspruch er selbst der ultimative Gesetzgeber zu sein, der das überlieferte Gesetz vollmächtig autoritativ auslöst.
00:23:41: Oder er beansprucht Autorität über den Tempel, bei der sogenannten Tempereinigung als er die Tische der Händler im Tempel umschmeißt.
00:23:47: Merkt man übrigens auch dass er sehr sauer werden konnte war nicht immer nur sanft ja?
00:23:51: Beanspruch dabei auch das er eigentlich der Herr des Tempels ist, dass er die Autoritäter hat hier aufzuräumen.
00:23:57: und das allerwichtigste ist der eine Titel der obwohl auch die ganz kritische Forschung sich einig ist, was Jesus ihn für sich selbst verwendet hat es der Titel des Menschensohns und Menschensohn heißt nicht einfach nur mensch sondern Menschensohn spielt auch wieder auf einen alltestenmännlichen Text an, nämlich auf Daniel sieben.
00:24:13: Da ist der Menschenssohn eine endzeitliche Gestalt, die im Auftrag Gottes – einer fast Gottgleiche Gestalt – dem Auftrag Gottes weltgericht hält.
00:24:22: in der früh jüdischen Schrift Etiopischer Henoch wird das Ganze sogar nach Ost gedehnt und die Menschen mit denen Jesus da im Gespräch war, die kannten den etiobischen Hinoch wahrscheinlich auch oder Sie kannten jedenfalls diese Tradition?
00:24:33: Da ist der Menschen so eine prä-existente Gestalt, also eine Gestalt die es immer schon gab und die am Ende Gerichte über die ganze Welt halten wird.
00:24:42: Oder Jesus bezeichnet sich als Sohn Gottes mindestens implizit zum Beispiel in einer Gleichnisgeschichte wie dem von den bösen Weingärtnern Markus XII, die böse Weingärtener, die am ende den Sohn des Weinbergbesitzers umbringt.
00:24:55: damit beschreibt er sich selbst und er sagt damit im Grunde bild ich der Sohn das Herrn, ne?
00:24:59: Der Sohn Gottes.
00:25:01: Oder es merkt man schon daran, dass er uns beibringt zu beten unser Vater im Himmel.
00:25:06: Aber wer wenn er vom Vater redet, sagt er immer mein Vater!
00:25:09: Also er redet immer in der ersten Person Meinvater und wir sollen immer unser Vater sein.
00:25:13: Er sagt sogar ne Abba-Meinvater also Papa ist ein ganz intimes Verhältnis zwischen Vater und Sohn oder – und damit bin ich schon fast am Schluss ja – als er beim Prozess kurz vor der Kreuzigung von Rohpris, also vom Chefstheologen dieser Zeit gefragt wird Ja was ist denn nun?
00:25:30: Bist du der Christus, der Sohn des Hochgelobten.
00:25:32: Also bist Du der Messias, der Son Gott des Hoch Gelobte.
00:25:35: Das ist eine Umschreibung für Gott weil man so vorsichtig war den Namen Gottes zu verwenden.
00:25:40: Antwortet Jesus nach Auskunft von Markus ältestes Evangelium Ich bin's und ihr werdet sehen den Menschen wieder so wie Menschensohn wiederkommen mit den Wolken bis hin.
00:25:50: Also erstens ich bin es also auf griechisch egoämien und hat jesus aramänisch gesprochen nicht griechtlich aber er hat gesagt ich bin Es.
00:25:56: also da klingt schon fast die alte sementliche Selbstverständung an Und er sagte, ihr werdet den Menschen so sehen also mich wiederkommen auf den Wolken des Himmels um die Neuwelt Gottes einzuleuten.
00:26:07: Also sehr viel näher kann man an die Selbstbezeichnungen ich bin eins mit Gott nicht rankommen und im Jahr des Evangelium wird das ja dann auch ausdrücklich gesagt Ich und der Vater sind eins und deswegen findet man in der Evangelien einen Satz wie alles ist mir übergeben von meinem Vater und niemand kennt den Sohn als nur der Vater und Niemand kennt der Vater als nun kennt den Vater als nur Der Sohn und wem es der Sohn offenbaren will.
00:26:28: Kleine Frage an euch.
00:26:30: In welchem Evangelium steht das?
00:26:32: Habt ihr eine Idee, wo das steht?
00:26:34: Colin!
00:26:36: Kannst du es nochmal lesen?
00:26:37: Alles ist mir übergeben von meinem Vater und niemand kennt den Sohn als nur der Vater.
00:26:41: Und niemand kennt dem Vater als nur Der Sohn.
00:26:44: Und wem ist der Sohn offenbar?
00:26:46: Wo steht
00:26:46: das?!
00:26:46: Hast du eine Idee?
00:26:47: Nicht googeln!
00:26:48: Nee, ich hätte jetzt vom Hörn auf Johannes getippt.
00:26:52: Ja, check nach Johannes.
00:26:53: Das ist aber Matthäus.
00:26:57: ist so ein Stückchen juanilische Theologie, also johannesartige Ausdrucksweise ausversehen in die synoptischen Evangelien gerutscht.
00:27:03: Wobei die doch viel früher geschrieben worden sind.
00:27:05: Kann es nicht sein dass Jesus solche Dinge tatsächlich gesagt hat?
00:27:08: Und das ich deswegen Spuren davon auch schon in den sogenannten Synoptikern finde und dann eben ja bei Johannes weil er ganz besonders nah an den Augenzäulen dran war?
00:27:15: noch mal ausführlichen Und damit bin ich jetzt wirklich am Schluss von dieser Argumente dazu.
00:27:22: Dazu passt, dass die ältesten Texte des neuen Testamentes ja weder diese loktrischen Evangelien noch das Johannes-Evangelium waren sondern die Briefe.
00:27:31: Die Briefer, die Paulus und andere urkristliche Führungsfiguren an ihre Gemeinden geschrieben haben und in denen zum Beispiel an mehreren Prominenten der Existenz von Jesus die Rede ist also von der Vorstellung bevor Jesus ein Mensch war war er eine Ewigkeit bei Gott ganz nah an Gott dran.
00:27:50: Einer der bekanntesten Sexes steht in Philippa II, das ist ein urchristliches Lobpreislied, das sind zumindest so die Mehrheitsmeinungen der Forschung also so eine Art Bullshit-Lied der ersten Christen, dass Paulus da zitiert.
00:28:02: und dieser Philippabrieb.
00:28:03: es hat noch deutlich näher daran an den Ereignissen um Jesus drum als die Evangelum vielleicht so zwanzig Jahre plus X nach den Eregnissen aufgeschrieben.
00:28:14: Und er zitiert eine Tradition, wahrscheinlich zitierte eine Tradktion die noch älter ist als dieser Brief selbst.
00:28:20: Das heißt die Vorstellung sowas wie Prä-Existenz oder Gottessohnschaft in irgendeinem herausgehobenen Sinne das kam erst viel schwer.
00:28:28: Stimmt nicht!
00:28:29: Das findet sich in den allerältesten Überliefungsschichten des Neuentests.
00:28:32: Das will ich dem lieben Badgerhörmann sagen.
00:28:34: Was weiß er eigentlich auch?
00:28:35: Aber irgendwie ist es bei ihm so ein bisschen verrutscht.
00:28:38: Matthias, ich... Also bei dem Menschensohn, genau das finde ich auch ein ganz spannender Punkt auf dieser Prä-Existenz.
00:28:47: Das eröffnet ja schon ganz viel.
00:28:50: aber ich bin mir eben ein Skeptiker und ich habe probiert gerade mitzuschreiben die Punkte die du erwähnt hast Und ich frag mich ob man dann so eine Spur von göttlicher Verborgenheit irgendwie hat oder?
00:29:02: Also Jesus sagt von sich, so hast du glaube ich angefangen Er ist der Messias Der Gegenwaltsdeutsch war okay, Missias nicht gleich Gott.
00:29:13: Und dann hast du gesagt, er hatte links so auf David der Nachfolger von David.
00:29:18: Jetzt würde ich auch sagen hier ein Nachfolge von David an ihr sein aber das scheint mir einem Mensch zu sein?
00:29:23: Nicht Gott!
00:29:24: Dann hast Du gesagt, hätte Jesus gesagt Ich aber sage euch Das könnte man ja auch sagen Na gut kann ja auch einen ganz selbstbewusster Mann sein, ne?
00:29:32: Ein sehr selbstbewusst Auftritt der sagt eben dass Er darf den Tempel aufräumen.
00:29:37: da könnte auch jemand sagen na gut Nicht nur Ordnungslieben, sondern das können auch noch andere Leute außer Gott tun.
00:29:43: Intimes Verhältnis hat der Sohn zum Vater... Das könnte man auch nochmal eben so aufdröseln.
00:29:49: aber ja gut!
00:29:50: Man kann doch sagen Michelle Obama hat zu Dirk Obama auch ein intimes Verhältnis Aber die sind irgendwie anders.
00:29:57: Und dann hattest du noch gesagt dieses mit dem ich bin und da hast du gesagt, wenn ich seht hier dich, dass liegt schon fast nahe Ich Bin Also warum macht Jesus nicht diesen letzten Schritt?
00:30:13: Ich könnte mir denken, das ist so was Bart Öhrmann und andere stört.
00:30:17: Ja!
00:30:19: Zunächst war es eine krumulative Argumentation die ich gerade gebracht habe.
00:30:22: also ich glaube dass all diese Argumente zusammen immer noch ein Stück weiteres Puzzleteil ergänzen sodass am Ende eigentlich kaum etwas anderes übrig bleibt als zu sagen, dass Selbstverständnis von Jesus muss weit größer gewesen sein als selbstverständnis.
00:30:34: ich bin nur ne religiöse inspirierte Gestalt ihr Prophet oder so.
00:30:38: Und da will ich dann doch noch mal einhaken.
00:30:40: Also wenn Jesus sich als Gesetzeslehrer über das Gesetzesmosis stellt und sagt, ich aber sage euch Beanspruch, der ist schon so was wie göttliche Autorität – das ist tatsächlich ohne Parallele!
00:30:50: Und dass er nicht einfach so sagt, Ich bin der Messias oder ich, ich bin Gott, liegt meines Erachtens daran, dass er ganz dringend Missverständnisse vermeiden wollte.
00:31:01: Das Missverständnis, er meinte mit all dem irgendwas, was seine Zeitzeugen schon kannten.
00:31:06: Es war eben etwas Neues.
00:31:07: Es war ein einzigartiges Verhältnis der Einheit zwischen Gottvater und Gottsohn, dass ich mit den Herpeln könne mich begriffen so wie sie damals verwendet wurden nicht zutreffend beschreiben ließ.
00:31:18: Und deswegen dieses stückweise Informationen preisgeben.
00:31:22: und wenn man dann aus... Ich würde ja sagen aus der Rückschau des Johannes-Erfängeliums auch die Insiderinformation hat, dann ergibt sich das ganze Bild!
00:31:29: Und dann passt es auch, dass die frühen Christen sich nicht anders zu helfen wussten als in göttlichen Begriffen von Jesus zu sprechen.
00:31:37: also eine ausgeformte Trinitätslehre, so wie wir sie heute bekennen in allen Kirchen als Lehre.
00:31:43: Als theoretische Konzeption hat sich natürlich erst in den nächsten Jahrzehnten und Jahrhunderten entwickelt aber ich bin überzeugt dass Sie kongruent ist mit dem neuen Testament und das sie ein ein hervorragender Verstehensschlüsse für das neue Testament ist.
00:31:56: also ja da würde ich einfach wieder sprechen.
00:31:59: wenn jemand sagt das alles reicht nicht sondern das scheint mir dann doch wie eine ja wie ein Bahren auf einer Position zu sein das auch durch die besten Evidenzen Er schüttet, die auch durch dicke besten Evidenzen nicht erschüttert wird.
00:32:10: Klar kann man darauf beharren!
00:32:12: Ich glaube allerdings nicht dass man aus dem mysterischen Jesus rausargumentieren kann das er dieses besondere diese besonderen Nähe zu Gott beansprucht hat die weit über bisherige Konzepte hinaus ging.
00:32:23: Das glaub ich kriegt man nicht weg sondern man muss sich im Grunde damit behelfen wenn man daran nicht glauben an oder möchte zu sagen er hat sich fürchterlich getäuscht oder andere fürchterlich getäusht.
00:32:35: Da will ich aber gerne nochmal nachhaken.
00:32:37: jetzt als Nicht Theologe, sondern einfach nur als einfacher Bibelleser fällt mir schon auf das Jesus oft missverstanden wurde und man hat den Eindruck dass er das auch nicht um jeden Preis korrigieren will.
00:32:49: Nämlich drei Beispiele die mir jetzt so aus dem Kopf einfallen.
00:32:51: Einmal ist da die Geschichte, ich glaube Luca-Sex oder was wo Jesus sich als Brot des Lebens bezeichnet und die Pharisäa und Leute drum herum fragen irgendwie wie sie ihn essen sollen.
00:33:02: offensichtlich irgendwie eine Art von Missverständnis das auch ganz gelöst wird.
00:33:06: Ja, genau.
00:33:10: Die Frau am Boden, wo Jesus sich als Wasser des Lebens bezeichnet und sie ihn erst mal fragt, wo ist denn dein Kug?
00:33:16: Wie willst du was erschöpfen?
00:33:17: oder die Endzeitrede in Matthäus XXV als Jesus oder die Jünger ihn fragen, wann wirst du wiederkommen?
00:33:23: Was wird das Ende der Welt sein?
00:33:25: Wird der Tempel zerstört?
00:33:26: So als ob das eine Ereignis ist und dann hätt Jesus ne Rede, die auch so klingt, also ob das ein Eregnis ist einfach nur so.
00:33:33: Beispiele, die mir auffallen... Da scheint es mir so zu sein, dass Jesus nicht um jeden Preis das Missverständnis ausräumen
00:33:39: will oder?
00:33:40: Ja klar.
00:33:41: Also deswegen redet er zum Teil auch in Gleichnissen die deutungsbedürftig sind.
00:33:46: und selbst wenn er sich noch so klar ausgedruckt hätte, dann merkt man ja in der Evangelien, dass die Bereitschaft zur Missverständnis oder die Fähigkeit zur Miss Verständnis sehr ausgeprägt war.
00:33:55: Joa!
00:33:56: Das stimmt ja.
00:33:57: aber ich glaube tatsächlich bei diesem zentralen Thema des Selbstanspruches von Jesus war eben wichtig, dass sagt er ist schon die Erfüllung all dieser Erwartungen.
00:34:06: Also die Messias-Erwartung wird ihn nicht mehr erfüllt.
00:34:08: Das habe ich ihm auch noch vergessen zu sagen.
00:34:10: als sie jünger von Johannes dem Teufel zu üben kommen und sagen bist du's der da kommen soll oder sollen wir auf jemand anderen warten?
00:34:16: Antwortet er implizit indem er sagt na schaut euch an was passiert?
00:34:19: also blinde Seen lahm gehen usw.
00:34:22: Und das ist seine Anknüpfung.
00:34:24: wieder eine alte zermächliche Profitivo gesagt wird daran erkennst du den Messias.
00:34:27: wenn das alles passiert ist es da?
00:34:29: also?
00:34:29: damit beantwortet er Ja klar bin ich der Messias.
00:34:32: Er braucht es gar nicht zu sagen, die seine Taten sprechen lauter als das was er sagt.
00:34:36: also es stimmt schon dass all diese Erwartungen erfüllt aber noch weit mehr und deswegen ist immer wieder so eine kleine Reserve drin.
00:34:43: ja ihr habt schon recht damit mich ein Messias einen Propheten ein Wunderheiler ein Gesetzgeber.
00:34:48: zunächst habe ich mir noch mehr und deshalb bleibt da immer so ein Rest Reserve wo und wartet nochmal ab?
00:34:53: Das entscheidende kommt noch.
00:34:55: Und auch das Missverstanden werden kann das liegt in der Natur von Kommunikation von uns Menschen, die gerne mal Dinge missverstehen.
00:35:02: Aber ich denke das es in der Summe ein Bild ergibt, dass in den Rückscholdern auch deutlich
00:35:08: ist.".
00:35:10: Jetzt würde Bart Irmeng an dieser Stelle wahrscheinlich noch einwerfen, dass wenn Jesus da so mehr oder weniger deutlich war, dass er diesen Köttlichkeitsanspruch offensichtlich macht dann hätte man das nicht einfach so stehen gelassen und irgendwie so ein paar fiese Worte gegen Jesus gefunden sondern man hätte ihn auf der Stelle gesteinigt.
00:35:29: Und das ist ja nicht passiert.
00:35:31: Also hat er es nicht gesagt?
00:35:32: Ja, nicht auf der Stelle!
00:35:34: Wobei die auch in den Synoptischen Evangelien immer mal wieder lesen, dass sie bedroht sind und sich zurückziehen muss... ...und letzten Endes seinen Vollmachtsanspruch in sein Leben gekostelt, sein irdisches Leben.
00:35:47: Das scheint mir auch so in den synoptischen evangelien deutlich zu sein.
00:35:49: Es war eben keine politische revolutionäre Bestremung.
00:35:55: Das kann sein, dass die Römer das befürchtet haben aber... Das, was im Theologisch vorgeworfen wurde war tatsächlich dieser Vormachtsanspruch.
00:36:01: Und das ist ja genau die Stelle, die ich eben zitiert habe – dass der Hohepriester ihn fragt, bist du es oder nicht?
00:36:06: Und er sagt, ich bin's.
00:36:07: und dann das führt dann zu seiner Vorurteilung.
00:36:10: Also muss sich da auch darbaht oder man widerspricht.
00:36:12: Nicht augenblicklich aber es ist eben auch nicht so, dass Jesus ausdrücklich gesagt hat Ich bin Gott sondern aus der Fülle seiner Selbstaussagen wird dieser Anspruch erkennbar.
00:36:21: Er wird dann am Ende auch unmissverständlich.
00:36:23: Aber es gibt nicht die eine Stelle wo er es so sagt, dass er sofort gesteinigt wird.
00:36:27: Aber es gibt immer wieder Stellen, wo's gefährlich nahekommt.
00:36:29: Eine Stelle können wir auch gerne noch mal darüber reden und ich meine auch dass ihr noch damit reden wollt.
00:36:32: Das waren nämlich genau die mit der Sündenvergebung, wo Jesus in Markus II und in den Parallelstellen bei den Synoptikern einem gelähmten Mann dazu im Gebracht wird gesagt hat, bevor er ihn heilt.
00:36:45: hiermit sind sie deine Sünden
00:36:46: vergeben.".
00:36:47: Und der Gelähmte-Mann denkt sich hey wieso denn?
00:36:49: Also ich bin gelähmt so das ist mir ein Problem.
00:36:52: aber Jesus sagt nein.
00:36:53: erst einmal werden die Lesenden vergibben und seine Kritiker Die Kritiker von Jesus werfen eben dann augenblicklich vor.
00:36:59: Moment mal, das ist doch blass für mich!
00:37:01: Du machst dich an dieser Stelle selbst zu Gott?
00:37:03: Genau, das scheint mir doch ein starkes Argument für diesen Selbstanspruch von Jesus zu sein.
00:37:07: Er findet sich auch schon in den Synoptikern.
00:37:10: Danke Matthias, steil Vorlage, genau paar Exzellenz direkt.
00:37:14: Direkt in den Lauf reingespielt und schick genau gucken was wir daraus machen.
00:37:18: Genau, wie du schon gesagt hast bei dieser Markus-Zweistelle.
00:37:21: Da sagt ihr hier so nicht ich bin Gott oder ich vergeb die Sünden sondern er bleibt ja so impassiv.
00:37:26: also deine Sünden sind dir vergeben.
00:37:28: oder ein paar Sätze weiter der Mensch hat Vollmacht Sünden zu Vergeben auf Erden.
00:37:33: und wenn ich jetzt als normaler Bibel diese höre Ich habe die Vollmach da würde ich mir denken okay Der hat mich jemand diese Vollmachteben gegeben.
00:37:43: Also Gott hat mir eine Vollmache gegeben heißt also ich bin aber dann nicht Gott, sondern jetzt könnte man eben denken Jesus ist eben ein Mensch und Gott gibt ihm die Vollmacht.
00:37:52: Aber genau das scheint mir aus dem Verständnis raus zu sein.
00:37:58: Also wenn das wirklich so wäre welches Problem hätten dann die Gegner mit Jesus?
00:38:02: Achso!
00:38:03: Wenn sie gedacht hätten erfüllt hier nur eine priesterliche Funktion oder fälschlich beansprucht eine Form macht ihr nicht hat denn hätten Sie ihn nicht was für mich vorwürfen müssten.
00:38:13: Bei solchen Argumentationen muss man dann immer wieder Teile aus dem Text rausradieren, die da ausdrücklich drinstehen.
00:38:18: Die Gegner waren doch sehr viel näher am Geschehen dran als wir heute und die Gegner haben augenscheinig und es gibt auch in der frühjüdischen Gegnerschaft gegen die frühen Christen keine anderen Texte, die was anderes behaupten würden sondern genau das wird Jesus später noch vorgehalten dass er solche Ansprüche erhoben hat.
00:38:34: also die Gegler haben das doch anscheinend richtig verstanden, dass er sich an dieser Stelle zu Gott macht.
00:38:40: Und natürlich gab's den Zuspruch der Vergebung durch Priester im Tempel, also eben Kult-Kontext.
00:38:45: Aber das ist ja jetzt hier außerhalb des Tempels nicht im passenden Kontext.
00:38:48: deswegen wird es auch genauso aufgefasst als Kompetenzüberschreitung und er sagt zwar in der dritten Person der Menschen so hat die Vollmacht.
00:38:55: aber mit Vollmachten muss nicht verliehende Macht sei gemeins sein sondern es kann auch eigene Macht sein.
00:39:00: Also das griechische Wort ist ja exosier.
00:39:04: Im Grunde ist das die gleiche Exuzia, die Jesus als sehr auffällsstandene dann später auch beansprucht.
00:39:09: Zumindest in Matthäus bei einem sogenannten Missionsbefehl wo er sagt mir ist alle Autorität im Himmel auf Erde gegeben.
00:39:15: Klar kann man sagen, wo?
00:39:16: die ihm gegeben von seinem himmlischen Vater.
00:39:18: aber jemand der alle Autorität und Himmeln auf Erde hat.
00:39:21: Der über dessen Status als Mensch müssen wir auch noch mal reden.
00:39:25: also der muss doch so nah an Gott sein dass er nicht einfach nur ein Mensch ist.
00:39:30: Also das ist das gleiche Wort.
00:39:32: Deswegen diese Art von Vollmacht ist so sehr etwas, was nur Gott haben kann.
00:39:38: Das ist auch etwas an Jesus' Status ändert und wie gesagt seine Gegner haben das ja auch richtig empfunden.
00:39:44: Jetzt frage ich Ihnen sehr schnell vielleicht mal ganz kurz als Vater der kleinen Tochter Und wenn ich meiner Kleinen dann abends mal aus der Kinderbibel vorlese und da steht eben dann die richtiger Weiße drinne, Jesus ist eben Gottessohn Dann sagt sie eben Papa gucke mal So oder ne?
00:39:59: Ihr seid doch nicht gut!
00:40:00: Gottessohnen.
00:40:02: So wie ich deine Tochter bin, ist er Gottessohn.
00:40:05: Du hast ja auch Kinder!
00:40:06: Die haben schon die selben Fragen gestellt dieses... Wie hast du das hingekriegt?
00:40:09: Ja, Kinder stellen mir die besten Frage an der Stelle.
00:40:12: Also deswegen, ich bin ja ein großer Fan der Theologie der alten Kirche, der ersten für hierunter hatte.
00:40:17: also das lässt sich theologisch nicht mehr toppen was damals gesagt wurde.
00:40:20: es kann man nur reproduzieren in moderner Sprache und die sind jetzt zu der Überzeichen gekommen.
00:40:26: Sohnschaft heißt erst gezeugt und nicht geschaffen.
00:40:30: Und was gezeugt ist, es hat die gleiche Qualität oder die gleich eontologische Substanz um das man fachlich zu sagen.
00:40:39: Also deiner Tochter ist ja nicht eine Puppe oder ein Avatar sondern trägt deine DNA, deine Gene in sich weil sie dein leibliches Kind ist.
00:40:49: Und genau das ist damit gemeint, dass Jesus Gottes Sohn ist von Gott gezeugt und zwar seit nicht in irgendwann mal angefangen.
00:40:56: Also ewiger Sohn existiert in Ewigkeit schon bei Gott, ganz nah an Gott dran.
00:41:02: Das heißt er hat die gleiche DNA wie Gott um das man moderner Sprache zu sagen.
00:41:06: Genau das ist dann mitgemacht.
00:41:07: Nicht dass er irgendwann mal nicht war und dann wurde er Sohn sondern der ewige Sohn.
00:41:11: so wird es eine der ersten hohen Aussagen des neuen Testamentes, dass er in Ewigkeit bei Gott war.
00:41:15: Und dann wird gesagt, er hat auch noch das gleiche Wesen.
00:41:17: Die gleiche Substanz auf Tatinisch oder die gleiche Usia auf Griechisch wie Gott.
00:41:23: Das wird genau darin festgehalten ob dass seine Tochter so schnell versteht aber ich würde sie zutrauen.
00:41:28: also relativ bald kann man sowas schon verstehen ja?
00:41:31: Also was von dir gekommen ist und von Eltern gezeugt wird ist ja nicht künstlich sondern auch Mensch sowie du Mensch.
00:41:40: es ist hier auch Mensch und da könnte man eine Analogie sehen.
00:41:46: Dann kommen wir gerne zum sechsten Zeugen.
00:41:49: Der sagt,
00:41:50: also die Jünger von Jesus nehmen mal Petrus und später kommt dann auch Paulus dazu und die Mutter von Jesus Maria Magdalena oder sämtliche Menschen, die irgendwie mit Jesus unterwegs waren, die hatten echte Erfahrungen und auch echte Visionen.
00:42:07: Und dann ist aber etwas passiert was schnell mal interessieren kann, wenn man irgendwie etwas Besonderes erlebt und besonders unter Druck steht.
00:42:14: Und emotional ist dass die Geschichten immer größer werden.
00:42:18: Wenn man sie weiter gibt kennt man ja so ein bisschen vom stille Postprinzip.
00:42:22: So war das bei Jesus auch und am Ende ist bei Johannes der spätesten Quelle etwas rausgekommen was einfach sehr viel größer geworden ist als es eigentlich am Anfang im Original war.
00:42:34: Was würdest du dazu sagen?
00:42:36: Dazu würde ich sagen, dass das eine Rückprojektion des christlichen Glaubens von heute ist in die Zeit der ersten Augenzeugen.
00:42:42: Also dass man sagt naja wir setzen voraus es gibt Christen die glauben alle sie dogmatischen überzeugen über Jesus Christus.
00:42:49: und klar mal auf natürlich war das gar nicht so.
00:42:53: Wir müssen nur eine Erklärung dafür finden warum Sie dennoch angefangen haben daran zu glauben klar mal zu.
00:42:58: kann es nicht sein dass sie von Jesus wirklich beeindruckt waren, weil er in der inspirierende Gestalt war.
00:43:03: Und dann ist er aber leider am Kreuz hingerichtet worden und dann sind Dinge passiert, die Sie nicht verstanden haben – aber wirklich auferstanden?
00:43:08: das natürlich auch nicht!
00:43:09: Das wird jederzeit implizit vorausgesetzt.
00:43:12: Wie können wir uns dann Ihren Glauben erklären?
00:43:13: Kann es sich sein, dass Sie versucht haben, ihren Glaubendayn so lieb und teuer was zu retten und auf diese traumatischen Erfahrungen so reagiert habe unterbewusst ohne es zu wollen, dass sie diesen Glaubem ausgebildet
00:43:24: haben?!
00:43:24: Aber das ist ein Rückprojekt zu und des Christentums von heute in die damalige Zeit.
00:43:28: Das gab's nämlich damals noch gar nicht….
00:43:29: Den Glauben an die Auferstehung hätte es ohne Auferstehungen nicht gegeben.
00:43:33: Aber das habe ich ja vorhin schon gesagt, diese Vorstellung dass ein Messias-Anwärter in dieser Weise von den Toten aufersteht kommt im Repertoir des Frühjudentums nicht vor.
00:43:42: Da beruf' ich mich auf den englischen Theologen N. T. Wright der sagt natürlich gab's die Erwartung der Auferweckung aller Menschen für das Ende der Zeiten.
00:43:50: Am Ende der Zeit werden alle Menschen auferweckt zum Gericht und oder zur Erlösung Das aber auch einen Messias Anwärters schon vorher auferlegt wird zu einem neuen Leben und nicht in das alte sterbliche Leben zurückkehrt, sondern zum neuen Leben, dass zugleich aber leiblich ist.
00:44:04: Das gab es nicht!
00:44:05: Es gab die Vorstellung von Himmelfahrt, dass jemand so direkt in den Himmel aufgenommen wird... Aber diese Vorstellung gab's nicht, dass man diesen Jesus anfassen kann mit ihm reden können und dass er zugleich auch nicht in sein sterblichen Leib zurückgekommen ist.
00:44:18: Was es auch gab war die Vorstellungen von Visionen Also dass man Visionen haben konnte von lieben Menschen, die gerade verstorben sind.
00:44:26: Aber das sagt Anti-Wright ganz witzig wie ich finde wenn ein Mensch der Antike eine Vision von einem verstorbenden Menschen hatte Das hat ihn wahrscheinlich gar nicht so sehr gewundert aber das war für ihn nie einen Beleg dafür, dass dieser Mensch von den Toten auferstanden ist sondern eine Vision vom Verstorbene normalerweise ein Beleg davon, dass er tot ist und dass er aus dem Toten erreicht als Vision erscheint.
00:44:48: Also, gerade die Auferstehung als Startschuss des christlichen Glaubens kann man mit der Visionshypothese und dieser langsam gratuellen Steigerungen von Ansprüchen um Jesus herum nicht erklären.
00:44:58: Wenn damals nichts passiert wäre, wäre dieser Glaube an Jesus sofort in sich zusammengebrochen wie an Karten aus.
00:45:04: Man hätte allenfalls vermuten können, kann man mal so ein bisschen spekulieren das so eine Art Ja, die Jesu Botschaft geht weiter so wie es in der liberalen Deutung noch haben ja.
00:45:13: Die Botschaft von Jesus geht weiter aber das haben die ersten Zeugen nicht behauptet.
00:45:16: Nicht dass die Botschaft ihnen ihren Herzen weiterlebt sondern dass er lebt.
00:45:20: und das kann man nichts erklären wenn nicht irgendwas Außergewöhnliches ereignet sich ereignert hat.
00:45:25: Das wäre meine Antwort.
00:45:26: Ich hätte noch weitere Antworten aber das ist doch der wichtigste Teil meiner Antwort.
00:45:31: Ja danke Matthias und dann kommst du dir der siebte Zeug in den Raum rein.
00:45:37: Na ja, gut.
00:45:38: Der sagt eigentlich gar nicht so genau ich weiß wie es mit Jesus ist sondern eher so... Ich weiß dass ihr Christen irgendwie im Zweilime Maß messt denn da wo ihr so euer Herz ran gehangen habt nämlich an Jesus, da seid ihr total unkritisch.
00:45:52: aber wenn ihr von Geschichten wie Romulus hört der ja nach seinem Tod mehreren Zeugen erschienen sein soll kein Christ sagt jawohl glaube ich wird berichtet.
00:46:01: historisch bin ich dabei.
00:46:04: Und dann gibt's noch, ich hab mal recherchiert Apollonius von Tiana.
00:46:08: Ich weiß nicht, ob ich heißt der gute Mann soll Wundertaten getan haben?
00:46:12: Wurde schon Zeitzeugen aufgeschrieben.
00:46:15: aber auch da will kein Christ mitgehen oder?
00:46:18: ich habe mal...ich bringe mir gerne das Beispiel von Louise Welling.
00:46:21: kennt ihr die?
00:46:22: Die hat, ich meine zehn Jahre nach dem Tod von Elvis behauptet sie habe Elvis gesehen bei Burger King.
00:46:29: Aber naja gut kein Christ.
00:46:31: Sie sagten ja wollen, sie hatten ehemaligen Toten gesehen.
00:46:34: Dann wird der wohl aufferstanden sein.
00:46:35: So alle sagen die war ein wenig balabala.
00:46:39: Das in Christen total kritisch aber bei ihren eigenen Geschichten sind sie total unkritisch.
00:46:45: und ist das nicht eigentlich ein großes Problem?
00:46:48: Was meinst du Matthias?
00:46:50: Dazu würde ich sagen dass natürlich die gleichen Maßstäbe gelten sollten für Wunderberichte.
00:46:53: denn Gerade wenn es Wunder gibt, also wenn das ein analogieloses Eingreifen Gott ist in den Gang der Weltgeschichte und in dem Gang der Naturgesetze gibt.
00:47:01: Wenn es noch was wirklich gibt, dann halte ich denke das für möglich.
00:47:03: Also wenn Gott die Weltgeschicht steuert und wenn er die Naturgesetzte gemacht hat kann er sie durchbrechen, wenn er es für nötig hält.
00:47:11: Das wird ja nicht häufig tun sonst hätte die Natur Gesetze gar nicht erst schaffen müssen.
00:47:14: aber dass er es tun kann, wenn ich denke, das ist nicht schwierig.
00:47:17: Umso mehr brauche ich aber Gründe dafür als wirklich zu glauben wenn er's wirklich getan hat.
00:47:21: Und wenn wirklich ein Wunder geschehen ist Dann ist gerade Skepsis berechtigt.
00:47:25: Also dass ich grundsätzlich an Wunder glaube, heißt ja nicht, dass ich jeden Wunderbericht glaube im Gegenteil.
00:47:30: Gerade weil ich glaube das Gott wirklich Wunder tun kann bin ich bei Wunder berichten aus der Gegenwart skeptisch, genauso skeptisch wie ich jedem erlaube auch in die Texte des Neuen Testamentes ranzugehen.
00:47:41: und das heißt gesunde Skepses fordert Gründe.
00:47:44: Auch gute Gründe ist aber bereit die eigenen Vorannahmen zu überprüfen wenn die Gründe eben wirklich gut sind.
00:47:50: Und gut!
00:47:51: Ich muss jetzt zugeben... Romulus und Apollonius von Tyrana nicht so näher beschäftigt.
00:47:57: Aber ich wage mal die Hypothese, dass das nicht Texte sind, die von einer leiblichen Auferstehung der Analog zu Jesus reden, sondern dass es vielleicht eher legendarischen Charakter hat.
00:48:12: Und ich würde auch von der Auferstärkung Wunderbericht unterscheiden.
00:48:15: Also ich wäre bereit zu sagen wenn von der antiken Person außergewöhnliche Taten belegt sind, dass irgendwie Wunderheilungen passiert sind.
00:48:22: Ja warum nicht?
00:48:23: Kann ja sein!
00:48:24: Kann er sein das es dafür Erklärung gibt die wir noch nicht kennen kann auch sein, dass damals auch etwas Analogiesloses passiert ist.
00:48:29: Das heißt allerdings nicht, dass ich mich existenziell im Glauben auf diese Person einlassen würde.
00:48:33: Ich würde mir das vorurteilsfrei anschauen.
00:48:36: aber gerade bei den mythologischen Texten dies in der Antik oder dem mythologischem Vorstellung dies an der Antike gab wo von wiederkehrenden Göttern die Rede findet sich nirgends auch nur im Ansatz Eine historische Nähe zu benennbaren Ereignissen, so wie bei Jesus selbst.
00:48:51: Es geht eben nicht um die Wiederkehr des Lebens im Frühling, die durch einen Gott verkörpert wird sondern es geht um eine historische Person, die am Kreuz hingerichtet wurde von der man nicht damit gerechnet hat dass sie danach wieder von den Toten auferstehen wird.
00:49:04: und erst zum Rückblick hat man seine Andeutung das das passieren würde auch wirklich erst verstehen und von der dann konkrete Namen genannt werden.
00:49:11: und Personen denen er begegnet ist unterschiedliche Personen an unterschiedlichen Stellen.
00:49:15: also Diese Deutung in der Halluzinationskettenreaktion hält mich stand, zumal es solche Halluzinationen zur Kettenreaktionen auch gar nicht einfach so gibt.
00:49:25: Also da gibt's doch immense Unterschiede!
00:49:27: Aber trotzdem ich würde sofort den Vorwurf gelten lassen ihr dürft nicht mit zwei Leimer-Stäben arbeiten und würde sagen okay dann wenden wir doch mal die Maßstäbe an andere Wunderberichte ran und werden wir entweder feststellen sie sind eben doch nicht so gut belegt oder aber selbst wenn damals etwas Außergewöhnliches passiert ist hat es nicht die gleiche theologische Bedeutung, sondern dann der aus einer interessanten Tatsache über eine Person, die anscheinend besonderer Kräfte hatte oder so.
00:49:52: Aber das würde nichts dazu führen, dass ich mich im Leben und dem Sterben auf diese Personen verlassen würde.
00:49:57: Ich kann noch mehr dazu sagen aber das wäre meine wichtigste Antwort genau.
00:49:59: Okay, danke.
00:50:02: Wo du gerade erwähnt hast, so mythologisch vermeintliche Parallelen ist nicht auch... Mitras.
00:50:11: Ich bin gerade raus, woher das kommt?
00:50:13: Ist das ägyptische Mythologie?
00:50:16: Orientale.
00:50:17: Orientale?
00:50:18: Ja
00:50:19: ja.
00:50:19: Oder ich muss... Entschuldigung, wir stümpeln da gerade beide ein bisschen rum.
00:50:23: Ich lehse grad einen ristorischen Roman aus der Römer Zeit.
00:50:26: Da kommt ganz viel Mitras-Kult vor und war unter römischem Soldaten wohl relativ beliebt aber kam wohl so eher aus dem indischen Rom.
00:50:35: Aber ich weiß es nicht genauer!
00:50:37: Was ich schon weiß ist dass nicht Man von diesem Gestalten eine historische Nähe feststellen kann, sie von Jesus oder Daten nennen kann, wo es auf viele Auferstehungen erzählt wird.
00:50:49: Es gibt manchmal motivische Parallelen und das erklärt auch die Empfänglichkeit der mancher Leute, die solche kultige Wohnfahren für die Auferstiegungsbotschaft.
00:50:58: Aber motivischer Parallel heißt da nicht dass der Christli glaube erfunden worden ist sondern nur dass es ähnliche Vorstellungen auch anderswo gibt.
00:51:04: Um motivische Parallelen kann man aus Christlesicht auch sehr gut erklären.
00:51:07: Also Jesus Louis, um den mal wieder zu zitieren sagt ihn wundert das überhaupt nicht dass sich in heitnischen Mythologien auch vergleichbare Motive finden die den Menschen des Heidentums die Annahmen des Christens leichter machten?
00:51:20: warum soll Gott nicht auch menschen auf diese Botschaft vorbereiten?
00:51:23: Das ist eine Erfahrung der Weltmission und manchmal christliche missionäre Volksgruppe erreichen die bisher vom christlichen Glauben noch gar nicht berührt worden waren Und dann bei diesen Volksgruppen auf Vorstellungen treffen, die ihnen die Vermittlung des Erfängelungs plötzlich leichter machen.
00:51:39: Also die Erwartung, dass eines Tages Menschen über das Meer kommen und ihn den Waren mit der Teil bringen zum Beispiel.
00:51:44: Warum soll Gott denn beschränkt sein für seinen Wirken auf das sogenannte christliche Abendland?
00:51:49: Ist er natürlich nicht, ja?
00:51:50: Zumal der Schwerpunkt der Weltkristinheit schon längst lüglich des Äquators liegt und nicht bei uns Bleichtgesicht in der Mitteleuropa.
00:51:58: Genau!
00:51:58: Ich habe noch einen weiteren Punkt, den ich gerade noch bringen wollte... Und zwar, dass die Behauptungen oder das Zeugnis über die Auferstehung ja nicht nur auf die persönlichen Begegnungen mit dem auferstandenen Bezug nimmt.
00:52:11: Sondern eben auch auf den sogenannten historischen Rand wie das leere Grab – also das Grab des Leerwaards, da könnten wir auch noch darüber reden und haben an anderer Stelle auch öfters zugegredet -, dass das Grab leer war, wo die auch von den Gegnern nicht
00:52:21: bestritten.
00:52:22: Ich glaube alternative Erklärungen für das leeren Grab,
00:52:24: z.B.,
00:52:24: dass jemand den Leichen am Entwender hat funktionieren alle nicht?
00:52:28: Die sind jedenfalls sehr viel schwerer zu begründen, als dass damals etwas Außergewöhnliches passiert ist.
00:52:33: Also das ist sozusagen der historische Rand dieser Berichte.
00:52:36: Selbst wenn man sie alle als Visionsberichte abtun wollte was aus meiner Sicht auch nicht funktioniert bleiben eben noch zusätzliche Fakten die zusammen ein doch sehr starkes Bild ergeben.
00:52:47: Letzte Frage Matthias du bist jetzt selber eindruckend diese Siebenzeugen ja widerlegt oder zumindest die Schwierigkeiten aufgezeigt.
00:52:56: und selbst wenn jetzt jemand sagt Okay, keiner der sieben Zeugen ist jetzt so richtig überzeugend.
00:53:02: Dann bleibt ja trotzdem diese letzte Option die sie es Louis dann drin hatte und die Christen glauben das nämlich Gott existiert und dass er ein Jesus Mensch geworden ist.
00:53:13: Dass Jesus wie du's gesagt hast Die Verkörperung Gottes ist Das ist ja Jetzt auch nicht einfach so leicht zu schlucken.
00:53:21: also ist das nicht vielleicht dann doch der größere Stolperstein den Christen da glauben
00:53:25: Ja, willkommen im Club!
00:53:27: Also natürlich ist das schwer vorstellbar und deswegen war in den ersten Zeugen ja auch so überrascht.
00:53:31: Und deswegen ich finde es extrem spannend werden wir zeugen von dieser atemberaubenden theologischen Entwicklung im Zeitraffer wie versucht haben mal ihr hören um diese neue Wahrheit zu wickeln dass da was völlig Neuartiges passiert ist und Konzept zu entwickeln für etwas was sie noch nicht kannten.
00:53:47: also Willkommen im Club wenn man ein schwer vorsteller findet aber dass Gott die Grenzen unserer Fantasie übersteckt, finde ich jetzt auch wieder nicht überraschend.
00:53:55: Also wenn Gott Gott ist, ist er nicht an die Grenze der Vorstellungskraft gebunden?
00:53:59: Aber ich kann jeden verstehen, der deswegen besonders behaulich skeptisch ist.
00:54:04: Skeptisch ist ja auch verständlich und auch gesund aber Stefan wird das wissen, dass sich immer gerne zwischen gesunder Skepsis-und Gura-Skepsis unterscheide also sture Skepses ist eine, die sich auch durch die besten Evidenzen nicht erleichen lässt was es so die Skepsi von Verschwörungstheoretikern Wenn man sagt doch, ich glaube die Amerikaner waren schon auf dem Motto eines Ja das sagst du nur weil du von der CIA bezahlt wirst.
00:54:24: Also das ist dann so ein geschlossenes System in dass man nicht reinkommt.
00:54:28: Das wäre sture Skepsis, das würde ich natürlich niemanden unterstellen.
00:54:30: Ich würde nur dafür werben und ich versuche es auch für mich beizubeiten mit einer gesunden Skepsise an andere Überzeugungen ran zu gehen also zu sagen ja bevor ich meine lieb gewordenen Überzeugung im Freigestelle brauche ich schon gute Gründe.
00:54:41: aber wenn ich gute Grunde höre will ich mich darauf einlassen.
00:54:44: deswegen habe ich mich auch auf Alter eurer kritischen Anfragen jetzt eingelassen.
00:54:48: Also ich würde dabei unterscheiden wollen zwischen etwas, das schwer vorstellbar ist und was aber trotzdem wahr sein kann.
00:54:57: Und wenn etwas dran sein kann, dass das wirklich stimmt, dass Jesus Gott verkörpert, es Jesus von den Tuten auferstanden ist und jetzt leibhaftig neben uns ist während wir dieses schöne Interview aufnehmen dann finde ich das viel zu wichtig als dass man die eigenen Vorannahmen nicht überprüfen sollte.
00:55:12: dazu würde ich einladen.
00:55:14: Matthias vielen Dank!
00:55:15: Ich glaube wir hatten dich bisher noch nicht so lange Meistens im Podcast,
00:55:19: wenn du sehr
00:55:20: oft zack bist.
00:55:21: Aber das folgen wir, dass du heute ausdauernd warst und vielen Dank dir für deine Antworten.
00:55:26: Sehr gerne!
00:55:27: Vielen Dank für die Fragen.
00:55:29: Danke euch fürs Zuhören.
00:55:30: Wir sind gespannt was ihr von der Folge haltet welche Fragen noch offen sind und was euch vielleicht auch besonders beeindruckt habt.
00:55:36: lasst es uns gerne wissen über unsere üblichen Kanäle bis zum nächsten Mal.
00:55:40: Ciao.